Dienstag | 29. Mai 2012 | 09:29 Uhr
Sie befinden sich hier: KINO | Startseite > Datenbank > Filmdetails
  • FILMDETAILS | Endstation der Sehnsüchte
  • Endstation der Sehnsüchte

    Dokumentation | Deutschland 2009
  • Originaltitel:
    Endstation der Sehnsüchte
    Genre:
    Dokumentation
    Deutschlandstart:
    29.10.2009
    Produktionsland:
    Deutschland 2009
    Verleih:
    Zorro Film
    Länge:
    99 Minuten
    FSK:
    ohne Altersbeschränkung
    Offizielle Seite:
    www.endstation-der-sehnsuechte.de

WERBUNG
    • | KURZINHALT

    • Drei Frauen auf der Suche nach Heimat kehren nach über dreißig Jahren zurück in ein Südkorea, das nicht mehr ihres ist. Sie haben in den Siebzieger Jahren alles zurückgelassen, auch ihre Kinder, um als Gastarbeiterinnen nach Deutschland zu gehen.

      Sie haben sich perfekt assimiliert in dem neuen Land und sich doch immer nach dem alten gesehnt. Jetzt haben sie ihren Traum wahr gemacht und ihre deutschen Ehemänner mitgenommen nach Dogil Maeul, das "Deutsche Dorf", das eigens für Leute wie sie errichtet wurde: Yong-Sook, Woo-Za und Chun-Ja sind als gut situierte Rentnerinnen zurückgekehrt und zur Touristenattraktion geworden.

      Denn das Dorf in der malerischen Bucht mit den roten Ziegeldächern und den sauberen Vorgärten ist tatsächlich deutscher als deutsch, es gibt sogar Vollkornbrot und Bockwürste. Eine skurrile Kulisse, in der Touristen durch ihre Vorgärten trampeln und die Ehemänner als "Langnasen-Opas" belachen, bis die Polizei eingreift.

      Es ist ihre neue, alte Heimat, in die ihnen Willi, Ludwig und Armin mit über sechzig Jahren in der Hoffnung auf einen beschaulichen Lebensabend gefolgt sind. Und doch fehlt den Frauen etwas. Denn "Am Abend, wenn die Sonne untergeht, kommt das Heimweh. Egal, ob du 40, 50 oder 60 bist." Das war in Deutschland so, wo sie die Hälfte ihres Lebens verbracht haben und doch immer fremd blieben. Und das ist jetzt in Südkorea so, wo sie nicht mehr nahtlos an ihre alten Wurzeln anknüpfen können.

      Sie tragen traditionelle, koreanische Trachten in Wohnzimmern mit Schrankwänden aus deutscher Eiche. Wenn ihre Ehemänner über mangelnde Ordnung und Disziplin der Koreaner schimpfen, können sie das gut nachvollziehen. Und doch macht es sie glücklich, wenn der Gatte mit Hingabe koreanische Volkstänze erlernt.
    •  

    • Wertung: stern stern stern stern stern

      | FILMKRITIK

    • Die koreanische Regisseurin Sung-Hyung Cho sorgte in Deutschland bereits 2007 mit ihrer Dokumentation „Full Metal Village“ für Aufsehen. Jetzt hat sie in ihrer Heimat drei deutsch-koreanischen Ehepaaren über die Schulter geschaut, die im „Deutschen Dorf“ als Rentner leben. Die drei koreanischen Frauen kamen wie viele ihrer Landsleute in den siebziger Jahren nach Deutschland, um als Krankenschwestern zu arbeiten. Sie heirateten deutsche Männer, mit denen sie nun ihren Lebensabend in Südkorea verbringen. Das Dorf mit den so deutsch aussehenden schmucken Häusern wurde zwischen den Bergen und der Küste auf einer malerischen Anhöhe errichtet, damit die ehemaligen Gastarbeiter im Alter unter sich sein können.
    •   Komplette Kritik lesen
    •  

    • | VIDEOS ZUM FILM

    • Endstation der Sehnsüchte: Trailer

    • | SZENENBILDER

    •   mehr
    • | CAST & CREW

    Regie:   Sung Hyung Cho
    Buch:   Sung Hyung Cho als Screenplay  
    Kamera:   Axel Schneppat
      Ralph Netzer
      Stefan Grandinetti
    Produzent:   Helge Albers als Producer  
      Roshanak Behesht Nedjad als Producer  
      Ole Nicolaisen als Executive Producer  
    • | USERKOMMENTARE

    • Bitte melden Sie sich hier kostenlos an, um einen Kommentar abzugeben:



    • | INTERESSANTE FILME

    Bisher wurden noch keine Filme mit diesem Film verknüpft.
     Film vorschlagen

    • | Userwertung

    Wertung: 0.0/10 (0 votes)

    • | Cinefacts bei Facebook
    Facebook Logo
      • | WEITERE INFOS
          •   AKTIONEN