Dienstag | 29. Mai 2012 | 10:08 Uhr
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  • FILM REVIEW | The Fighting Temptations
  • The Fighting Temptations

    Musik, Komödie | USA 2003
  • | INHALTSANGABE

  • Ein schwarzer Tag für den New Yorker Darrin Hill (Cuba Gooding Jr.), einem gewieften Lügner und smarten Werbetexter. Zuerst wird er gefeuert, als herauskommt, daß er sein Abschlußzeugnis aus Yale gefälscht hat und dann stirbt auch noch seine Lieblingstante Sally. Nachdem er den weiten Weg zu ihrer Beerdigung gemacht hat, erfährt er, daß sie ihm ein Aktienpaket im Wert von 140.000 Dollar vererbt hat. Vorausgesetzt, er leitet den Kirchenchor und führt ihn zum Sieg beim alljährlichen Gospel-Wettbewerb. Enthusiastisch stürzt sich der verschuldete Darrin in seine Arbeit, nur um festzustellen, daß sich der Chor aus einem armseligen Haufen untalentierter Sänger zusammensetzt. Er begibt sich auf die Suche nach Nachwuchstalenten und wird an den ungewöhnlichsten Orten tatsächlich fündig. Vor allem die bezaubernde Lilly (Beyoncé Knowles) wäre eine ideale Bereicherung für die Gruppe, doch sie wurde, wie einst Darrins Mutter, von der ständig auf die kirchlichen Traditionen pochenden Paulina Pritchett (LaTanya Richardson) aus der Kirche vertrieben. Und Paulina, deren Wunsch es ist, selbst den Chor zu leiten, tut alles nur Erdenkliche, um zu verhindern, daß Darrin Erfolg hat.
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      • | FILMKRITIK

      • The Fighting Temptations ist der Name des von Darrin neu gegründeten Gospelchors, der sich aus den vielfältigsten Menschen zusammensetzt, die man sich wohl denken kann. So steht dort ein Mörder, mit Handschellen gefesselt, neben einer puritanischen Dame, ein Liebespaar neben einem Blues-singenden Friseur und begleitet wird das Ganze von einem bärtigen Alkoholiker, der aussieht, als wohne er unter einer Brücke. Doch eines hält die Gruppe zusammen: Sie können alle wirklich singen. Und das ist kein Wunder. Schließlich treffen hier zahlreiche Stars der Musikszene aufeinander: Darunter Beyoncé Knowles (Destiny´s Child), Faith Evans (R&B & HipHop), Angie Stone (Soul & R&B), T-Bone (HipHop & Gospel) oder die Gospel-Ikone Reverend Shirley Caesar. Doch Gesangstalent und gutes Aussehen allein genügen nicht, um eine mangelnde Schauspielerfahrung auszugleichen. Und so ersetzt Cuba Gooding Jr. das fehlende Spiel seiner Partnerin mit einer doppelten Portion Komik. Komik, die auch in scheinbar dramatischen Situationen nicht zu kurz kommen darf und deshalb hin und wieder etwas fehl am Platz wirkt. Einmal begonnene Rollen werden ohne Variation und ohne wirkliche Entwicklung der Figuren ausgespielt. Und so werden etwa der ewig komische Darrin als auch die ewig nörgelnde Paulina bald langweilig.

        Nach einem sehr schwungvollen und amüsanten Anfang geht dem Film recht schnell die Puste aus. Er verliert sich leicht in kurzweiligen Albernheiten und wird zudem durch allzu schnell abgebrochene Gesangsnummern geschmälert.

        Herausgekommen ist ein Gospel-Musical mit einigen guten Liedern, talentierten Sängern und einem lustigen Cuba Gooding Jr. Dabei entfaltet der Film leider nicht den Witz und Charme, den etwa seinen stilistischen Vorgänger Sister Act auszeichnete.
      • | FAZIT

      • Gute Sänger, ein witziger Cuba Gooding Jr. und doch kein wirklich mitreißender Film.
      • | BEWERTUNG

      • Dieser Film erreichte auf einer Skala von 0 - 5 Punkten (5 = sehr gut) folgende Wertung
      • Gesamtwertung:
      • Autor: Julius Pöhnert

      • | Userwertung

      Wertung: 0.0/10 (0 votes)

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