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  • Le Silence De Lorna - Lornas Schweigen

    Drama | Belgien 2008
  • Originaltitel:
    Le Silence De Lorna
    Genre:
    Drama
    Deutschlandstart:
    09.10.2008
    USA Kinostart:
    31.07.2009
    Produktionsland:
    Belgien 2008
    Verleih:
    Piffl Medien
    Bilformat:
    1,85:1
    Tonformat:
    Dolby Digital
    Länge:
    105 Minuten
    FSK:
    ab 12 Jahren
    Offizielle Seite:
    www.lorna-der-film.de

WERBUNG
    • | KURZINHALT

    • Die junge Albanerin Lorna hat es geschafft, in Belgien Fuß zu fassen. Durch ihre Scheinehe mit dem Junkie Claudy, eingefädelt vom kriminellen Mittelsmann Fabio, hat sie den Anspruch auf die belgische Staatsbürgerschaft erlangt. Dann soll das Geld erst richtig fließen. Fabio hat einen reichen Russen an der Hand, der die unkomplizierte Heirat mit einer Belgiern und die entsprechenden Papiere großzügig honorieren würde. Dieser Deal noch, dann kann Lorna ihren Traum verwirklichen, gemeinsam mit ihrem albanischen Freund Sokol eine kleine Snack-Bar in Lüttich zu eröffnen. Aber eine Scheidung von Claudy würde zu lange dauern. Claudy, der Junkie, der ausgerechnet jetzt von der Droge loskommen will, der sich an Lorna klammert, der ihre Hilfe braucht, um ins Leben zurück zu finden. Der jederzeit an einer Überdosis sterben könnte. Fabio drängt, sein russischer Kunde lässt sich nicht vertrösten. Lorna sucht nach einem Ausweg, der alle Interessen zufriedenstellen könnte. Doch es sind andere, die die Fäden in der Hand halten. Was sie von Lorna brauchen, ist ihr Schweigen.
    •  

    • | VIDEOS ZUM FILM

    • Le Silence De Lorna: Trailer

    • | SZENENBILDER

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    • | CAST & CREW

    Regie:   Jean-Pierre Dardenne
      Luc Dardenne
    Buch:   Jean-Pierre Dardenne als Screenplay  
      Luc Dardenne als Screenplay  
    Kamera:   Benoit Dervaux
    Produzent:   Luc Dardenne als Producer  
      Jean-Pierre Dardenne als Producer  
      Olivier Bronckart als Executive Producer  
      Denis Freyd als Producer  
      Sabine de Mardt als Associate Producer  
    Darsteller:   Arta Dobroshi als Lorna  
      Jeremy Renner als Claudy  
      Fabrizio Rongione als Fabio  
      Alban Ukaj als Sokol  
      Morgan Marinne als Spirou  
      Olivier Gourmet als Kommissar  
      Anton Yakovlev als Andrei  
      Grigori Manoukov als Kostia  
      Mireille Bailly als Monique Sobel  
      Stephanie Gob als Krankenschwester  
      Laurent Caron als Kommissar  
      Baptiste Sornin als Angestellter Leichenschauhaus  
      Alexandre Trocky als Arzt  
      Cedric Lenoir als Bankangestellter  
      Cecile Boland als Ärztin  
      Serge Lariviere als Apotheker  
      Philippe Jeusette als Schlosser  
      Sophia Leboutte als Claudys Mutter  
      Francois Sauveur als Claudys Bruder  
      Christian Lusschentier als Pfleger Notaufnahme  
      Stephane Marsin als Dealer  
      Laurence Cordonnier als Bankangestellter  
      Anne Gerard als Frau bei der Beerdigung  
      Annette Closset als Krankenschwester Gynäkologie  
      Isabelle Dumont als Chefin der Reinigungsfirma  
      Patrizia Berti als Polizistin  
      Leon Michaux als Zivilpolizist  
      Alao Kasongo als Rezeptionist Notaufnahme  
      Claudy Delfosse als Micky  
      Faruk Ahmed als Kassierer Telefonladen  
      Marie-Ange Pougin als Kollegin in der Reinigungsfirma  
    • | USERKOMMENTARE

    • 8martin| Lornas Männer
    • Es dauert etwas, bis man die Situation dieser Lorna begriffen hat. Das scheint wohl beabsichtigt, denn die Details werden in den Dialogen erst nach und nach eingebracht. Lorna hat einen Mann für die Liebe, einen fürs Geschäft und einen für die Erlangung der belgischen Staatsbürgerschaft. Alle drei können nur agieren, weil ihnen Lornas Schweigen die Möglichkeit dazu bietet. Sie bleibt äußerst wortkarg und verfolgt unbeirrt ihren Weg. Wie eine Spinne sitzt sie im Zentrum ihres Aktionsnetzes und behandelt ihre drei ’Männer’ wie Marionetten. Verfolgt dabei das Gesetz von Actio und Reactio. Das gelingt, bis es Komplikationen gibt. Sie erkennt, dass es zwei von ihren Männern nur ums Geld geht, der Dritte, den sie liebenswürdig ausnutzt, bleibt auf der Strecke. Das unerwartete Ende überrascht und bietet Anlass für weiterführende Diskussionen. Es bleibt gewollt offen, denn der weitere Verlauf der Geschichte ist eine andere Geschichte. Nachdenkenswert, kantig und unangenehm, aber durchaus real.
    • 30.11.2010 Bewertung:
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