Dienstag | 29. Mai 2012 | 16:24 Uhr
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  • Late Show

    Komödie | Deutschland 1999
  • Originaltitel:
    Late Show
    Genre:
    Komödie
    Produktionsland:
    Deutschland 1999
    Länge:
    104 Minuten
    FSK:
    ab 12 Jahren

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    • | KURZINHALT

    • Radiomoderator Hannes Engel (Thomas Gottschalk) bekommt die Chance seines Lebens: Conrad Scheffer (Harald Schmidt), der von Quotentiefs dauergestresste Programmdirektor von TELE C, möchte mit ihm als Talkmaster die Late Show für ein Millionenpublikum produzieren. Sehr zum Missfallen von Hannes' Lebensgefährtin Maria (Veronica Ferres), die gerade entnervt ihre Karriere als TV Serienstar hingeschmissen und die Branche nun "gefressen" hat. Sehr zur Freude wiederum von Scheffers Mitarbeiterin und Geliebten Carla (Jasmin Tabatabai), die in Engel ein willkommenes Opfer ihrer Intrigenspiele findet. Und sehr zum Ärger von Finanzier Dr. August Beer (Otto Schenk), der ungeduldig auf den Bankrott des Senders wartet...
    •  
    • | CAST & CREW

    Regie:   Helmut Dietl
    Buch:   Christoph Müller  
      Helmut Dietl  
    Musik:   Stephan Zacharias
    Kamera:   Gernot Roll
    Produzent:   Jörn Klamroth als Associate Producer  
      Alfred Hürmer als Producer  
      Helmut Dietl als Producer  
    Darsteller:   Otto Schenk  
      Thomas Gottschalk  
      Harald Schmidt  
      Andrea Sawatzki  
      Olli Dittrich  
      Dieter Pfaff  
      Veronica Ferres  
      Jasmin Tabatabai  
      Sabine Orleans  
    • | USERKOMMENTARE

    • MagicalAngel| spot an
    • hin und wieder trifft man ja auf leute die manchmal namen verwechseln und auch sich selbst ertappt man ab und an dabei. so hat bei late show nun herr wedel regie geführt. nein halt! ist das nicht helmut dietl gewesen? hm, die kann man aber auch verwechseln tun...also, derjenige ist dünn, a bisserl ergraut und hat nen bart - also fast wie christopher lee, der ja nun auch schon den superman gegeben hat. ahh, neee...war das nicht thommy lee jones oder moment...lee, lee, lee...? doch eher tommy lee, dessen ex-lebensabschnittsgefährtin schon bei beverly hills 90210 geschwommen ist...

      phew, solch ein overkill läßt sich zum glück schnell berichtigen und so hat h. dietl regie geführt. er präsentiert einen satirischen blick hinter die medienkulissen (radio/sunpress/tv), bei denen es um den täglichen beinharten kampf um hohe absatzzahlen/quoten geht.

      "conny", ein bis dato eher erfolgloser programmdirektor eines privaten tv-senders, sucht einen weg, um den sender in die schwarzen zahlen zu heben. den möglichen ausweg findet er dann in dem unbedarften neuling "hannes engel", der noch erfolgreich einen radio-talk moderiert. quaselstrippe hannes soll nun sein verbales talent im fernsehen präsentieren, um mit der "late show" auf zuschauerfang zu gehen.

      doch zum einen hat der goldjunge selbst ein bündel von problemen (freundin + aufdringlicher liebestoller fan) und zum anderen schwebt "tv-mogul" beer mit dem sender etwas ganz anderes vor...

      die handlung bietet ein geflochtenes netz voller amüsanter intrigen und spitzwindigkeiten (mit vielen weiteren deutschen stars). schön mit welcher beschwingtheit die story übertieben ausstaffiert ist und die darsteller sich fast schon selbst karikieren. so mutiert engel(thomas gottschalk) bildlich vom zugeknöpften naivling zum medienprofi gottschalk, mit offenen haaren...

      harald schmidt liefert als egozentrischer, heuchlerischer und abziehender direktor, eine gute schauspielerische leistung ab. dagegen wirkt der herr gottschalk eher laienschauspielhaft statisch und hölzern. (hab ja schon gedacht, dass als sidekick gleich die supernase mike krüger um die ecke kommt und alle für willi proklamiert)
      doch so richtig kritisiert möcht ich das jetzt nicht wissen, denn es paßt schon zur rolle des herrn engel; da gefällt mir dann eher nicht so toll, dass dramatische liebesmotiv des weiblichen fans...

      die gezeigte medien-branche ist schon klasse überzeichnet, doch man kann sich vorm geistigen auge schon vorstellen, dass es im showgeschäft (so!) hart zugeht (laberbuden, mehr schein als sein, g-promis die sich für nix abfeiern lassen etc.) - schnell schnell schnell und von quoten geprägt. alles regelt der markt, denn auf den (medien)darwinismus ist verlaß - heute top und morgen flop, na dann hop...
    • 17.05.2005 Bewertung:
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