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  • Defiance - Unbeugsam

    Drama, Kriegsfilm | USA 2008
  • Originaltitel:
    Defiance
    Genre:
    Drama, Kriegsfilm
    Deutschlandstart:
    23.04.2009
    USA Kinostart:
    31.12.2008
    Produktionsland:
    USA 2008
    Verleih:
    Constantin Film
    Länge:
    136 Minuten
    FSK:
    ab 12 Jahren
    Offizielle Seite:
    www.defiance.film.de
    Auszeichnungen:
    Oscars: 1 x nominiert   Golden Globe: 1 x nominiert  

WERBUNG
    • | KURZINHALT

    • 1941 in Weißrussland: SS und Polizei deportieren massenweise Juden. Doch einige fallen durch die engen Maschen der Vernichtungsmaschinerie - sie sammeln sich in den Wäldern unter der Führung von Tuvia Bielski. Alte, Kranke, Frauen und Kinder hoffen auf das Überleben in dem Lager im Wald - doch Tuvias Bruder Zus will mehr: er will aktiv am Kampf gegen die Deutschen mitmachen. Es kommt zum Streit, Zus schließt sich einem russischen Partisanentrupp an. Während Tuvia versucht, seinen Haufen als Gemeinschaft der Überlebenden durchzuschlagen.
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    • | KURZKRITIK

    • Edward Zwick erzählt eine wahre Geschichte; nicht von duldsamem Leiden, nicht von Rettung aus edler Gesinnung. Sondern von Kampf aus Rache an den Peinigern, an den Mördern von Freunden und Familie. Kämpfende Juden - das ist nicht das übliche Klischeebild von Holocaustfilmen. Daniel Craig und Liev Schreiber liefern beachtliche Performances ab als streitbares Brüderpaar. Zwick bringt keine Schwarzweiß-Malerei: sondern ambivalente Charaktere zwischen Verzweiflung und Hoffnung, zwischen Leid und Rachsucht.
    •  

    • Wertung: stern stern stern stern stern

      | FILMKRITIK

    • „Juden kämpfen nicht“, weiß der Kommandeur der russischen Partisanen im Wald; in dem Wald, den seine kleine Kampftruppe mit dem Lager der Bielski-Brüder teilt. Wo sich die entflohenen verfolgten Juden des Weißrusslands 1941 sammeln, verstecken; in der Hoffnung, der SS und ihren Kollaborateuren zu entkommen.
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    •  

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    • Defiance: Trailer

    • | SZENENBILDER

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    • | CAST & CREW

    Regie:   Edward Zwick
    Buch:   Nechama Tec als Story  
      Clayton Frohman als Screenplay  
      Edward Zwick als Screenplay  
    Musik:   James Newton Howard
    Kamera:   Eduardo Serra
    Produzent:   Troy Putney als Associate Producer  
      Roland Tec als Co-Producer  
      Alisa Katz als Associate Producer  
      Pieter Jan Brugge als Producer  
      Edward Zwick als Producer  
    Darsteller:   Daniel Craig als Tuvia Bielski  
      Liev Schreiber als Zus Bielski  
      Jamie Bell als Asael Bielski  
      George MacKay als Aron Bielski  
      Alexa Davalos als Lilka  
      Mark Margolis als älterer Jude  
      Jodhi May als Tamara Skedelsky  
      Mark Feuerstein als Malbin  
      Tomas Arana als Ben Zion  
      Iddo Goldberg als Yitzchak Shulman  
      Mia Wasikowska als Chaya  
      Jacek Koman als Koscik  
      Allan Corduner als Shamon  
      Sam Spruell als Arkady Lubezanski  
      Markus von Lingen als SS-Späher  
      Sakalas Uzdavinys als Lova  
      Rolandas Boravskis als Gramov  
    • | USERKOMMENTARE

    • 8martin| Die Bielski Brüder
    • In diesem Film steht der Überlebenskampf jüdischer Russen, die in die Wälder des Landes vor den Deutschen geflohen sind, im Mittelpunkt. Vom 2. Weltkrieg selbst bekommt man wenig mit, scheint wohl überflüssig zu sein. Der Fokus liegt bei den Brüdern Bielski. Und hier vor allem auf dem Gegensatz von Tuvia (Daniel Craig) und Zuv (Liev Schreiber). Der letztere ist der emotionale Kämpfer, der radikal jedweden Widerstand eliminiert. Tuvia dagegen ist der Kommandant, der charismatische Führer, der überlegt und besonnen handelt. Er setzt auch in seinen Reden die staatsmännischen Akzente ’Sollten wir sterben, sterben wir wenigstens als Menschen’. Es geht um Autorität und um die Frage, wer ist der eigentliche Führer? Auf beide Brüder passt die Aussage des Titels. Sie gehen ihren Weg, auch wenn sie sich vorübergehend trennen. Das jüdische Element kommt in pointierten Dialogen zum Ausdruck wie: ’Ein Jude kann nicht kämpfen, nicht trinken, nur sterben. Du gehst mir auf den Geist, also bin ich’.
      Es fehlt an Höhepunkten, obwohl ganz schön viel los ist. Die etwas aufgesetzte Love Story - auch in anderen Farben gehalten: gelb-braun statt der sonst grünen Grautöne - ist wohl nur dazu da, um mit Alexa Davalos einen optischen Hingucker einzuschieben. Da bringt sich der inzwischen erwachsen gewordene Jamie-Billie-Elliot-Bell schon besser ein.
      Wir sehen jede Menge menschliches Leid und wundern uns nicht über das gute Ende. Ja so war das Halt. Vorbei ist vorbei!
    • 16.01.2012 Bewertung:
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    Wertung: 5.3/10 (3 votes)

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