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  • 35 Rum

    Drama | Deutschland / Frankreich 2008
  • Originaltitel:
    35 rhums | 35 Shots of Rum
    Genre:
    Drama
    Deutschlandstart:
    05.03.2009
    USA Kinostart:
    16.09.2009
    Produktionsland:
    Deutschland / Frankreich 2008
    Verleih:
    Real Fiction
    Bilformat:
    1,85:1
    Tonformat:
    Dolby Digital
    Länge:
    105 Minuten
    FSK:
    ab 06 Jahren
    Offizielle Seite:
    35-rum.realfictionfilme.de

WERBUNG
    • | KURZINHALT

    • Lionel hat seine Tochter allein aufgezogen. Jahrelang war sie das Zentrum seiner Existenz, nun wird sie erwachsen und er gewöhnt sich an den Gedanken, sie loszulassen. Dass Joséphine ihr eigenes Leben führen wird, ist ihm klar, doch er fürchtet die Veränderung. Auch für die junge Frau ist die Trennung von ihrem Vater nicht leicht. Sie fragt sich, ob sie jemals wieder einen Menschen in ihrem Leben treffen wird, der sie so liebt wie ihr Vater.
    •  
    • | SZENENBILDER

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    • | CAST & CREW

    Regie:   Claire Denis
    Buch:   Jean-Pol Fargeau als Writer  
      Claire Denis als Writer  
    Musik:   Tindersticks
    Kamera:   Agnes Godard
    Produzent:   Bruno Pesery als Producer  
      Claudia Steffen als Co-Producer  
      Christoph Friedel als Co-Producer  
    Darsteller:   Alex Descas als Lionel  
      Mati Diop als Josephine  
      Gregoire Colin als Noe  
      Nicole Dogue als Gabrielle  
      Julieth Mars-Toussaont als Rene  
      Jean-Christophe Folly als Ruben  
      Ingrid Caven als Josephines Tante  
      Djedje Apali als sich selbst  
      Eriq Ebouaney als sich selbst  
    • | USERKOMMENTARE

    • 8martin| Einmal im Leben
    • Regisseurin Claire Denis hat schon öfter den Alltag von farbigen Immigranten in Frankreich thematisiert. Es sind die kleinen und großen Dramen der ’kleinen Leute’, die sie interessieren. Hier geht es um eine innige Vater-Tochter Beziehung (Lionel und Josephine), die sehr einfühlsam und mit wenigen Worten geschildert wird. Hier gibt es jede Menge Gesten, die genauso viel Aussagekraft besitzen wie Worte: eine Umarmung, ein Händedruck, ein Blickkontakt. Und weil die Figuren so schweigsam sind, erfahren wir auch nicht im Voraus, was sie vorhaben. Die langen Einstellungen überbrücken die Lücken in der Handlungsführung. Man braucht sie allerdings, um sich zurecht zu finden, die handelnden Personen und die örtlichen Gegebenheiten einzuordnen. Oder Szenen werden ohne die Antwort auf eine Frage abzuwarten, plötzlich abgebrochen. Lionel verschwindet nach dem Tanz in einer Bar. Jeder weiß, wie er die Nacht verbringt. Gegen Ende werden die Handlungstupfer immer häufiger, immer öfter werden wir zu gedanklichen Kombinationen gezwungen: eine Frau (die einzige Weiße!), die über die Familie philosophiert, ein Grab, Josephine in weiß etc.
      Man muss sich viel Zeit nehmen. Lange Zugfahrten verdeutlichen Lionels Job. Und wenn das Motorrad mal durch ein Pferd ersetzt wird, erinnert der Ritt vielleicht an die afrikanische Herkunft der Reiter?! Die ungewöhnliche Machart fällt aus dem Rahmen, ein Wink mit dem Arthouse-Zaunspfahl ist nicht zu übersehen, trotz des trinkfesten Titels. Selten aber gut!
    • 29.09.2011 Bewertung:
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