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  • Ayla

    Drama | Deutschland 2009
  • Originaltitel:
    Ayla
    Genre:
    Drama
    Deutschlandstart:
    06.05.2010
    Produktionsland:
    Deutschland 2009
    Verleih:
    Zorro Film
    Länge:
    88 Minuten
    FSK:
    ab 12 Jahren
    Offizielle Seite:
    www.ayla-der-film.de

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    • | KURZINHALT

    • Ayla ist schön, selbstbewusst und vor allen Dingen unabhängig. Das will sie auch bleiben. Als moderne, alleinstehende Türkin wird ihr das aber vor allem von ihrer Familie nicht leicht gemacht. Weil sie sich für ein freies, selbstbestimmtes Leben entschieden hat, ist die Beziehung zu ihrem Vater in die Brüche gegangen. Obwohl Ayla darunter sehr leidet, hält sie an ihren Überzeugungen fest.

      Als sie den feinsinnigen Fotografen Ayhan (Mehdi Moinzadeh) kennenlernt, verliebt sie sich leidenschaftlich. Er bewundert ihre Selbständigkeit und ihren unbändigen Willen, da auch er gefangen ist zwischen zwei Welten. Als ältester Sohn einer traditionell lebenden türkischen Familie steht er unter Druck. Seine Schwester Hatice (Sesede Terziyan) will sich von ihrem Mann scheiden lassen und Ayhan soll sie davon abbringen – mit allen Mitteln. Dass seine Schwester mit ihrer kleinen Tochter ausgerechnet bei Ayla Zuflucht gefunden hat, ahnt er nicht.

      Durch einen Zufall muss Ayla schmerzhaft erfahren, dass der Mann, den sie liebt, der gefürchtete Bruder von Hatice ist. Als sie Ayhan zur Rede stellt, macht er ihr klar, dass er seiner Schwester niemals etwas antun würde. Doch Ayla kennt die Welt aus der Ayhan kommt und beschließt kompromisslos gegen ihn und für Hatice zu kämpfen.
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    • Wertung: stern stern stern stern stern

      | FILMKRITIK

    • Immer wieder hört man in den Nachrichten von (versuchten) Ehrenmorden innerhalb türkischer Familien – verübt an jungen türkischen Frauen vom eigenen Bruder. In Su Turhans Drama „Ayla“ ist die Eventualität einer solch unfassbaren Tat die ganze Zeit latent spürbar. Im Vordergrund steht allerdings Ayla – eine junge Frau, sie sich (nicht leichtfertig) von ihrer traditionsbewussten Familie abgewendet hat. Stolz über ihre gewonnene Unabhängigkeit, weiß sie im Inneren jedoch, dass sie ihren Platz in der Welt noch nicht gefunden hat: Ihre türkischen Wurzeln kann und will sie nicht vollkommen verleugnen und bislang ist es ihr auch noch nicht gelungen, neuen Anschluss abseits ihres elterlichen Viertels zu finden. Trotzdem gibt sie sich nach außen hin sehr selbstbewusst – was vor allem durch die Montagesequenz des Zurechtmachens für ihren nächtlichen Job verdeutlicht werden soll. Das demonstrativ geführte Doppelleben wirkt allerdings zu konstruiert und ist eigentlich überflüssig.
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    • | CAST & CREW

    Regie:   Su Turhan
    Buch:   Beatrice Dossi  
      Su Turhan  
    Musik:   Ali N. Askin
    Kamera:   Florian Schilling
    Produzent:   Andreas Schneppe als Co-Producer  
      Andreas Bareiß als Producer  
      Gloria Burkert als Producer  
      Sven Burgemeister als Producer  
    Darsteller:   Pegah Ferydoni als Ayla  
      Mehdi Moinzadeh als Ayhan  
      Saskia Vester als Iris  
      Timur Isik als Mehmet  
      Türkiz Talay als Hülya  
      Sesede Terziyan als Hatice  
      Mehtap Yurtseven als Elif  
      Baris Sezer als Aylas Vater  
      Yavuz Asanatucu als Ayhans Vater  
      Ercan Karacayli als Ismail  
      Benedikt Hösl als Timo  
      Thomas Honsberg als Heiko  
      Thomas Stang als Mark  
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