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  • Letztes Jahr in Marienbad

    Drama, Romanze | Deutschland / Frankreich / Italien / Österreich 1961
  • Originaltitel:
    L´année dernière à Marienbad
    Genre:
    Drama, Romanze
    Produktionsland:
    Deutschland / Frankreich / Italien / Österreich 1961
    Länge:
    90 Minuten
    FSK:
    ab 16 Jahren

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    • | KURZINHALT

    • Ein Mann und eine Frau treffen sich in einem prachtvollen Schloss. Er versucht sie davon zu überzeugen, dass sie sich ein Jahr zuvor hier verabredet haben, um zusammen ein neues Leben zu beginnen. In bruchstückhaften Erinnerungen beschwört er ihre gemeinsame Vergangenheit, doch die Frau kann sich an nichts erinnern.
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    • | SZENENBILDER

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    • | CAST & CREW

    Regie:   Alain Resnais
    Buch:   Alain Robbe-Grillet als Screenplay  
    Musik:   Francis Seyrig
    Kamera:   Sacha Vierny
    Produzent:   Pierre Courau als Producer  
      Raymond Froment als Producer  
    Darsteller:   Pierre Barbaud  
      Luce Garcia-Ville  
      Karin Toche-Mittler  
      Helena Kornel  
      Giorgio Albertazzi als X / Stranger  
      Gilles Queant  
      Gabriel Werner  
      Francoise Spira  
      Davide Montemuri  
      Delphine Seyrig als A / Woman  
      Gerard Lorin  
      Francoise Bertin als Un personnage de l'hotel  
      Sacha Pitoeff als M / Escort / Husband  
      Jean Lanier  
      Wilhelm von Deek  
    • | USERKOMMENTARE

    • 8martin| Erinnern oder Vergessen
    • Es ist wohl der komplizierteste, mysteriöseste und zugleich ungewöhnlichste Film aller Zeiten. Man wird von der magischen Optik, den stringent durchgestylten schwarz-weiß Bildkompositionen ins traumhafte Geschehen mit hineingesogen. Kulisse und Darsteller überwältigen, erschrecken und wecken doch zugleich Interesse. Park und Schloss wirken entrückt, die Aktionen unnatürlich unterkühlt. Bild- und Tonwiederholungen verwirren und bieten doch aber auch irgendwie eine Orientierung.
      Man bleibt dran, weil man einfach wissen möchte, was da eigentlich los war. Hinweise werden dankbar angenommen. Im weiteren Verlauf kann man sich in etwa eine Handlung zusammenreimen - ist sich aber nie ganz sicher. Und diese Ungewissheit ersetzt die Spannung, macht die zeitlose Großartigkeit des Films aus. Jeder sieht das, was er sehen will. Resnais meinte, man solle den Film anschauen, so wie man sich eine Symphonie anhört. Nur eins steht fest: es ist ein Liebesfilm der besonderen Art.
      Und dann nicht zu vergessen das 1-3-5-7-Spiel! Das ist ebenso einfach wie kompliziert. Feinde spielen es auf Leben und Tod. Generationen haben es seitdem immer wieder nachgespielt.
      Weiter kann man an der Arthouse-Schraube kaum drehen. Es ist wahrscheinlich von allen Unmöglichkeiten das ultimativ Mögliche.
    • 09.08.2011 Bewertung:
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