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  • Der Klavierstimmer der Erdbeben

    Musik, Drama, Romanze | Deutschland / Frankreich / Großbritannien 2005
  • Originaltitel:
    The Piano Turner of Earthquakes
    Genre:
    Musik, Drama, Romanze
    Produktionsland:
    Deutschland / Frankreich / Großbritannien 2005
    Länge:
    100 Minuten

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    • | KURZINHALT

    • Am Vorabend ihrer Hochzeit wird die Opernsängerin Malvina vom Wissenschaftler und erfolglosen Künstler Dr. Emmanuel Droz getötet. Droz ist von der Sängerin besessen und entführt den leblosen Körper der schönen Frau, bevor jemand aus der Hochzeitsgesellschaft, darunter auch ihr Verlobter Adolfo, eingreifen kann. Auf seinem abgeschiedenen Anwesen, das er als Nervenklinik nutzt, erweckt er Malvina erneut zum Leben und versetzt sie in einen tranceartigen Zustand. Mit ihrer Hilfe und einer Ansammlung von obskuren Musikautomaten möchte er eine teuflische Oper aufführen, um sich für die Missachtung seiner Werke zu rächen. Zur Wartung der Automaten lässt er den berühmten Klavierstimmer Felisberto auf seine Insel holen. Felisberto wird von Assumpta, der Haushälterin und Geliebten Droz, die auch die Klinik beaufsichtigt, empfangen. Felisberto schafft es, Malvina aus ihrer Trance zu befreien. Ermutigt und zugleich gewarnt von Assumpta beschließt Felisberto, die Opernsängerin zu retten. So kommt es zur Auseinandersetzung zwischen Droz und Felisberto in einem Paralleluniversum zwischen Traum und Wirklichkeit, das von Automaten und hypnotisierten Menschen bevölkert wird.
    •  
    • | CAST & CREW

    Regie:   Stephen Quay
    Buch:   Alan Passes  
    Musik:   Lech Jonkowski
    Kamera:   Nic Knowland
    Produzent:   Keith Griffiths  
    Darsteller:   Gottfried John als Dr. Emmanuel Droz  
      Amira Casar als Malvina van Stille  
      Assumpta Serna als Assumpta  
      Cesar Sarachu als Felisberto / Adolfo  
    • | USERKOMMENTARE

    • 8martin| Nur im Rausch
    • Der Film besitzt die Logik von Träumen. Manches erinnert an die Filme von Cocteau. Im Handlungsverlauf erscheint alles möglich. Nichts Genaues weiß man nicht. Düstere, nur schwer auszumachende Bildkompositionen bringen unerwartete Dialoge und Wendungen, die sich einem nicht leicht erschließen. Alles durchwabert eine sonderbare Musik, oder sind es eher Geräusche? Man ahnt mit der Zeit, dass die Pappmachékulissen eine Art Wald innerhalb einer Nervenheilanstalt darstellen sollen. Und ein Klavierstimmer wurde beauftragt hydraulische Musikautomaten zu reparieren. Dabei umschweben ihn zwei sich ähnelnde Frauen; in eine davon verliebt er sich wohl und will sie retten. . . .
      Es ist voll Arthouse, das nicht jeder als künstlerisch wertvoll einordnen wird. Und falls der Durchblick fehlt und um der geistigen Verstopfung zu entgehen sollte man zu einem Laxativ greifen. Vielleicht ein Pfeifchen Hasch…
    • 22.10.2010 Bewertung:
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