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  • Edward II

    Drama, Historie | Großbritannien 1991
  • Originaltitel:
    Edward 2
    Genre:
    Drama, Historie
    Deutschlandstart:
    30.04.1992
    USA Kinostart:
    20.03.1992
    Produktionsland:
    Großbritannien 1991
    Länge:
    90 Minuten
    FSK:
    ab 16 Jahren

WERBUNG
    • | KURZINHALT

    • England zu Beginn des 14. Jahrhunderts. Nach dem Tod seines despotischen Vaters kann der schöne junge König Edward II. endlich seinen verstoßenen Liebhaber Gaveston zurück nach London holen. Die obsessive Liebe des Herrschers bringt schnell die Lords und Kirchenmänner gegen den Günstling auf, der von Edward mit Adelstitel und Reichtümern überhäuft wird. Die verschmähte Königin Isabella verbündet sich mit dem machthungrigen Lord Mortimer gegen den Ehemann und auch das Volk erhebt sich gegen die unkonventionelle Liebe. Und während Edward verzweifelt sein Recht auf Glück einfordert, versinkt das Land im Bürgerkrieg...
    •  
    • | SZENENBILDER

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    • | CAST & CREW

    Regie:   Derek Jarman
    Buch:   Stephen McBride als Writer  
      Derek Jarman als Writer  
      Ken Butler als Writer  
    Musik:   Simon Fisher-Turner
    Kamera:   Ian Wilson
    Produzent:   Takashi Asai als Executive Producer  
      Antony Root als Producer  
      Simon Curtis als Executive Producer  
      Steve Clark-Hall als Producer  
      Sarah Radclyffe als Executive Producer  
    Darsteller:   Tilda Swinton als Isabella  
      Annie Lennox als Sängerin  
      Steven Waddington als Edward II  
      Andrew Tiernan als Piers Gaveston  
      Nigel Terry als Mortimer  
      Kevin Collins als Lightborn  
      John Lynch als Spencer  
      Dudley Sutton als Bischof von Winchester  
      Jerome Flynn als Kent  
      Jody Graber als Prinz Edward  
    • | USERKOMMENTARE

    • 8martin| Isabellas Rache
    • Das Drama um den schwulen englischen König nach Vorlage von Marlowe hat Derek Jarman in eine zeitlose Tragödie um Liebe und Macht, Zuneigung und Sexualität und Treue und Verrat verarbeitet. In einer kahlen, monumentalen Ausstattung arbeitet er mit starken Verfremdungseffekten aus der Jetzt-Zeit: es wird geraucht und man ist modisch gekleidet. Es gibt kleine Spielroboter und Erschießungskommandos, Schwulendemos und echte Fotos. Der angenehme Höhepunkt dieser V-Effekte ist der Song von Annie Lennox und das Überraschendste der Weihnachtsbaum von Rocher. Daneben gibt es groteske Ballettszenen, in denen man ein Streichquartett sieht, aber eine Hammondorgel hört. Die abgewiesene Ehefrau (wunderschön Tilda Swinton) schmiedet eine Dreieropposition. Mit dem Heerführer teilt sie Thron und Bett - vorübergehend und den Bruder des Königs beseitigt sie mit einem Vampirbiss. Den wahren Tod dieses Königs deutet Jarman nur im Traum an. Es ist dies die härteste Bestrafung für einen Homosexuellen und sie hinterlässt äußerlich keine Spuren. Von Marlowe bleiben eigentlich nur noch einige Dialoge. Zeitlos genial, Arthouse total.
    • 29.10.2010 Bewertung:
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