Dienstag | 29. Mai 2012 | 15:28 Uhr
Sie befinden sich hier: KINO | Startseite > Datenbank > Filmdetails
  • FILMDETAILS | Biutiful
  • Biutiful

    Drama | Mexiko / Spanien 2010
  • Originaltitel:
    Biutiful
    Genre:
    Drama
    Deutschlandstart:
    10.03.2011
    USA Kinostart:
    29.12.2010
    Produktionsland:
    Mexiko / Spanien 2010
    Verleih:
    Prokino
    Studio:
    Focus Features
    Bilformat:
    2.35:1
    Tonformat:
    Dolby Digital
    Länge:
    147 Minuten
    FSK:
    ab 16 Jahren
    Offizielle Seite:
    www.biutiful-derfilm.de
    Auszeichnungen:
    Oscars: 2 x nominiert   Golden Globe: 1 x nominiert  

WERBUNG
    • | KURZINHALT

    • Der Film erzählt die Geschichte von Uxbal (Javier Bardem): hingebungsvoller Vater, verzweifelter Liebhaber und Kleinganove im Untergrund. Ein Mann, den die Last seines Lebens und immer neuer Herausforderungen erdrücken würden, hätte er nicht die Liebe zu seinen Kindern Ana (Hanaa Bouchaib) und Mateo (Eduard Fernández). Sie hält ihn aufrecht, wenn es nicht weiterzugehen scheint, gibt ihm Kraft, wenn er das Licht am anderen Ende des Tunnels aus den Augen verliert. Für ihr Leben gibt Uxbal alles, während er mit nicht immer legalen Mitteln versucht zu überleben. Wie ein Wanderer bewegt sich Uxbal zwischen den Welten am Rande eines modernen, unbekannten Barcelonas, auf der Suche nach Versöhnung mit seiner Frau Marambra (Maricel Álvarez), seinen Kindern und doch letztendlich mit sich selbst.
    •  

    • Wertung: stern stern stern stern stern

      | FILMKRITIK

    • Auf dem Filmfestival in Cannes 2010 hat Javier Bardem für seine Rolle des Uxbal in „Biutiful“ eine Silberne Palme als bester Darsteller erhalten. Im rund zweieinhalb Stunden langen Drama des mexikanischen Regisseurs Alejandro González Iñárritu spielt er einen Mann, der tödlich erkrankt. Aber weil er für seine Kinder sorgen und mit Kleinkriminalität sein Geld verdienen muss, sind seine letzten Tage chaotisch und turbulent wie immer. Bardem ist wie ein Leuchtturm in dem vielschichtigen Kosmos von Themen und Eindrücken, die Iñárritu in einem Teil von Barcelona verfolgt, den man nicht oft zu sehen bekommt: Flüchtlingselend, Schwarzmarktgeschäfte, Krankheit, Aberglaube, Tod, aber auch Liebe, Fürsorge, Hoffnung.
    •   Komplette Kritik lesen
    •  

    • | VIDEOS ZUM FILM

    • Biutiful: Trailer

    • | SZENENBILDER

    •   mehr
    • | CAST & CREW

    Regie:   Alejandro Gonzalez Inarritu
    Buch:   Nicolas Giacobone als Writer  
      Armando Bo als Writer  
      Alejandro Gonzalez Inarritu als Writer  
    Musik:   Gustavo Santaolalla
    Kamera:   Rodrigo Prieto
    Produzent:   Fernando Bovaira als Producer  
      Jon Kilik als Producer  
      Alejandro Gonzalez Inarritu als Producer  
    Darsteller:   Javier Bardem als Uxbal  
      Maricel Alvarez als Marambra  
      Hanaa Bouchaib als Maramba  
      Guillermo Estrella als Mateo  
      Eduard Fernandez als Tito  
      Cheng Tai Shen als Hai  
      Luo Jin als Liwei  
      Cheikh Ndiaye als Ekweme  
      Diaryatou Daff als Ige  
      George Chibuikwem Chukwuma als Samuel  
      Lang Sofia Lin als Li  
      Yodian Yang als Chino Obeso  
      Tuo Lin als Barman Bar Hai  
      Xueheng Chen als Chino Bodega  
      Xiaoyan Zhang als Jung  
      Ailie Ye als Padre Hai  
      Xianlin Bao als Madre Hai  
      Ana Wagener als Bea  
      Ruben Ochandiano als Zanc  
      Karra Elejalde als Mendoza  
      Nasser Saleh als Muchacho  
    • | USERKOMMENTARE

    • Flapman| Mitunter anstrengend, aber auch bewegend
    • Alejandro González Iñárritu ist mal wieder ein großartiges und emotional bewegendes Werk gelungen.
      Wie auch schon bei Amores Perros, 21 Grams und Babel geriet das Anschauen des Films für mich zu einem mitunter anstrengenden und alles andere als unterhaltsamen Unterfangen, aber spätestens beim Einsetzen des Abspanns war für mich mal wieder klar, daß Iñárritu es erneut vollbracht hat, mich so tief in der Seele zu berühren, wie es kaum ein anderer Filmemacher vermag.
      Ich muß wohl kaum erwähnen, daß die Bilder, die Musik und die Darsteller in diesem Film von allerhöchter Güte und Ausdrucksstärke sind, aber noch viel eindringlicher ist die Authentizität der Figuren und der Welt, in der sie leben. Iñárritu zeigt der Öffentlichkeit unsere Gegenwart von einer Seite, die von sonst kaum jemandem gezeigt wird, weil es für die meisten Menschen viel zu unbequem und unangenehm ist, den Schattenseiten der Wirklichkeit ins Auge zu sehen. Und er zeigt Menschen, die sich im Kampf ums Überleben Moral und Emotionen eigentlich nicht leisten, beides aber auch nicht völlig ausschalten können - und dafür um so mehr von der erbarmungslosen Realität in den Arsch getreten werden.
    • 11.12.2011 Bewertung:
    • Bitte melden Sie sich hier kostenlos an, um einen Kommentar abzugeben:



    • | INTERESSANTE FILME

    Bisher wurden noch keine Filme mit diesem Film verknüpft.
     Film vorschlagen

    • | Userwertung

    Wertung: 3.2/10 (5 votes)

    • | Cinefacts bei Facebook
    Facebook Logo
      • | WEITERE INFOS
          •   AKTIONEN