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  • Edge of Love

    Drama, Biografie, Romanze | Großbritannien 2008
  • Originaltitel:
    The Edge of Love
    Genre:
    Drama, Biografie, Romanze
    Deutschlandstart:
    23.07.2009
    USA Kinostart:
    13.03.2009
    Produktionsland:
    Großbritannien 2008
    Verleih:
    Koch Media
    Länge:
    110 Minuten
    FSK:
    ab 12 Jahren
    Offizielle Seite:
    www.edge-of-love.de

WERBUNG
    • | KURZINHALT

    • Eine zufällige Begegnung im Londoner Kriegs Alltag 1944: Die junge Vera Phillips (Keira Knightley) trifft in einer Bar ihre Jugendliebe Dylan Thomas (Matthew Rhys) wieder. Auf den ersten Blick scheinen sie sich erneut zu verlieben, doch Dylan, ein charismatischer Dichter und Bohemian, ist mittlerweile mit der extravaganten und abenteuerlustigen Caitlin (Sienna Miller) verheiratet.

      Als das Ehepaar aus Wohnungsnot mit Vera zusammenzieht, entspinnt sich eine spannungsgeladene Ménage à Trois, bei der die beiden Frauen ihre tiefe Seelenverwandschaft entdecken. Caitlin und Vera werden zu Freundinnen zwischen Verlangen und Vertrauen. Auch Veras zögerliche Heirat mit dem jungen Offizier William Killick (Cillian Murphy) bringt keine Klärung der Verhältnisse. Schon kurz nach der Hochzeit wird William in den Krieg einberufen und Vera zieht mit Dylan und Caitlin aufs Land. Doch zu stark scheint die Anziehung zwischen Vera und Dylan, zu intensiv ihre Erinnerungen an die gemeinsame Vergangenheit. Aus dem Krieg kehrt William eifersüchtig und voller Zweifel über Veras Treue zurück. Die Spannung zwischen den beiden Paaren eskaliert. Es kommt zum Showdown und Vera muss sich entscheiden – zwischen den Männern in ihrem Leben und der Freundin, die sie liebt.
    •  

    • Wertung: stern stern stern stern stern

      | FILMKRITIK

    • The Edge of Love verschreibt sich mit Haut und Haaren seinen Darstellern. Während die Kamera fast schon wollüstig die Gesichter von Keira Knightley und Sienna Miller abtastet, geht die Erzählung und Charakterentwicklung mehr als einmal baden. Regisseur John Maybury vertraut auf Schönheit, wo er auf Hässlichkeit setzen sollte, und in den Momenten, in denen der Ästhetik der Vorrang gegeben werden könnte, wird er belanglos und konventionell.
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    •  

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    • | CAST & CREW

    Regie:   John Maybury
    Buch:   Sharman Macdonald als Writer  
    Musik:   Angelo Badalamenti
    Kamera:   Jonathan Freeman
    Produzent:   Rebekah Gilbertson als Producer  
      Sarah Radclyffe als Producer  
      Huw Penalt Jones als Co-Producer  
      Bill Godfrey als Co-Producer  
      David Bergstein als Executive Producer  
    Darsteller:   Keira Knightley als Vera Phillips  
      Sienna Miller als Caitlin Thomas  
      Cillian Murphy als William Killick  
      Matthew Rhys als Dylan Thomas  
      Simon Armstrong als Wilfred Hosgood  
      Ben Batt als Sergeant  
      Geoffrey Beevers als Standesbeamter  
      Rachel Bell als Hebamme  
      Paul Brooke als Mr. Justice Singleton  
      Huw Ceredig als John Patrick  
      Richard Clifford als Alistair Graham  
      Richard Dillane als Lt Col David Talbot Rice  
      Joel Dommett als Soldat  
      Rachel Essex als Mel  
      Simon Kassianides als Partisan  
      Anne Lambton als Anita Shenkin  
      Raymond Llewellyn als Dewi Lanthe  
      Alastair Mackenzie als Anthony Devas  
      Neville Malcolm als Big Joe  
      Jonathan Phillips als John Eldridge  
      Kyle Redmond-Jones als Boy Soldier  
      Camilla Rutherford als Nicolette  
      Lisa Stansfield als Ruth Williams  
    • | USERKOMMENTARE

    • 8martin| Liebe auf der Rasierklinge
    • Hier wird nicht Literatur geschaffen, sondern das Umfeld des genialen Dichters Dylan Thomas beleuchtet. Atmosphärisch dicht und authentisch überzeugt die Story, die sich aus einem gut recherchierten Nachempfinden speist. Die vier tollen Hauptdarsteller überzeugen bei diesem gewagten Thema: ein Dreiecksverhältnis. Es ist der permanente Tanz auf dem Vulkan, hier wie im Thema angedeutet eher eine Rasierklinge. Die schwierige Gradwanderung der zwei Frauen (hervorragend Keira Knightley und Sienna Miller) zwischen selbstloser Liebe, Betrogen werden und selbst betrügen. Eifersucht und Zuneigung schaffen dieses atemberaubende Spannungsverhältnis. Als gewöhnlicher Sterblicher kann man das kaum nachzuvollziehen, was wir da sehen: das freizügige Leben mit viel Alkohol, Sex und genialer Lyrik. Alle Akteure versuchen eine bindungslose Abhängigkeit, leben einen Hedonismus mit Geist und Witz. Das könnte gelingen, käme da nicht der 1. Weltkrieg. Und das überraschende Ende, das den großen Dylan Thomas, den Giganten unter den modernen englischen Lyrikern als menschliches Schwein entlarvt, was seiner Kunst aber keinen Abbruch tut. Das ist alles äußerst bewegend geschildert und berührt Herz und Verstand.
    • 18.12.2010 Bewertung:
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