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  • Der Dorfschullehrer

    Drama | Frankreich / Tschechoslowakei 2008
  • Originaltitel:
    Venkovský ucitel | The Country Teacher
    Genre:
    Drama
    Deutschlandstart:
    27.08.2009
    USA Kinostart:
    27.03.2009
    Produktionsland:
    Frankreich / Tschechoslowakei 2008
    Verleih:
    Neue Visionen Filmverleih
    Bilformat:
    2.35:1
    Tonformat:
    Dolby Digital
    Länge:
    120 Minuten
    FSK:
    ab 12 Jahren
    Offizielle Seite:
    www.der-dorflehrer.de

WERBUNG
    • | KURZINHALT

    • Der junge Petr kehrt der Großstadt den Rücken, um auf dem Land eine Stelle als Dorflehrer anzunehmen. Im idyllisch gelegenen Dorf lernt er Marie kennen, die zusammen mit ihrem Sohn einen Bauernhof bewirtschaftet. In den sonnenüberfluteten Feldern Böhmens entwickelt sich eine tiefe Freundschaft zwischen ihnen. Sie akzeptieren einander mit all ihren Zweifeln, Hoffnungen und ihrer Sehnsucht nach Liebe. Doch während Marie sich von dieser Freundschaft bald mehr erhofft, reagiert der Lehrer zurückhaltend.

      Seinen Schülern lehrt Petr, nur wer die Natur versteht, könne auch sich selbst verstehen. Doch als Petr eines Tages von einem Freund aus der Stadt besucht wird, ist schnell klar, dass er selbst sich weder seiner Natur noch seinen Gefühlen sicher ist. Mit Eifersüchteleien setzt Petrs Freund eine Reihe von Ereignissen in Gang, die die Leidensfähigkeit des Lehrers, wie auch die Maries und ihres Sohns bis zum Äußersten ausreizen. Petrs Unentschiedenheit, seine Zerrissenheit zwischen Vernunft und Verlangen, zwischen Geist und Natur stellen die Freundschaft zu Marie auf eine harte Probe.
    •  

    • Wertung: stern stern stern stern stern

      | FILMKRITIK

    • In idyllischen, mitunter symbolisch aufgeladenen Bildern schildert Regisseur Bodan Sláma die Identitätskrise eines jungen Lehrers, der seine Bestimmung in Beruf und Privatleben erst finden muss. Um sich künftig nicht mehr mit seiner übermächtigen Mutter auseinander setzten zu müssen, die zudem an der gleichen Schule lehrt, kehrt Petr der Stadt den Rücken zu. Im ländlichen Böhmen trifft er auf die resolute Bäuerin Marie, die sich als verwandte Seele entpuppt. Mehrfach wies die rothaarige Mitvierzigerin die Annäherungsversuche eines älteren Verehrers zurück, der sie zur Heirat überreden will.
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    • | CAST & CREW

    Regie:   Bohdan Slama
    Buch:   Bohdan Slama als Writer  
    Musik:   Vladimir Godar
    Kamera:   Divis Marek
    Produzent:   Petr Oukropec als Producer  
      Karl Baumgartner als Producer  
      Pavel Strnad als Producer  
      Thanassis Karathanos als Producer  
    Darsteller:   Pavel Liska als Lehrer Petr  
      Zuzana Bydzovska als Marie  
      Ladislav Sedivy als Maries Sohn  
      Tereza Voriskova als Beruska  
      Milos Cernousek als Schuldirektor  
      Marie Ludvikova als Frau des Schuldirektors  
      Zuzana Kronerova als Petrs Mutter  
      Miroslav Krobot als Petrs Vater  
      Zdena Kucerova als Alte Frau  
      Marek Daniel als Petrs Ex-Freund  
    • | USERKOMMENTARE

    • 8martin| Der schwule Lehrer
    • Man muss sich viel Zeit für den Film nehmen, denn es gibt bei den ereignisarmen, langen Kameraeinstellungen viele wortlose Pausen, in denen man versuchen kann, den Gedanken der Akteure nachzuspüren. Und man muss sich für das Thema interessieren: ein Homo outet sich.
      Die Problematik dabei ist, dass er sein Umfeld in zwei Kategorien einteilen kann: die, die wissen, dass er schwul ist und die, die es nicht wissen. In der ersten Kategorie gibt es wiederum zwei Unterabteilungen: die, die Verständnis für seine Veranlagung zeigen und die, die es nicht tun.
      Trotz der löcherigen Erzählweise ist alles etwas langatmig. Der Zuschauer kann sich nur mit den latent einfließenden Problemen befassen: Obwohl der Dorfschullehrer (Slamas Lieblingsschauspieler Pavel Liska) allen Leuten hilft und nur Gutes tut, ist er nicht glücklich. Er sucht Zuflucht im Gebet, versucht für seine unsittlichen Berührungen von den Betroffenen Vergebung zu erhalten und auch ein Suizid misslingt. Erst als es dazu kommt, dass „die Träne rinnt, die Erde hat ihn wieder“ werden wir entlassen…
      Immerhin gibt es die üblichen Einblicke in das Dorfleben inklusive zweier Geburtshilfen bei einer kalbenden Kuh. Also doch noch etwas für Agrarökonomen.
    • 01.09.2011 Bewertung:
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