Action,
Abenteuer,
Science Fiction
| Deutschland / USA 2005
| INHALTSANGABE
Der ambitionierte Wissenschaftler Reed Richards (Ioan Gruffudd) möchte die menschliche DNA auf einer Weltraummission erkunden, um somit ein Heilmittel gegen viele Krankheiten zu entwickeln. Zur Durchführung seines Forschungsplans, den die NASA abgelehnt hat, benötigt er die Raumstation seines ehemaligen College-Kameraden Victor von Doom (Julian McMahon). In einer kosmischen Wolke, die an der Erde vorbeizieht, soll der Schlüssel zur menschlichen Existenz liegen.
Zusammen mit seinem Freund Ben Grimm (Michael Chiklis) bittet Richards seinen überheblichen Kontrahenten von Doom um Unterstützung. Von Doom vertraut in Richards’ wissenschaftliches Genie und stellt ihm ein Team zusammen, das neben Richards und Grimm aus Richards Exfreundin Sue Storm (Jessica Alba) und ihrem leichtsinnigen Bruder Johnny (Chris Evans) besteht.
An Bord der Raumstation kommt es zu einem Zwischenfall. Aufgrund fehlerhafter Berechnungen trifft die Energiewolke nicht in einigen Stunden, sondern in einigen Minuten ein. Es ist keine Zeit mehr, alle Besatzungsmitglieder in Sicherheit zu bringen und die Schutzschilde der Station komplett hochzufahren: Richards, Grimm und die beiden Storms werden der Strahlung ausgesetzt und erwachen erst in Krankenbetten auf der Erde wieder.
Sie scheinen zunächst keinen Schaden davon getragen zu haben, bald jedoch zeigen sie übernatürliche Fähigkeiten und werden der Presse als die „Fantastic Four“ bekannt. Johnny Storm kann sich in eine Feuersbrunst hüllen und fliegen, Sue Storm kann sich unsichtbar machen und Kraftfelder erzeugen, Reed Richards kann seinen Körper wie Gummi dehnen und in Ben Grimm erwachen Superkräfte.
Unterdessen fallen aufgrund der fehlgeschlagenen Mission die Aktien von Victor von Dooms Firma. Als von Dooms Geschäftspartner seine Forschungen nicht weiter finanzieren wollen, schwört er auf Rache. Doch auch von Doom scheint durch die Strahlung in Mitleidenschaft gezogen worden zu sein. In seinem Körper entwickelt sich eine Metallstruktur die es ihm ermöglicht, Elektrizität aufzunehmen und als Waffe zu nutzen. Durch seine Superkräfte bekommt Victor von Doom noch gewaltigeren Größenwahn. Sein erstes Ziel ist es, die Fantastic Four aus dem Weg zu schaffen, denn nur sie können ihn in seinen finsteren Plänen aufhalten.
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| FILMKRITIK
Wer träumt nicht einmal von Superkräften? Den „Fantastic Four“ werden diese jedoch bald zum Verhängnis. Nachdem sie von einer Weltraummission zurückkehren, mutieren die vier Astronauten zu Superhelden. Ihr erstes Ziel ist, die Kräfte wieder loszuwerden. Am stärksten zu leiden hat Ben Grimm. Als er sich in ein golemartiges Monster, „The Thing“, verwandelt, kann er weder ein Glas halten noch eine Telefontastatur benutzen. Obendrein wird er auch noch von seiner Frau verlassen, die sich vor dem gewaltigen Ding das aus ihm geworden ist fürchtet. „The Thing“ ist der Einzige der Vier, der permanent verwandelt bleibt.
Auch Sue Storm, „Invisible Woman“, und Reed Richards, „Mr. Fantastic”, fühlen sich in ihrer neuen Haut unwohl und forschen an einer Möglichkeit, die neuen Fähigkeiten loszuwerden. Einzig Johnny Storm fühlt sich mit seinen neuen Kräften und dem unverhofften Ruhm wohl. Er tritt an die Presse und lässt sich von seinen (vielen weiblichen) Fans feiern.
Eine Rückverwandlung ist aber auch in Victor von Dooms Interesse. Das Aufsehen, für das die auf seiner Weltraummission entstandenen Mutanten sorgen, treibt seine gewinnträchtige Forschungsfirma in den finanziellen Ruin. Als Victor von Doom schließlich eigene Superkräfte entwickelt, sieht er in den Fantastic Four die einzige Bedrohung seiner Macht. Sie nehmen ihm nicht nur Ruf und Geld, sondern auch noch seine ehemalige Geliebte Sue, die jetzt zu ihrem Exfreund Reed Richards zurückfindet. Von Doom verhärtet sich gegenüber seinem Rivalen Richards, der ihm auch in der Forschung schon immer einen Schritt voraus war. „Dr. Doom“ hegt finstere Pläne, bei denen ihm die Superkräfte der Fantastic Four im Weg stehen.
Welche Pläne Dr. Doom genau hat, wird gar nicht erwähnt, das ist wohl aber auch nicht so bedeutend. Vermutlich strebt er die Weltherrschaft an. Hauptsache ist jedoch, dass er böse ist und sich die Fantastic Four jetzt in die Action stürzen können. Für Erklärungen wird wenig Zeit verschwendet, auch wenn die Entwicklung der vier Superhelden sehr lange im Vordergrund steht, als sie sich mit Superkräften im Alltag zu bewähren versuchen. Viele Handlungselemente werden nur angedeutet um schnell zum nächsten vorzuspringen und keine unnötigen Fragen aufkommen zu lassen. Mit vielen kleineren und größeren Lachern entwickelt sich so eine klassische und temporeiche Superhelden-Story, die über Unklarheiten in der Handlung hinwegsehen lässt.
Den Kinogänger erwarten zudem ununterbrochen beeindruckende Spezialeffekte, die dennoch nie allzu penetrant in den Vordergrund treten, sondern die humorvoll gezeichneten Charaktere auch visuell anspruchsvoll präsentieren. Im Kampf gegen „Dr. Doom“ können die „Fantastic Four“ schließlich das ganze Spektrum ihres Könnens demonstrieren. „Fantastic Four“ bietet unterhaltsames Popcorn-Kino, dass sich mit Spider-Man, X-Men und Co durchaus messen kann.
| FAZIT
Four Fantastic Stars
| BEWERTUNG
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