Mit Alien vs Predator hat man schon vor einigen Jahren versucht das Predator-Franchise an die Wand zu fahren, mit diesem Kotzbrocken hat man es aber wohl endgültig geschafft. Predators bietet einen Mix aus dümlich dreister kaum vorhandener Story, einen derart ausgelutschten Handlungsbogen und Charakteren aus der Kellogs-Packung. Jeder x-beliebige Chuck Norris Film ist gegen dieses Machwerk ein wahres Action-Feuerwerk.
Ich kann meinem Vorredner nicht wirklich zustimmen was die Kritik angeht. Ich fand den Film sehr unterhaltsam und zum großteil auch Wirklich Spannend. Wer den ersten Film mochte kann an diesem eigentlich nicht viel aussetzen. Die Dramaturgie ist ähnlich ausgebaut, der Gegner ebenfalls kaum zu sehen. Wenn dann die Action losbricht ist sie vom feinsten und das Hunter / Prey Feeling ist Super. Die Story ist etwas mager, aber was hat man denn erwartet. Warum die Charaktere da sind wird erklärt, wie sie wieder wegkommen ist nicht 100% klar. Im Grunde sollen sie das ja auch gar nicht. Fishburne gibt einen ziemlich coolen Charakter ab dem man es deutlich anmerkt dass er sehr lange alleine war und gejagt wird. Das die Crew 10 kleine Negerlein spielt war auch klar und wer am Ende minimum überlebt auch. Die Endwendung kam da sehr cool und passend und war nicht so erwartet. Ich freu mich schon auf die Blu Ray mit den Extras. Wieder einmal beweisen die Cinefacts Standardkritker meine Einstellung Filme die sie als schlecht bewerten als viel besser zu empfinden. Für mich ist quasi die 1-2 Sterne Empfehlung von hier immer ein garant für einen Unterhaltungsfilm ;)