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  • The King´s Speech

    Drama, Historie | Großbritannien 2010
  • Originaltitel:
    The King´s Speech
    Genre:
    Drama, Historie
    Deutschlandstart:
    17.02.2011
    USA Kinostart:
    26.11.2010
    Produktionsland:
    Großbritannien 2010
    Verleih:
    Senator Film
    Bilformat:
    1,85:1
    Tonformat:
    Dolby Digital
    Länge:
    118 Minuten
    FSK:
    ohne Altersbeschränkung
    Offizielle Seite:
    www.thekingsspeech.senator.de
    Auszeichnungen:
    Oscars:  12 x nominiert | 4 x gewonnen   Golden Globe:  7 x nominiert | 1 x gewonnen  

WERBUNG
    • | KURZINHALT

    • Als Sohn des britischen Königs George V. gehört es zu Berties (Colin Firth) Pflichten, öffentlich zu sprechen. Für den zurückhaltend-besonnenen Mann eine Qual, denn seit seiner Jugend leidet er an einem schweren Stottern. Kein Arzt und kein Psychologe kann ihm helfen, weshalb sich Berties liebevoll sorgende Ehefrau Elizabeth (Helena Bonham Carter) an den exzentrischen Sprachtherapeuten Lionel Logue (Geoffrey Rush) wendet. Mit seinem forschen Auftreten und den unkonventionellen Behandlungsmethoden stößt er seinen adligen Patienten zunächst vor den Kopf. Bald aber zeigen sich erste Erfolge.

      Nach dem Tod seines Vaters und der Abdankung seines Bruders Edward VIII. (Guy Pearce) wegen dessen Liebe zur geschiedenen Bürgerlichen Wallis Simpson wird Bertie unter dem Namen George VI. 1936 unerwartet zu Englands neuem König. Öffentliche Auftritte und Radioansprachen lassen sich fortan noch weniger umgehen als zuvor, und nicht zuletzt der drohende Krieg erhöht den Druck auf den schüchternen Regenten. Die Zusammenarbeit und wachsende Freundschaft mit Logue hilft Bertie dabei erheblich. Doch kurz vor der offiziellen Krönung stellt eine unerwartete Enthüllung das gegenseitige Vertrauen und damit auch Berties Kampf gegen das Stottern auf die Probe.
    •  

    • Wertung: stern stern stern stern stern

      | FILMKRITIK

    • Der Prinz ist nervös: Zehntausende werden ihm im Wembley-Stadion zuhören; und weltweit, im gesamten britischen Großreich, werden die Untertanen ihn hören können, denn die Abschlussrede der Empire Exhibition wird live im Radio übertragen. Das ist so etwas wie das Einstiegstor in die mediale Massenkommunikation, das der Prinz hier durchschreiten muss, im Jahr 1925. Er ist nervös, und natürlich wird es ein Desaster: denn Albert Frederick Arthur George, Duke of York, Sohn des Königs von England, in der Familie Bertie genannt, stottert. Seit seiner Kindheit schon. Dabei ist es als Mitglied der Royal Family seine einzige Aufgabe zu repräsentieren. Früher hieß das, in Uniform gut auszusehen und nicht vom Pferd zu fallen. In Zeiten des Radios bedeutet es insbesondere auch, gut reden zu können. Das ist Berties Problem.
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    •  

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    • The King´s Speech: Trailer

    • | SZENENBILDER

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    • | CAST & CREW

    Regie:   Tom Hooper
    Buch:   David Seidler als Writer  
    Musik:   Alexandre Desplat
    Kamera:   Danny Cohen
    Produzent:   Bob Weinstein als Executive Producer  
      Harvey Weinstein als Executive Producer  
      Emile Sherman als Producer  
      Iain Canning als Producer  
      Gareth Unwin als Producer  
    Darsteller:   Colin Firth als King George VI  
      Helena Bonham Carter als Queen Elizabeth  
      Derek Jacobi als Archbishop Cosmo Lang  
      Robert Portal als Equerry  
      Richard Dixon als Privatsekretär  
      Paul Trussell als Chauffeur  
      Adrian Scarborough als BBC-Radiomoderator  
      Charles Armstrong als BBC Techniker  
      Roger Hammond als Dr. Blandine Bentham  
      Geoffrey Rush als Lionel Logue  
      Calum Gittins als Laurie Logue  
      Jennifer Ehle als Myrtle Logue  
      Dominic Applewhite als Valentine Logue  
      Ben Wimsett als Anthony Logue  
      Freya Wilson als Prinzessin Elizabeth  
      Ramona Marquez als Prinzessin Margaret  
      Michael Gambon als King George V  
      Guy Pearce als King Edward VIII  
      Patrick Ryecart als Lord Wigram  
      Claire Bloom als Queen Mary  
      Orlando Wells als Duke of Kent  
      Tim Downie als Duke of Gloucester  
      Timothy Spall als Winston Churchill  
    • | USERKOMMENTARE

    • Cheops| Defizite eines Königs
    • Der Film The King’s Speech von Tom Hooper 2010 wurde ja bei der Oscarverleihung 2011 nur so mit Nominierungen und Preisen überhäuft und wie ich heute im Kino gesehen habe, so ziemlich mit Recht.
      Die Academy of Motion Picture Arts and Sciences hat sich offensichtlich und erfreulicherweise auf ihre Wurzeln besonnen und dem besten Film nicht nach den Effekten oder einer zweifelhaften politischen Aussage ausgesucht, sondern wirklich große Schauspielkunst geehrt.
      Colin Firth als schwer stotternder Herzog von York und späterer König Georg VI. Helena Bonham Carter als seine Frau und schließlich Geoffrey Rush als überzeugender Sprachtherapeut Lionel Logue haben echte Höchstleistungen geboten und der Film war bis auf die letzte Rolle erstklassig besetzt.
      Es ist nicht einfach nur eine Dokumentation über historisch belegte Fakten, sondern ein erstklassiger Film über den australischen Sprachtherapeuten Logue, wie er mit unkonventionellen Methoden dem Sprachfehler des Königs zu Leibe rückt.
      Waren Colin Firth. Geoffrey Rush und Helena Bonham Carter bisher nur durch bemerkenswerte Nebenrollen bekannt. Wie ‚Carter als Marla Singer in Fight Club, als Rote Königin aus Alice im Wunderland, auch gerne gebucht als böse Hexe in den Harry Potter Filmen und schließlich Rush als Captain Barbossa in den Fluch der Karibik Filmen, hat Regisseur Tom Hooper sie und sich selbst mit seinem Geniestreich The King’s Speech sehr verdient in die Reihen der Oscargewinner katapultiert.
      Zu der Sorte Gewinnern, die diesen Preis durch reine Spielfreude erworben haben und das ist in den letzten Jahren ja eher die Minderheit. Der Film lebt hauptsächlich von der Interaktion der beiden Männer, also des Königs und seines Therapeuten, hat historische Hintergründe und ist trotzdem keine Minute der gut zwei Stunden langweilig.

      The King’s Speech lief in Deutschland leider erst nach der Oscarverleihung an und daher konnte ich mir nicht früher ein Bild machen. So hat er mich überrascht und beeindruckt und wird einer der wenigen Höhepunkte des sonst eher mageren Kinojahrs 2011. Er ist zwar als Drama gedacht, aber hat durchaus eine Menge heiterer Momente.
      Mir hat alles an diesem Film gefallen, was ihn sofort auf 10/10 in meiner persönlichen Wertung bringt und da man sich gute Schauspieler immer wieder ansehen kann, auch auf die Liste der anzuschaffenden Filme.
    • 27.03.2011 Bewertung:
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    Wertung: 6.5/10 (14 votes)

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