Mittwoch | 30. Mai 2012 | 15:25 Uhr
Sie befinden sich hier: KINO | Startseite > Datenbank > Filmdetails
  • FILMDETAILS | Der Mann aus London
  • Der Mann aus London

    Thriller, Mystery | Deutschland / Frankreich / Ungarn 2007
  • Originaltitel:
    The Man from London | A Londoni férfi
    Genre:
    Thriller, Mystery
    Deutschlandstart:
    12.11.2009
    Produktionsland:
    Deutschland / Frankreich / Ungarn 2007
    Verleih:
    Basis Film
    Bilformat:
    1,85:1
    Tonformat:
    Dolby Digital
    Länge:
    139 Minuten

WERBUNG
    • | KURZINHALT

    • Frei verfilmt nach Georges Simenons Roman „L’Homme de Londres“: Maloin lebt am Rande eines unendlich erscheinenden Meeres - dort führt er ein einfaches Leben, in dem er jedoch keine Perspektiven mehr hat. Er nimmt die Welt um sich herum kaum noch wahr und hat vor dem langsamen, unvermeidlichen Zerfall des Lebens und seiner eigenen, völligen Einsamkeit kapituliert.

      Als er unfreiwilliger Zeuge eines Mordes wird, schlägt sein Leben eine neue Richtung ein. Er trifft auf Fragen über die Sünde, das Gesetz, die Moral und bemerkt den feinen Unterschied zwischen Unschuld und Mitschuld. Nun ist er auf einmal mit der existentiellen Bedeutung des Lebens konfrontiert.
    •  
    • | SZENENBILDER

    •   mehr
    • | CAST & CREW

    Regie:   Bela Tarr
    Buch:   Laszlo Krasznahorkai als Writer  
      Bela Tarr als Writer  
      Georges Simenon als Story  
    Musik:   Mihaly Vig
    Kamera:   Fred Kelemen
    Produzent:   Joachim von Vietinghoff als Producer  
      Humbert Balsan als Producer  
      Juliusz Kossakowski als Executive Producer  
      Paul Saadoun als Producer  
      Gabor Teni als Producer  
    Darsteller:   Miroslav Krobot als Maloin  
      Tilda Swinton als Camelia  
      Agi Szirtes als Mrs. Brown  
      Janos Derzsi als Brown  
      Erika Bok als Henriette  
      Gyula Pauer als Tapster  
      Istvan Lenart als Morrison  
      Kati Lazar als Ehefrau des Metzgers  
    • | USERKOMMENTARE

    • 8martin| Mord in tiefschwarzer Nacht
    • Bereits die Eröffnungsszene - falls man sie als solche erkannt hat - zeigt, welche Anforderungen hier an Geduld und Ausdauer des Zuschauers gestellt werden. Die überlangen Einstellungen in s/w sind Bela Tarrs Markenzeichen. Er kämpft bewusst gegen unsere Sehgewohnheiten an. Man muss sich schon anstrengen, um überhaupt etwas in der wortlosen Stille zu erkennen. Zumal sich lange Zeit im Bild fast nichts tut. Die Kamera selbst scheint sich mehr zu bewegen als die Akteure. Die sehr sparsam verwendeten Sätze erschrecken einen fast, wenn sie emotionslos im Staccato rausgehämmert werden. Nach kurzer Schreierei folgt wieder Stille. Man spricht Englisch und Französisch. Manche Dialoge kommen aus dem Nichts oder man hört Sätze, sieht aber nicht wer sie sagt. Es werden Namen erwähnt von Leuten, die wir nicht kennen: Mr Mitchell, Mr Brown, Monsieur Maloin. Selten wurde die tiefschwarze Nacht so konsequent zum stilbildenden Ambiente eingesetzt. Manche Szenen, wie der Gang zu einem Schuppen, erleben wir in Echtzeit. Kurz vor dem Ende erfahren wir Details und eine verblüffende Lösung: ein korrupter Inspektor vertuscht einen Mord und verteilt die Beute. Alles äußerst ungewöhnlich. Insofern passen Handlung und Darstellungsweise irgendwie schon zusammen. Auch wenn ich ehrlich gestehen muss, dass mein Daumen ständig auf Fast Forward drücken wollte.
    • 05.05.2011 Bewertung:
    • Bitte melden Sie sich hier kostenlos an, um einen Kommentar abzugeben:



    • | INTERESSANTE FILME

    Bisher wurden noch keine Filme mit diesem Film verknüpft.
     Film vorschlagen

    • | Userwertung

    Wertung: 0.0/10 (0 votes)

    • | Cinefacts bei Facebook
    Facebook Logo
      • | WEITERE INFOS
          •   AKTIONEN