Mittwoch | 30. Mai 2012 | 11:16 Uhr
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  • IP 5: Insel der Dickhäuter

    Drama | Frankreich 1992
  • Originaltitel:
    IP 5: L´ile aux pachydermes
    Genre:
    Drama
    Produktionsland:
    Frankreich 1992
    Länge:
    115 Minuten

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    • | KURZINHALT

    • Tony ist ein 20-jähriger Graffitikünstler und Jockeys bester Freund. Als der Vater des elfjährigen Jungen wegen Alkoholismus einen Zusammenbruch erleidet, lernt Tony die Krankenschwester Gloria kennen. und verliebt sich Hals über Kopf in sie. Doch die Situation verläuft für beide alles andere als glücklich: Der Vater von Jockey liegt im Koma und der Kleine ist ganz auf sich allein gestellt, Tony wiederum bekommt von Gloria eine Abfuhr nach der anderen, bis diese schließlich nach Toulouse verschwindet. Also machen sich die zwei Freunde auf eine abenteuerliche Tour quer durch Frankreich, jeder auf der Suche nach seinem persönlichen Traum: Der größte Wunsch des kleinen Jockey ist es, die Berge und den Schnee zu sehen, während Tony sich danach sehnt, Gloria wieder zu treffen. Die zwei sind in geklauten Autos unterwegs und schlagen sich mit kleinen Diebstählen durch. Doch dann begegnen sie dem alten Sonderling Léon. Er öffnet den beiden kleinen Draufgängern die Augen für die Wunder der Natur, zeigt ihnen das Einswerden mit den Lebewesen und lehrt sie vor allem, ihre eigenen Gefühle zu entdecken. Es beginnt eine verrückt poetische Reise voller Überraschungen.
    •  
    • | CAST & CREW

    Regie:   Jean-Jacques Beineix
    Buch:   Jacques Forgeas  
    Musik:   Gabriel Yared
    Kamera:   Jean-Francois Robin
    Produzent:   Jerome Chalou  
    Darsteller:   Yves Montand als Leon Marcel  
      Colette Renard als Clarisse/Monique  
      Georges Staquet als Jean-Marie  
      Geraldine Pailhas als Gloria  
      Sotigui Kouyate als Emile, Jockeys Vater  
      Olivier Martinez als Tony  
      Sekkou Sall als Jockey  
    • | USERKOMMENTARE

    • 8martin| Abschied von Yves
    • Der Titel ist so geheimnisvoll wie der tiefe Sinn dieses Märchens. Ein bisschen Öko, ein bisschen Mystery und auch ein ganz klein wenig Esoterik - beginnt es mit munteren Sprüchen im Randgebiet von Paris und führt drei Typen zusammen, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten und die wir im Laufe der Handlung ins Herz schließen. Dann geht es über den Gegensatz Großstadt-Natur auf eine nostalgische Reise in die Vergangenheit, wobei uns Yves Montand beeindruckt - und zwar vom seinem langerwarteten, ersten knallartigen Erscheinen bis hin zu seinem stillen Verschwinden…
      Es mündet in einen Abgesang auf die verpassten Gelegenheiten des Lebens, mit Täuschungen und humorvollem Selbstbetrug und ganz vielen Tränen. Yves wandelt dabei stets gefährlich nahe am Abgrund, schwankt zwischen Verzweiflung und Trostspender und überschreitet doch nie die Grenze zum Kitsch. Ein durchaus würdiges Leinwand-Ende eines unvergessenen Stars.
    • 02.02.2010 Bewertung:
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