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  • Band of Brothers - Wir waren wie Brüder

    Drama, Serie, Kriegsfilm, TV | USA 2001
  • Originaltitel:
    Band of Brothers
    Genre:
    Drama, Serie, Kriegsfilm, TV
    Produktionsland:
    USA 2001
    Länge:
    782 Minuten
    FSK:
    ab 18 Jahren
    Auszeichnungen:
    Emmy:  3 x nominiert | 2 x gewonnen  

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    • | KURZINHALT

    • Lieutenant Herbert Sobel leitet im Sommer 1942 im Camp Toccoa die Ausbildung der Fallschirmtruppe. Doch gelingt es ihm nicht, sich Respekt bei den Soldaten zu verschaffen. Als sich die Rivalitäten zwischen ihm und dem jungen Offizier Richard Winters zuspitzen, erfährt die Truppe von der bevorstehenden Invasion.

      Die Miniserie zeigt die Erlebnisse der Easy Company, einer Elitetruppe von Fallschirmjägern, während des Zweiten Weltkriegs. Sie schildert die Ausbildung der Soldaten in Georgia, ihre Landung in der Normandie, die aufreibende Schlacht in den Ardennen, die Befreiung der Menschen aus dem KZ Dachau bis hin zur Eroberung von Hitlers Alpen-Versteck in Berchtesgaden.
    •  
    • | SZENENBILDER

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    • | CAST & CREW

    Buch:   Stephen Ambrose als Story  
    Musik:   Michael Kamen
    Produzent:   Tom Hanks als Executive Producer  
      Stephen Ambrose als Executive Producer  
      Steven Spielberg als Executive Producer  
      Erik Jendresen als Producer  
    Darsteller:   Damian Lewis als Maj. Richard D. Winters  
      Ron Livingston als Capt. Lewis Nixon  
      Matthew Settle als Capt. Ronald Speirs  
      Donnie Wahlberg als 2nd Lt. C. Carwood Lipton  
      Scott Grimes als TSgt. Donald Malarkey  
      Peter Youngblood Hills als SSgt. Darrel Powers  
      Shane Taylor als Cpl. Eugene Roe  
      Rick Gomez als Sgt. George Luz  
      Michael Cudlitz als Sgt. Denver Randleman  
      Nicholas Aaron als Pvt. Robert Wynn  
      James Madio als Sgt. Frank Perconte  
      Robin Laing als Pvt. Edward Heffron  
      Philip Barantini als Sgt. Wayne Skinny Sisk  
      Neal McDonough als 1st Lt. Lynn Compton  
      Dexter Fletcher als SSgt. John Martin  
      Ross McCall als Cpl. Joseph Liebgott  
      George Calil als Pvt. James Moe Alley  
      Nolan Hemmings als Sgt. Charles Grant  
      Rick Warden als 1st Lt. Harry Welsh  
      Kirk Acevedo als SSgt. Joseph Toye  
      Eion Bailey als Pvt. David Kenyon Webster  
      Dale Dye als Col. Robert Sink  
      Colin Hanks als 2nd Lt. Henry Jones  
      Frank John Hughes als SSgt. William Guarnere  
      James McAvoy als Pvt. James Miller  
      Rene L. Moreno als Pvt. Joseph Ramirez  
      David Schwimmer als Capt. Herbert Sobel  
      Douglas Spain als Pvt. Antonio Garcia  
      Richard Speight Jr. als Sgt. Warren Muck  
      Doug Allen als Sgt. Alton More  
      Michael Fassbender als Sgt. Burton Christenson  
      Matthew Leitch als SSgt. Floyd Talbert  
      Tim Matthews als Cpl. Alex Penkala  
      Peter McCabe als Cpl. Donald Hoobler  
      Mark Huberman als Pvt. Lester Hashey  
      Mark Lawrence als Cpl. William Dukeman  
      Craig Heaney als Pvt. Roy Cobb  
      Marc Warren als Pvt. Albert Blithe  
      Andrew Lee Potts als Pvt. Eugene Jackson  
    • | USERKOMMENTARE

    • Flapman| Find some cover!
    • Über Jahre hinweg habe ich diese Serie vollkommen ignoriert, da ich das Duo Spielberg und Hanks im Zusammenhang mit den Themen "D-Day" und "zweiter Weltkrieg" natürlich sofort mit dem unglaublich schlechten und sehr bedenklichen US-Propaganda-Machwerk "Saving Private Ryan" verbinde, für das es seinerzeit ja bezeichnenderweise sogar eine hohe Auszeichnung des amerikanischen Militärs gab.

      Glücklicherweise habe ich der Serie nun aber doch noch eine Chance gegeben und muß ganz klar sagen, daß ich mich wirklich vollkommen geirrt habe. Hier findet man nämlich keine Glorifizierung von "heldenhaften" Soldaten, keinen blinden Patriotismus, keine zu sentimentaler Musik stolz wehende US-Flagge, kein Schwarz-Weiß-Denken der Marke "Amerikaner = die moralisch sauberen Guten / Deutsche = die abgrundtief bösen Monster", keine alberne und hanebüchene Schnulzen-Geschichte der Sorte "Wir müssen den letzten noch lebenden Sohn der Familie Ryan heile nach hause bringen, koste es, was es wolle!"...

      Hier geht es ungeschminkt um die Grausamkeit von Krieg und darum, was ein solcher in den Seelen einzelnen Menschen anrichtet. Entsprechend heftig sind die zahlreichen harten Bilder und Szenen, welche der Zuschauer zu sehen bekommt, denn ein Krieg ist nun einmal kein Pfadfinderausflug für Helden in sauberen Uniformen und mit stets perfekten Frisuren, wie man es den Zuschauern in so vielen früheren Verfilmungen mit dieser Thematik weismachen wollte.

      Erzählt wird die wahre Geschichte der "Easy Company", einer US-Fallschirmjägereinheit, welche den Krieg in Europa ab dem D-Day und stets an vorderster Linie miterlebt. Jede Folge stellt jeweils einzelne Figuren in den Vordergrund, dadurch entstehen großartige Charakterstudien und unterschiedliche Erzählperspektiven, welche hervorragend in die aufwändigen Actionsequenzen und das sehr detailverliebte historische Production-Design hinein montiert sind.

      Die Story basiert auf den tatsächlich geschehenen Ereignissen, sie zeigt einem die blanke Fratze des Krieges und man weiß eigentlich zu keiner Zeit, was im nächsten Moment alles passieren kann, wer vielleicht plötzlich sterben oder auch überleben wird.

      Viele Szenen sind von einer unglaublichen Intensität - selten hat mich z.B. etwas so dermaßen emotional gepackt wie die Artillerieangriffe in den Wäldern von Bastogne...

      Sehr gut inszeniert ist auch die extrem düstere Stimmung in den Seelen der Soldaten - es wird eben absolut nichts beschönigt und auch eher unangenehme und selten ausgesprochene Dinge wie z.B. das Fehlen von dringend benötigter Ausrüstung oder das Plazieren von absolut untauglichen Pfeifen in Führungspositionen werden in dieser US-Serie sehr deutlich thematisiert.

      Insgesamt fand ich die Serie überraschend großartig und mitreißend - ich hätte im Vorfeld wohl besser weniger auf die Namen Spielberg/Hanks achten sollen, sondern vielmehr auf die drei Buchstaben HBO - denn dieser erfolgreiche US-Bezahlsender braucht sich glücklicherweise keine Gedanken um Zensur und politische Beeinflussung zu machen und produziert so eine absolut brillante Serie nach der anderen, in denen kein Blatt vor den Mund genommen werden muß und eben auch viele tabuisierte und unbequeme Dinge thematisiert werden können.

      Sehr interessant anzusehen ist im direkten Vergleich zu Band Of Brothers übrigens die Mini-Serie "Generation Kill", welche ebenfalls von einer US-Militäreinheit handelt und komplett auf wahren Begebenheiten basiert - diesmal allerdings brandaktuell angesiedelt im Irakkrieg 2003.
    • 29.07.2009 Bewertung:
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    Wertung: 9.4/10 (23 votes)

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