Mittwoch | 30. Mai 2012 | 07:20 Uhr
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  • Equilibrium

    Science Fiction | USA 2002
  • Originaltitel:
    Equilibrium
    Genre:
    Science Fiction
    Produktionsland:
    USA 2002
    Länge:
    107 Minuten
    FSK:
    ab 16 Jahren

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    • | KURZINHALT

    • Gefühle werden in Libria, einem düsteren Ort in der Zukunft, mit aller Härte bestraft. Jegliches Vergnügen ist den Menschen verboten. Das Volk wird zum Konsum der Droge Librium gezwungen, damit es kontrollierbar und manipulierbar bleibt. Jeder, der sich dieser Anordnung widersetzt, wird sofort ausgelöscht.

      Librias Volk vegetiert im permanenten Dämmerzustand und Elite-Offizier John Preston (Christian Bale) überwacht den verordneten Volksrausch. Bis er eines Tages seine eigene Dosis Librium absetzt. Als einstiger Verfolger sämtlicher librischer Gesetze wird er nun auf einmal selbst zum Verfolgten. Doch mit nun "neuen" menschlichen Regungen könnte Preston der Einzige sein, der das totalitäre System zu Fall bringen kann. Wären da nicht seine Gegner, die sich bereits auf seine Fährte gesetzt haben...
    •  
    • | CAST & CREW

    Regie:   Kurt Wimmer
    Buch:   Kurt Wimmer  
    Musik:   Klaus Badelt
    Kamera:   Dion Beebe
    Produzent:   Jan de Bont  
      Sue Baden  
      Lucas Foster  
    Darsteller:   Matthew Harbour als Robbie Preston  
      Dominic Purcell als Seamus  
      William Fichtner  
      Angus MacFadyen als Dupont  
      Christian Kahrmann  
      Sean Pertwee  
      Sean Bean  
      Christian Bale  
      Emily Watson  
      Taye Diggs als Brandt  
    • | USERKOMMENTARE

    • 8martin| Welt ohne Gefühle
    • Gut gemachtes Actionkino mit vielen literarischen Anleihen. Ein bisschen Huxley, ein wenig Orwell und dazu eine Spielart von fernöstlicher Kampfkunst. Und für Kenner von Fahrenheit 451 ist auch noch etwas zum Zungeschnalzen dabei. Es wird in der Tat ein ausgewogenes ’Gleichgewicht’ geschaffen zwischen wilder Ballerei und menschlich anrührenden Szenen. Neben Emily Watson überzeugt vor allem Christian Bale. Man kann einfach die special effects genießen, die Story ist ohnehin klar. Gut, dass man an einem Happy End auf Schmalzbasis vorbeigekommen ist. Dafür gibt es Yeats „Doch weil ich arm bin, hab ich nichts als meine Träume…“ Das ist für all jene, die sich nach einem ’goldenen himmlischen Tuch sehnen’. Den alten William Butler hier mit zu verbraten ist gar nicht mal so schlecht. Wer hätte das gedacht. Und während wir durch eine vorübergehende Welt ohne Gefühle sausen, begleiten uns Choräle. Drum ist es auch nur so ein kleiner Schocker, wenn man bedenkt, wie sich’s lebt ohne Kunst, Musik und Literatur, wenn Worte wie Liebe und Mitleid fehlen und es keine Freunde gibt. Da wird die Aussicht auf ein Leben ohne Krieg fast zur Nebensache.
    • 21.04.2011 Bewertung:
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