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  • Alisa, das Meermädchen

    Drama, Komödie, Romanze | Russland 2007
  • Originaltitel:
    Rusalka
    Genre:
    Drama, Komödie, Romanze
    Produktionsland:
    Russland 2007
    Länge:
    115 Minuten

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    • | KURZINHALT

    • Alisa wächst am Meer auf und hat die Fähigkeit, Wünsche in Erfüllung gehen zu lassen. Mit 18 hat sie die Nase voll von dem Heim für geistig Behinderte, in das man sie gesteckt hat, und zieht nach Moskau. Dort findet das Meermädchen in einem lebensmüden Geschäftsmann ihren widerspenstigen Märchenprinzen. - Fantastisch leichte, melancholische und komische Großstadtromanze in der "goEast"-Reihe. Das Mädchen Alisa lebt mit Mutter und Großmutter in einem Dorf am Meer. Vom Vater weiß sie nur, dass er Matrose war und nach der Liebesgeschichte mit der Mutter für immer verschwand. Alisa besitzt die wunderbare Fähigkeit, Wünsche in Erfüllung gehen zu lassen. Mit 18 Jahren hat Alisa die Nase voll vom langweiligen Leben in dem Heim für geistig Behinderte, in das man sie gesteckt hat, weil sie nicht mehr sprechen wollte. Sie setzt ihre magischen Kräfte ein und lässt einfach das ganze Dorf wegblasen. Danach zieht Alisa mit ihrer Familie nach Moskau. Das Leben dort ist hart, aber das Meermädchen nimmt sein Schicksal in die Hand. In einem zynischen und lebensmüden jungen Geschäftsmann, den sie vor dem Ertrinken rettet, findet Alisa ihren widerspenstigen Märchenprinzen. Mit ihrem zweiten Spielfilm nach "Mars" (2004) gelang der in Aserbaidschan geborenen Regisseurin Anna Melikian ein fantastisch leichter, melancholischer und komischer Film. In ihrem Kino-Märchen "Alisa, das Meermädchen" verbindet sie den Stoff von Hans Christian Andersens "kleiner Seejungfrau" und Fantasy-Imagination zu einer surrealen Großstadtromanze. Melikian erzählt mit viel Menschenliebe von den heute in Russland lebenden, liebenden und leidenden Menschen. Der Film wurde mit zahlreichen Festivalpreisen ausgezeichnet, unter anderem bei der Berlinale 2008.
    •  
    • | CAST & CREW

    Regie:   Anna Melikian
    Buch:   Anna Melikian  
    Darsteller:   Albina Jewtuschewskaja als Großmutter  
      Anastasija Dontsowa als die junge Alisa  
      Irina Skrinitschenko als Rita  
      Jewgenij Tsyganow als Sascha  
      Maria Sokowa als Mutter  
      Mascha Schalajewa als Alisa  
    • | USERKOMMENTARE

    • 8martin| Weiblicher kleiner Prinz
    • Der Anfang und das Ende sind schon echte Hingucker. Erst eine unbekleidet schwimmende Rubensfrau und dann trifft ein Auto die titelgebende Hauptfigur. Dazwischen eine Folge von zusammenhanglosen Szenen, die nur durch Alisas Auftauchen verbunden werden. Da gibt es Feuer, einen Orkan, eine Sonnenfinsternis und Krawalle mit Vandalismus. Alisa als Studentin sowie als Putze. Sie will entjungfert werden, rettet ein Leben und lügt, um an ihr Glück zu kommen. Wie ein Hamster auf der Rolle kommt sie nie voran, es geht nur immer irgendwie weiter. Sie bleibt bis zu ihrem unerwartet plötzlichen Ende ein Pechvogel. Man könnte meinen, dass sie wie ein weiblicher ’Kleiner Prinz’ die Metropole Moskau durchstreift getrieben von der Verwirklichung pubertärer Jungmädchenträume. Eine hoffnungslose Großstadtballade mit slapstickähnlichen Einlagen, schön anzuschauen wegen optischer Aufheller, aber nicht packend. Der Zuschauer zeigt, obwohl gut unterhalten, eher die kalte Schulter. Das kann auch am Schluss liegen, denn in den Nebenhandlungen ist alles wieder FFE. Und wie im Märchen kommt dann der Seufzer’ Und wenn sie nicht gestorben sind…’
    • 20.08.2011 Bewertung:
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