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  • Lebewohl, meine Konkubine

    Drama | China / Hongkong 1993
  • Originaltitel:
    Ba wang bie ji
    Genre:
    Drama
    Produktionsland:
    China / Hongkong 1993

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    • | KURZINHALT

    • Im Jahr 1924 beherrschen mächtige Kriegsherren die chinesische Hauptstadt Peking. Der kleine Douzi soll in eine Opernschule aufgenommen werden. Damit er überhaupt eine Chance bekommt, hackt ihm seine Mutter den sechsten Finger ab, den er als Handicap an einer Hand hat. Die Ausbildung der Opernschüler ist qualvoll. Doch der zierliche Douzi findet in dem robusten Shitou einen Freund und Beschützer. Eines der berühmtesten und beliebtesten Stücke jener Zeit, "Lebewohl, meine Konkubine", erzählt die Geschichte des Königs Chu, der seiner Konkubine Yu am Vorabend einer Niederlage auf dem Schlachtfeld die Freiheit schenkt. Diese aber nimmt sich das Leben, um ihn nicht verlassen zu müssen. Da in der Peking-Oper auch die weiblichen Rollen von Männern gespielt werden, wird Douzi wegen seiner feinen Gesichtszüge für die Rolle der Konkubine Yu ausgewählt, während Shitou die Rolle des Königs Chu bekommt. Beide werden zu gefeierten Stars der Peking-Oper. Sie nehmen die Künstlernamen Cheng Dieyi und Duan Xiaolou an. Als Xiaolou die Prostituierte Juxian heiratet, reagiert Dieyi mit erbitterter Eifersucht. Die beiden Männer geraten mehr und mehr in Konflikt mit ihren Bühnen-, Lebens- und Geschlechterrollen, bis ihre Freundschaft daran zu zerbrechen droht. Dieses Programm wurde in HD produziert.
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    • | CAST & CREW

    Regie:   Kaige Chen
    Buch:   Lilian Lee  
    Musik:   Zhao Jiping
    Kamera:   Gu Changwei
    Produzent:   Hsu Feng  
    Darsteller:   Lu Qi als Guan Jifa  
      Chun Li als Xiao Si (als Teenager)  
      Leslie Cheung als Douzi/Cheng Dieyi  
      Gong Li als Juxian  
      Ying Da als Na Kun  
      Ge You als Meister Yuan  
      Zhang Fengyi als Shitou/Duan Xiaolou  
    • | USERKOMMENTARE

    • 8martin| Theater und Politik
    • Chen Kaige, einer der profiliertesten chinesischen Regisseure hat der Peking Oper ein Denkmal gesetzt. Er lässt diese fernöstliche Institution über fünfzig Jahre der Geschichte des Reiches der Mitte durchleiden. Dabei kommt es immer wieder zu Anpassungsschwierigkeiten mit den jeweiligen Machthabern: erst die Nationalisten, dann japanische Besatzer und schließlich Maos Kommunisten. In diesem grandios bebilderten, ziemlich episch breit angelegten Historiendrama stehen zwei Schauspieler des titelgebenden Theaterstückes, die sich eigentlich sehr mögen im Mittelpunkt. Zwischen ihnen die zauberhafte Gong Li. Die Umstände zwingen die Freunde zu Verrat und Demütigung, verführt vom Opportunismus, die eigene Haut zu retten. So geraten völlig unpolitische Volksgenossen in die ideologischen Mühlen der kommunistischen Machthaber. Man kann den Film aber auch als ein Lehrstück über die Zeitlosigkeit des Theaters sehen. Die politischen Ereignisse ändern sich, die Kunst bleibt.
    • 12.05.2010 Bewertung:
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