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  • I killed my Mother

    Drama, Biografie | Kanada 2009
  • Originaltitel:
    J´ai tué ma mère
    Genre:
    Drama, Biografie
    Deutschlandstart:
    03.02.2011
    Produktionsland:
    Kanada 2009
    Verleih:
    Kool Filmdistribution
    Bilformat:
    1,85:1
    Tonformat:
    Dolby Digital
    Länge:
    100 Minuten
    FSK:
    ab 16 Jahren
    Offizielle Seite:
    www.i-killed-my-mother.de

WERBUNG
    • | KURZINHALT

    • Hubert Minel verabscheut seine Mutter. Mit seinen überheblichen 17 Jahren sieht er nur ihre geschmacklosen Pullis, ihre kitschige Deko und die widerlichen Krümel an ihrem schmatzenden Mund - und straft sie mit Verachtung. Äußerlichkeiten, gewiß, aber sie nerven. Dazu kommt die Kunst, andere zu manipulieren und jede Schuld von sich zu weisen - zwei Dinge, auf die sich seine Mutter wirklich versteht. Seine Hassliebe wird für Hubert täglich mehr zur Obsession. In ihrem Schatten stolpert er durch die Abenteuer einer eigentümlichen und zugleich typischen Adoleszenz - künstlerische Entdeckungen, den Auftakt zu großen Freundschaften, Ausgrenzung und Sex. Und immer plagt ihn dabei die Streitsucht gegenüber dieser Frau, die er trotz allem einst liebte ...
    •  

    • Wertung: stern stern stern stern stern

      | FILMKRITIK

    • Innerhalb des kanadischen Kinos gilt Xavier Dolan als Wunderkind, da er in seinem autobiografisch gefärbtem Debüt nicht nur Regie, Drehbuch, Kostüme und Produktion, sondern zudem die Hauptrolle übernahm. Natürlich tötet der rebellische Protagonist seine entnervte Mutter Chantal Lemming nicht wirklich. Nach lautstarken Konflikten und Handgreiflichkeiten erklärt der 17-jährige Teenager gegenüber seiner Lehrerin Julie Cloutier, seine Mutter sei längst verstorben. Als diese später von ihrem vermeintlichen Ableben erfährt, jagt sie den unverschämten Filius durch das halbe Schulgelände. Harmlose Dispute steigern sich zu wüsten Beschimpfungen. Eine Kleinigkeit kann hier schon zur Eruption führen, was mitunter komische Situationen ergibt.
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    • I killed my Mother: Trailer

    • | SZENENBILDER

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    • | CAST & CREW

    Regie:   Xavier Dolan
    Buch:   Xavier Dolan als Writer  
    Musik:   Nicholas Savard-L'Herbier
    Kamera:   Stephanie Anne Weber Biron
    Produzent:   Xavier Dolan als Producer  
      Carole Mondello als Executive Producer  
    Darsteller:   Anne Dorval als Chantal Lemming  
      Xavier Dolan als Hubert Minel  
      Francois Arnaud als Antonin Rimbaud  
      Suzanne Clement als Julie Cloutier  
      Patricia Tulasne als Helene Rimbaud  
      Niels Schneider als Eric  
      Monique Spaziani als Denise  
      Pierre Chagnon als Richard Minel  
      Emile Mailhot als Student  
      Pascale Audrey als Kunstlehrer  
      Laurent-Christophe De Ruelle als Student  
      Mariflore Veronneau als Kellnerin  
      Manuel Tadros als Vermieterin  
      Johanne-Marie Tremblay als Lehrerin  
      Hugolin Chevrette-Landesque als Student  
      Francis Ducharme als Student  
    • | USERKOMMENTARE

    • 8martin| Mord in Gedanken
    • Der eigenwillige Vorspann weckt neben dem Titel das Interesse und man bleibt dran. Die permanenten Auseinandersetzungen mit heftigsten Streitereien zwischen Mutter (Anne Dorval) und Sohn (Xavier Dolan) wirken echt und sind durchaus überzeugend. Der Hammer für die Mutter ist aber, dass sie von Fremden erfahren muss, dass ihr Sohn schwul ist. Wir sehen eine ganze Palette von Gefühlen, die die Mutter nach dem Schock durchlebt, ebenso wie die Schwierigkeiten, des Sohnes. Es wird weder für sie noch für ihn Partei ergriffen in dieser Schilderung einer phasenbedingten Hass-Liebe. Und auch das Umfeld wird eindrucksvoll geschildert. Vor allem die Lehrerin (die ihn nicht verführt!) und der Direktor der Schule, dem nach einer anklagenden Bemerkung gegenüber der Mutter von dieser aber so was von tüchtig der Kopf gewaschen wird, dass die Telefonleitung glüht.
      Das Mutter-Sohn Verhältnis verdeutlichen zwei Aussagen. ’Wären meine Mutter und ich Fremde, würden wir uns mögen’. Und am Ende einer lautstarken gegenseitigen Beschimpfung fragt Hubert sie ’Was tust du, wenn ich heute sterbe?’ Er geht, ohne die Antwort abzuwarten, hört also nicht, dass sie sagt ’Dann sterbe ich morgen’.
      Ein erstaunliches Erstlingswerk, das emotional beeindruckt, filmtechnisch überraschend überzeugt und dabei auch noch ein heikles Thema angeht.
    • 11.02.2012 Bewertung:
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    Wertung: 6.3/10 (6 votes)

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