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  • The Pacific

    Kriegsfilm, TV, Mini-Serie | USA 2010
  • Originaltitel:
    The Pacific
    Genre:
    Kriegsfilm, TV, Mini-Serie
    Produktionsland:
    USA 2010
    Länge:
    534 Minuten
    FSK:
    ab 16 Jahren
    Auszeichnungen:
    Emmy:  4 x nominiert | 1 x gewonnen  

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    • | KURZINHALT

    • 10-teilige Mini-Serie von den Machern von "Band of Brothers", schildert die mit einander verwobenen Erfahrungen dreier U.S.-Marines Robert Leckie (James Badge Dale), John Basilone (Jon Seda) und Eugene Sledge (Joseph Mazzello). Zu den außergewöhnlichen Erfahrungen dieser Männer und ihrer Kameraden gehören der erste Konflikt mit den Japanern im verfluchten Dschungel von Guadalcanal, die undurchdringlichen Regenwälder des Cape Gloucester, die zerbombte Korallenfestung von Peleliu, die schwarzen Sandstrände von Iwo Jima, die blutgetränkten Schlachtfelder von Okinawa und die triumphale, wenn auch beklommene Rückkehr nach Kriegsende.
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    • The Pacific: Interviews

    • | SZENENBILDER

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    • | CAST & CREW

    Buch:   Robert Leckie als Writer  
      Eugene Sledge als Writer  
      Chuck Tatum als Writer  
      Bruce C. McKenna als Writer  
    Musik:   Blake Neely
      Geoff Zanelli
      Hans Zimmer
    Produzent:   Todd London als Producer  
      Steve Shareshian als Producer  
      Cherylanne Martin als Producer  
      Tom Hanks als Executive Producer  
      Steven Spielberg als Executive Producer  
    Darsteller:   William Sadler als Col. Lewis Puller  
      Joseph Mazzello als PFC Eugene B. Sledge  
      James Badge Dale als PFC Robert Leckie  
      Jon Seda als Sgt. John Basilone  
      Ashton Holmes als PFC Sidney Phillips  
      Isabel Lucas als Gwen  
      Cariba Heine als Phyllis  
      Jacob Pitts als Bill Smith  
    • | SERIENINFORMATION

    •   The Pacific (1 Staffel mit 10 Folgen)
    •   The Pacific   10 Folgen
    • | USERKOMMENTARE

    • Flapman| Es ist nicht alles Gold, was glänzt ...
    • Diese mit hohem finanziellen Aufwand produzierte und mit großer Spannung erwartete Nachfolge-Miniserie zu "Band of Brothers" wirft einen Blick auf den zweiten Kriegsschauplatz der Amerikaner im Zweiten Weltkrieg anhand der Schicksale dreier Hauptfiguren, welche an verschiedenen Kriegsschauplätzen im Pazifik eingesetzt wurden.

      Formal wurde das gleiche Strickmuster verwendet wie bei "Band of Brothers": anfangs erzählen echte Veteranen zu dokumentarischen Bildern ihre Erlebnisse, dann wird man zu brachial-pathetischer Orchestermusik und kartographischer Einweisung in die an wahren Begebenheiten orientierte Spielhandlung geleitet.

      "The Pacific" muß sich zwangsläufig mit der wirklich brillanten Vorläuferproduktion "Band Of Brothers" messen lassen - und diesem Vergleich hält die neue Serie leider kaum stand.

      Während man in "Band Of Brothers" bereits ab der ersten Folge quasi emotional hinein gesogen wurde und mit den Hauptfiguren litt und bangte, läßt einen "The Pacific" hingegen über sehr weite Strecken hinweg ziemlich kalt.
      Das mag daran liegen, daß es hier keine durchgängige Story wie bei der "Easy Company" gibt, sondern eben die drei etwas konzeptlos sich immer wieder abwechselnden Erzählstränge der drei Hauptfiguren, welche z.B. auf verschiedenen Inseln kämpfen, aber nach meinem Eindruck ist DAS Hauptproblem der Serie die doch etwas sehr dünne Ausarbeitung der Charaktere, sowie die sehr vielen ziemlich stereotyp geratenen Szenen und Dialoge, also letztendlich ein sehr schlechtes Drehbuch, welches leider dafür sorgt, daß einen die Figuren und die Ereignisse weitgehend schlichtweg kalt lassen.

      Vielleicht gab es auch einfach schon zu viele Kriegsfilme, so daß man alle denkbaren Handlungsklischees (z.B. die Verrohung der einzelnen Soldaten durch die Grausamkeiten des Krieges) schon viel zu oft gesehen hat, als daß sie einen noch wirklich packen könnten, aber bei dieser Serie kommt auch noch erschwerend der Umstand hinzu, daß sie schlichtweg sehr lange braucht, um endlich mal in Fahrt zu kommen, denn erst ab dem letzten Drittel der fünften Folge gibt es zumindest noch mal bis zur neunten, vorletzten Folge die obligatorische Kriegs-Action im Stil von Private Ryan - mit vielen ziemlich heftigen Szenen, welche sich technisch absolut auf Kino-Niveau bewegen.

      Dies rettet die Serie aber auch nicht davor, daß sie einen leider einfach nicht so wirklich mitreißt, auch wenn man zum Ende hin letztendlich dann doch ein wenig mit den Charakteren warm wird. Während "Band of Brothers" in mir noch sehr lange emotional nachwirkte und ich noch sehr oft über so manch geniale Szene nachdenken mußte, hatte ich "The Pacific" kurz nach dem Anschauen der letzten Folge fast schon wieder aus meinem Bewußtsein gestrichen.
      Die Serie ist technisch wirklich hervorragend produziert und bietet im "Action-Block" zwischen der fünften und neunten Folge auch einiges an Spannung, aber so wirklich gezündet hat sie bei mir leider nicht.
    • 07.08.2010 Bewertung:
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