Mittwoch | 30. Mai 2012 | 07:54 Uhr
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  • Coeur animal

    Drama | Schweiz 2009
  • Originaltitel:
    Coeur animal | Animal Heart
    Genre:
    Drama
    Produktionsland:
    Schweiz 2009
    Bilformat:
    2.35:1

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    • | KURZINHALT

    • Als der Bergbauer Paul den Saisonarbeiter Eusebio (Antonio Buil) einstellt, ändern sich die Dinge auf der Alp. Paul, der vom Rhythmus der harten Tagesarbeit geprägt ist und seine Tiere besser behandelt als seine Frau Rosine, ist vom lebensfrohen und unverkrampften Spanier verunsichert. Zum ersten Mal kommt in Paul das Gefühl der Eifersucht auf und seine geordnete Welt gerät aus den Fugen. Unfähig, über seine Gefühle zu sprechen, provoziert Paul einen Streit und wird handgreiflich gegenüber Rosine. Als sie ins Krankenhaus eingeliefert wird kommt für Paul der Moment, wo er sich mit seinen Fehlern und Ängsten auseinander setzen muss.
    •  
    • | CAST & CREW

    Regie:   Severine Cornamusaz
    Buch:   Noelle Revaz als Story  
      Severine Cornamusaz als Writer  
      Marcel Beaulieu als Writer  
    Musik:   Evgueni Galperine
    Kamera:   Carlo Varini
    Produzent:   Sandrine Valageas als Co-Producer  
      Xavier Grin als Producer  
      Pascal Verroust als Co-Producer  
    Darsteller:   Camille Japy als Rosine  
      Olivier Rabourdin als Paul  
      Antonio Buil als Eusebio  
      Alexandra Karamisaris als Claudie  
      Franziska Kahl  
      Magdalena Meier  
      Pierre-Isaie Duc  
      Pierre-Louis Normand als Leon  
    • | USERKOMMENTARE

    • 8martin| Paul das Schwein
    • Es hätte in Emanzipationsdrama werden können, aber nach dem Schluss ist es eine brutale Bergschmonzette mit überzuckertem Ausgang geworden. Der Bauer Paul (Olivier Rabourdin) ist wirklich in mehrfacher Hinsicht ein Schwein: wortkarg, brutal und äußerst mürrisch. Er hat Sex mit seiner Frau Rosine (Camille Japy) im Stall gegen ihren Willen und redet mit seinen Viechern liebevoller als mit ihr. Auch ein spanischer Gastarbeiter auf dem Berghof und die Krankheit von Rosine ändern wenig an seinem Verhalten. Obwohl sie inzwischen zu ihrer Mutter geflüchtet ist, bleibt er im Grunde der Tyrann, dem nur eine Arbeitskraft abhanden gekommen ist. Minimale Veränderungen in seinem Verhalten genügen Rosine offensichtlich. Kurz vor der unverhofften Versöhnung schlägt sie zwar noch ein paar Mal auf ihn ein, um dann ermattet aber selig auf ihm niederzusinken. Na toll. Hier hat wohl das weibliche Harmoniebedürfnis gesiegt oder sollte etwa die unsägliche Leidenfähigkeit der Frau demonstriert werden?
      Alle Missetaten sind plötzlich vergeben und vergessen. Was für ein voreiliges Happy End!? Vielleicht hat ja die wunderschöne Natur der Bergwelt Rosine wieder an den heimischen Herd gelockt!? Für mich ist die Lösung wenig überzeugend.
    • 01.12.2011 Bewertung:
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