Mittwoch | 30. Mai 2012 | 15:47 Uhr
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    • | KURZINHALT

    • Im Zeitalter der großen Erfindungen macht sich ein Mann daran, ein Heilmittel zu finden für das Leiden der Frauen... und elektrisierte ganz nebenbei unser aller Liebesleben! Um 1880 befindet sich die viktorianische Prüderie auf dem Höhepunkt, während gleichzeitig die Elektrizität ihren Siegeszug beginnt. In London ist derweil der leidenschaftliche junge Arzt Mortimer Granville (Hugh Dancy) auf der Suche nach einem neuen Job und stößt dabei auf Dr. Robert Dalrymple (Jonathan Pryce). Als Hysterie- und vermeintlicher Frauen-Experte hat er es mit einer stetig steigenden Zahl von Patientinnen zu tun. Zur Heilung legen Dalrymple und sein junger Kollege an ziemlich intimen Stellen Hand an – und haben damit durchschlagenden Erfolg. Als er in beiden Händen von Krämpfen geplagt wird, findet Mortimers medizinische Laufbahn genau wie seine Verlobung mit der jüngeren Tochter seines Chefs, ein im wahrsten Sinne des Wortes unbefriedigendes Ende. Um eine schnelle Lösung zu finden, tut er sich mit seinem alten Freund und Wissenschaftler Edmund St. John-Smythe (Rupert Everett) zusammen. Die Elektrizität hat ihre ganz eigene Faszination und beflügelt Mortimer schließlich zur Erfindung des Vibrators. Somit erweist er nicht nur seinen hysterischen Patientinnen, sondern auch der sexuellen Befreiung der Frau im Allgemeinen einen großen Dienst. Und es dauert nicht lange, bis auch zwischen ihm und Emilys fortschrittlicher Schwester Charlotte (Maggie Gyllenhaal) die Funken sprühen.
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    • Wertung: stern stern stern stern stern

      | FILMKRITIK

    • Aus einem schlüpfrigen Stoff über Masturbation und der Erfindung des Vibrators eine romantische Komödie mit Screwball-Einschlag zu kreieren, erweist sich als nicht geringe Leistung, die Tanya Wexler mit ihrem dritten Spielfilm meistert. Einmal mehr bietet das britische Kino eine publikumswirksame Mischung aus komödiantischen Verwicklungen und hintergründiger Sozialkritik, wobei die geschilderten Ereignisse laut Ankündigung auf wahren Begebenheiten basieren. Natürlich bezieht sich diese Inschrift auf die reinen Fakten von „Hysteria“, so der Originaltitel, und weniger auf die typische Komödiensituation eines so naiven wie aufgeklärten jungen Arztes zwischen zwei sympathischen Frauen, die unterschiedlicher nicht sein könnten.
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    • | CAST & CREW

    Regie:   Tanya Wexler
    Buch:   Stephen Dyer als Writer  
      Howard Gensler als Story  
      Jonah Lisa Dyer als Writer  
    Musik:   Christian Henson
    Kamera:   Sean Bobbitt
    Produzent:   Eric Brenner als Executive Producer  
      Judy Cairo als Producer  
      Sarah Curtis als Producer  
      Tracey Becker als Producer  
    Darsteller:   Maggie Gyllenhaal als Charlotte Dalrymple  
      Hugh Dancy als Dr. Mortimer Granville  
      Jonathan Pryce als Dr. Robert Dalrymple  
      Felicity Jones als Emily Dalrymple  
      Rupert Everett als Lord Edmund St. John-Smythe  
      Ashley Jensen als Fanny  
      Sheridan Smith als Molly  
      Kim Criswell als Mrs. Castellari  
      Elisabet Johannesdottir als Mrs. Pearce  
      Kate Linder als Lady Cherwill  
      Corinna Marlowe als Lady Perrigott  
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