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  • Mit meinen eigenen Augen

    Thriller | Frankreich 2007
  • Originaltitel:
    Ce que mes yeux ont vu
    Genre:
    Thriller
    Produktionsland:
    Frankreich 2007
    Länge:
    75 Minuten

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    • | KURZINHALT

    • Lucie studiert Kunstgeschichte und arbeitet versessen daran, die Identität einer Frauenfigur in mehreren Bildern Watteaus zu enträtseln, die nur von hinten zu sehen ist. Dem Kunsthistoriker Dussard bleibt dieses leidenschaftliche Interesse nicht verborgen. Er selbst war dieser Frage als Watteau-Spezialist einst nachgegangen, setzte Karriere und Privatleben dafür aufs Spiel - und kam dennoch zu keinem Ergebnis. Gerade deshalb warnt er Lucie davor, sich zu verrennen. Als Lucie sich in den taubstummen Vincent verliebt, kommt sie unerwartet mit ihrer Suche weiter. Er führt sie zu einem Haus, das auf dem Bild eines ähnlich malenden Zeitgenossen Watteaus namens Openord dargestellt ist. Außerdem lehrt Vincent sie, den eigenen Sinnen zu trauen und das Verborgene hinter dem Alltäglichen zu entdecken. Langsam entschlüsselt Lucie immer mehr Details aus dem Leben Watteaus und Openords und entdeckt erstaunliche Parallelen. Doch den Schlüssel zum Geheimnis der beiden Maler und der unbekannten Frau hält sie erst in Händen, als sie ein kleines Gemälde Openords ersteigert. Regisseur Laurent de Bartillat, geboren 1963, studierte Kunstgeschichte an der Pariser Sorbonne. Später arbeitete er als Fotograf, Dokumentarfilmer und Buchautor. In seinem ersten langen Spielfilm, in dem Bartillats bisherige Tätigkeiten gewissermaßen zusammenfinden, hat er auf raffinierte Weise eine tragische Liebesgeschichte mit einer Art Kunstthriller verbunden. Dabei bewies er nicht nur mit der Besetzung, der Ausstattung und der Musik Gespür, sondern schaffte es auch, Kunstgeschichte als Raum voller spannender Entdeckungen erlebbar zu machen. Zwei großartige französische Darsteller unterschiedlicher Generationen prägen den Film: Sylvie Testud ("Jenseits der Stille") als hartnäckige Forscherin in Sachen Kunst und Jean-Pierre Marielle ("The Da Vinci Code - Sakrileg") als ihr warnender, desillusionierter Mentor. Mit Peter Greenaways Dokumentarfilm "Rembrandts Nachtwache" setzt 3sat am Donnerstag, 14. Oktober, um 22.55 Uhr die Filmreihe "Im Bann der Bilder" fort.
    •  
    • | CAST & CREW

    Regie:   Laurent de Bartillat
    Darsteller:   Sylvie Testud als Lucie Audibert  
      Jean-Pierre Marielle als Dussart  
      James Thierree als Vincent  
      Christiane Millet als Lucies Mutter  
      Agathe Dronne als Garance  
      Miglen Mirtchev als Ivan  
    • | USERKOMMENTARE

    • 8martin| Können Bllinde sehen?
    • Die Geschichte an sich erfreut jeden Kunsthistoriker: ein unbekanntes Gemälde zu entdecken. Die wird hier aber ziemlich kryptisch erzählt, wobei die detektivische Spurensuche nicht immer nachvollziehbar ist. Manches wirkt aufgesetzt weil unerklärlich. Man bewegt sich eben in Insiderkreisen. Unangenehme Längen schleichen sich ein. Personen tauchen auf, die überhaupt nichts mit der Handlung zu tun haben. Und so kann am Ende selbst die Neuentdeckung wenig Freude aufkommen lassen. Als der eigentliche spiritus rector, der Kunstprofessor (Jean-Pierre Marielle) völlig unerwartet und bedeutungslos verstirbt, beginnt das grosse Kopfschütteln. Zuvor musste man sich mit dem tiefen Sinn eines Taubstummen abquälen, den die Kunststudentin (Sylvie Testud) auch nicht versteht (sic!). Das soll wohl ein Kunstfilm sein, ist aber keine Filmkunst.
    • 13.10.2010 Bewertung:
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