Mittwoch | 30. Mai 2012 | 15:06 Uhr
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    Drama | Frankreich 1997
  • Originaltitel:
    Post-coïtum, animal triste
    Genre:
    Drama
    Produktionsland:
    Frankreich 1997
    Länge:
    95 Minuten

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    • | KURZINHALT

    • Diane ist mittleren Alters, schön und arbeitet erfolgreich als Lektorin bei einem Verlag. Scheinbar glücklich lebt sie mit ihrer Familie in Paris, doch die Idylle trügt: Trotz aller Harmonie geht sie Hals über Kopf eine Affäre mit dem über zwanzig Jahre jüngeren Emilio ein. Der ist mit seiner charmanten stürmischen Art der Idealpartner für ein Liebesabenteuer. Diane verstrickt sich schnell in eine bedingungslos leidenschaftliche Affäre, versucht aber dennoch, den Schein der heilen Welt gegenüber ihrem Mann und den Kindern aufrecht zu erhalten, natürlich vergeblich. Zu groß ist Dianes Leichtsinn, zu schnell wird die Affäre offenbar. Das Unvermeidliche geschieht: Als Emilio Diane verlässt, weil ihn ihre Leidenschaft überfordert, nimmt die persönliche Katastrophe ihren Lauf: Diane versinkt in Selbstmitleid um die verlorene Liebe und flüchtet sich in den Alkohol, Halluzinationen und Verwahrlosung. Nacheinander verliert sie Mann, Kinder und die Arbeit. Nur die Freundschaft zu einem jungen Autor, den sie aufgebaut hat und der ihre Geschichte zu einem Roman verarbeitet, kann sie nun noch retten ... .
    •  
    • | CAST & CREW

    Regie:   Brigitte Roüan
    Buch:   Santiago Amigorena  
    Musik:   Michel Musseau
    Kamera:   Pierre Dupouey
    Produzent:   Humbert Balsan  
    Darsteller:   Jean-Louis Richard als Weyman-Lebeau  
      Nils Tavernier als Francois Nardu  
      Boris Terral als Emilio Pessi  
      Brigitte Roüan als Diane Clovier  
      Francoise Arnoul als Missis Lepluche  
      Patrick Chesnais als Philippe Clovier  
      Gaelle Le Fur als Isabelle  
    • | USERKOMMENTARE

    • 8martin| Postkoitale Traurigkeit
    • Der ausgelutschte deutsche Titel ist wirklich etwas platt. Regisseurin und Hauptdarstellerin Brigitte Roüan will mit dem Original in Latein etwas anderes betonen: „Nach dem Koitus ist das Tier traurig“. Hier werden die Leiden einer verheirateten Frau nach der Trennung von ihrem Liebhaber durchlitten. Sie heult, sie schreit, sie windet sich, sie ist auch wieder stumm und apathisch, vernachlässigt Beruf und Familie. Bisweilen ist es etwas zu plakativ oder emotional übertrieben, besonders die Wiederholungen. Interessant ist jedoch die Kontrastierung ihrer Leiden zu einer Mörderin ihres Ehegatten, die ihr Mann gerade verteidigt. Er kommt in seinem Plädoyer zu einer ungewöhnlichen Gleichstellung von Mord und Ehebruch. Nur nachvollziehbar, wenn man an das amerikanische Rechtssystem mit Geschworenen denkt. Unserer ’Heldin’ gelingt möglicherweise mit einem Sprung in den vermeintlichen Tod der Aufbruch in eine neue Zukunft und mit uns in ein versöhnliches Ende. Na ja!? Absicht erkannt, Umsetzung mittelprächtig und mit dem Schluss kann man leben.
    • 08.02.2011 Bewertung:
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