Mittwoch | 30. Mai 2012 | 00:33 Uhr
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  • Better Things

    Drama | Großbritannien 2008
  • Originaltitel:
    Better Things
    Genre:
    Drama
    Produktionsland:
    Großbritannien 2008
    Länge:
    90 Minuten

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    • | KURZINHALT

    • Eine Kleinstadt irgendwo in Mittelengland. Gail, ein junges Mädchen, das an Agoraphobie leidet, meidet jeden Kontakt zur Außenwelt und versinkt in der Lektüre ihrer Romane. Sie wohnt mit ihrer Mutter und ihrer Großmutter zusammen. Enkelin und Großmutter, in ihrer Isolation geeint, versuchen einander näher zu kommen. Zur selben Zeit verliert der jugendliche Rob seine Freundin Tess an eine Überdosis. Rob, der sich selbst als Feigling bezeichnet, bringt es nicht über sich, zur Beerdigung zu gehen. Unfähig, den Verlust und Schmerz zu verkraften, flüchtet er sich während seines Drogenrauschs in die Erinnerungen an Tess, seine einzig noch heil gebliebene Welt. Auch einer seine Freunde führt eine Beziehung mit einer ehemaligen Drogenabhängigen, die ständig in der Angst lebt, er könnte - wie sie einst - in Abhängigkeit geraten. Larry und Rachel haben sich getrennt. Rachel führt eine neue, lieblose Beziehung, die sie immer unglücklicher macht. Larry verbringt seine triste Freizeit in verrauchten Zimmern, in denen seine Kumpels eine Droge nach der anderen einwerfen. Er denkt ununterbrochen an Rachel und ruft sie immer wieder an, doch es scheint aussichtslos. Auch die Gladwins, ein altes Ehepaar, müssen schwere Zeiten überstehen. Während seines Aufenthalts im Krankenhaus hat sich Mr. Gladwin von seiner Frau immer mehr entfremdet. Wieder zu Hause lässt er sie nicht an sich heran, auch wenn sie immer wieder versucht ihm näher zu kommen.
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    • | CAST & CREW

    Regie:   Duane Hopkins
    Buch:   Duane Hopkins  
    Musik:   Dan Berridge
    Kamera:   Lol Crawley
    Produzent:   Samm Haillay  
    Darsteller:   Rachel McIntyre als Gail  
      Patricia Loveland als Großmutter  
      Megan Palmer als Rachel  
      Liam Mcllfatrick als Rob  
      Kurt Taylor als Larry  
      Che Corr als David  
      Tara Ballard als Sarah  
    • | USERKOMMENTARE

    • 8martin| Hoffnungslos
    • Duane Hopkins zeichnet ein deprimierendes Gesellschaftsbild von der Insel. Alle Figuren sind einsam, verschlossen und missmutig. Hoffnung ist nicht in Sicht. Alte und Junge sind gleichermaßen betroffen. In dem ganzen Stumpfsinn des erbärmlichen Lebens gibt es offenbar nur kiffen und drücken. Das erste Wort und eines der letzten ist ’Nichts’. Und selbst die Liebe bereitet nur Schmerzen. Wiederholungen und Rückblicke verdeutlichen die Monotonie. Der oftmals fehlende Ton zeigt wie abschottet von der Umgebung jeder vor sich hin vegetiert, quasi im luftleeren Raum. Schlimmer geht’s nicht. Und der Titel als Möglichkeit, dass es besser werden könnte, wird durch nichts gestützt. Im Gegenteil. Da ist der Tod noch das Beste am Leben. Bei den Alten kann es immerhin vielleicht nach einem erfüllten Leben sein, bei den Jungen ist es doppelt schlimm, weil es an der Ausweglosigkeit liegt. Herbe Kost, die erschüttert. Ein Pflichtprogramm für Altenpfleger, Therapeuten, Streetworker und Sozialarbeiter. Die sind ja auch in unserer Gesellschaft immer wichtiger.
    • 07.04.2011 Bewertung:
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