Mittwoch | 30. Mai 2012 | 00:48 Uhr
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  • Die Vaterlosen

    Drama | Österreich 2011
  • Originaltitel:
    Die Vaterlosen
    Genre:
    Drama
    Deutschlandstart:
    04.08.2011
    Produktionsland:
    Österreich 2011
    Verleih:
    Thim Film
    Bilformat:
    2.35:1
    Tonformat:
    Dolby Digital
    Länge:
    104 Minuten
    FSK:
    ab 06 Jahren
    Offizielle Seite:
    www.dievaterlosen.at

WERBUNG
    • | KURZINHALT

    • Mit dieser Schwester haben die Geschwister nicht gerechnet: Geboren in einer alternativen Wohngemeinschaft, treffen sie Kyra nach über zwanzig Jahren anlässlich des Todes ihres gemeinsamen Vaters wieder. Eine ihnen nahezu unbekannte Kyra, die nach Auflösung der Hippiekommune plötzlich verschwand.

      Als Kyra erfährt, dass ihre Existenz verschwiegen wurde, beginnt sie alten Geheimnissen nachzuspüren. Und die Geschwister graben gemeinsam zu den Wurzeln ihrer Kindheit.
    •  

    • Wertung: stern stern stern stern stern

      | FILMKRITIK

    • „Die Vaterlosen“ ist ein Drama über die Beziehung zwischen Vätern und Kindern. Dass die Generation des Zweiten Weltkriegs als Vater in den meisten Fällen versagt hat, ist bereits ausreichend filmischen ausgeschlachtet worden. Deshalb zeigt die Österreicherin Marie Kreutzer in ihrem Spielfilmdebüt die Folgegeneration in ihrer Vaterrolle. Angespornt vom Versagen ihrer eigenen Väter wollten sie an die Erziehungsfrage grundlegend anders herangehen. Wobei sich das komplette Gegenteil aber nicht unbedingt als das komplett Richtige erwiesen hat: Dreh- und Angelpunkt der Dramenhandlung ist Hans – ein klassischer (Alt-)Hippie mit langen Haaren und dem Wunsch nach freier Liebe und einem Leben ohne die gängigen gesellschaftlichen Konventionen. Für den Zuschauer wird erst durch das Zusammensetzten der immer wieder eingestreuten Rückblenden (und das Lesen diverser Kritiken zu diesem Film) ersichtlich, dass die Erwachsenen und die Kinder aus der ersten vergilbten Rückblende des Films in einer Kommune zusammenleben. Da ihm das Haus gehört, ist Hans irgendwie das Oberhaupt der Gruppe und zumindest scheint für ihn das Konzept der freien Liebe aufzugehen. Die Rückblenden setzten allerdings erst ein, als das Projekt Kommune bereits zu scheitern droht. Was in der Theorie so schön und geradezu paradiesisch klingt, lässt sich in der Praxis nicht ganz so paradiesisch umsetzen. Wie beim Zusammensetzen eines Puzzles zeigt Regisseurin und Drehbuchautorin Kreutzer Stück für Stück – jedoch nicht chronologisch –, wie es zu der Endkonstellation in dem großen Haus gekommen ist, warum Kyra das Haus verlassen musste und welches Kind von welchen Eltern stammt. Dabei beweist sie Mut für leise Töne und eine durch und durch ruhige Kamera, die stets nah an den Figuren bleibt.
    •   Komplette Kritik lesen
    •  

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    • Die Vaterlosen: Trailer

    • | SZENENBILDER

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    • | CAST & CREW

    Regie:   Marie Kreutzer
    Buch:   Marie Kreutzer als Writer  
    Musik:   David Hebenstreit
    Kamera:   Leena Koppe
    Produzent:   Ursula Wolschlager als Producer  
      Franz Novotny als Producer  
      Robert Buchschwenter als Producer  
      Alexander Glehr als Producer  
    Darsteller:   Andreas Kiendl als Vito  
      Andrea Wenzl als Kyra  
      Emily Cox als Mizzi  
      Philipp Hochmair als Niki  
      Marion Mitterhammer als Anna  
      Sami Loris als Miguel  
      Pia Hierzegger als Sophie  
      Johannes Krisch als Hans  
      Axel Sichrovsky als Ossi  
      Alexander Wychodil als Vito als Kind  
      Nikolaus Wabitsch als Niki als Kind  
      Una Kitty Sue Khittl als Kyra  
      Seraphine Rastl als Kyras Mutter  
      Susanne Weber als Vitos Mutter  
      Hille Beseler als Nikis Mutter  
      Daniel Doujenis als Nikis Vater  
      Tom Hanslmaier als Peter  
      Dominik Warta als Joe  
      Sandy Lopicic als Ulli  
      Sabine Friesz als Moni  
      Markus Hamele als Gert  
      Doris Schretzmayer als Gitti  
      Rupert L. Lehofer als Herr Wippel  
      Felix Matauschek als junger Ossi  
      Bernhard Wittgruber als Klaus  
      Edith Korndon als Liesbeth  
      Hannah Rothwangl als Manu  
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