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  • Einmal Polizist, immer Polizist

    Komödie | Belgien / Frankreich 2006
  • Originaltitel:
    Vous êtes de la Police?
    Genre:
    Komödie
    Produktionsland:
    Belgien / Frankreich 2006
    Länge:
    90 Minuten

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    • | KURZINHALT

    • Simon Sablonnet, ein pensionierter Polizeiinspektor, ist wenig erfreut, als man ihn in ein Altersheim steckt. Der wache Kopf ist nur nach außen hin gebrechlich und mag sich nicht mit dem öden Heimalltag abfinden. Doch die Langeweile währt nicht lange: Im Heim geschehen Raubüberfälle, die der findige Ex-Polizist jedoch schon bald aufklären kann. Der Räuber ist der kleptomanische Rocker Francky, mit dem sich Simon anfreundet, nachdem er ihn überführt hat. Aus heiterem Himmel erleidet einer der Heimbewohner, Alfred Lamproie, einen tödlichen Sturz. Allein Simon glaubt nicht an einen Unfall. Entschlossen, den Mord aufzuklären, beginnt eine wagemutige Ermittlung. Zum Glück unterstützt ihn Francky, mit dem er mittlerweile Blutsbruderschaft geschlossen hat, bei seinen Ermittlungen tatkräftig. Mit Hilfe der Tricks des alternden Ganoven, der auf nicht legale Weise Türen zu öffnen vermag, kann sich Simon Zugang zu allen Zimmern im Heim verschaffen. Ungeachtet des Verbots der Heimleitung befragt das Ermittlerduo mögliche Zeugen. Im Keller des Altersheimes meinen die beiden Alten entscheidende Hinweise gefunden zu haben. Hat möglicherweise die Femme fatale des Hauses, Jane Latour-Jackson, etwas mit der Sache zu tun? Doch bevor Licht in das Dunkel kommt, beschließen die Krankenschwestern, den immer für Aufruhr sorgenden Simon ruhig zu stellen. Sie haben die Rechnung jedoch ohne Simons Freund Francky gemacht, der ihn aus der Beruhigungsspritzen-Starre holt. Sobald entdecken die beiden eine Spur, der sie noch nicht nachgegangen waren.
    •  
    • | CAST & CREW

    Regie:   Romuald Beugnon
    Musik:   Sebastien Gaxie
    Kamera:   Laurent Brunet
    Produzent:   Jerome Bleitrach  
    Darsteller:   Firmine Richard als Chantal Dumas  
      Micheline Presle als Jane Latour-Jackson  
      Maryline Canto als Monique Laval  
      Philippe Nahon als Francky Garcia  
      Jean-Pierre Cassel als Simon Sablonnet  
      Yolande Moreau als Christine Leger  
      Jean-Claude Brialy als Alfred Lamproie  
    • | USERKOMMENTARE

    • 8martin| Abgesang
    • Wenn es nicht der letzte Film der beiden Stars Jean-Claude Brialy und Jean-Pierre Cassel gewesen wäre, bräuchte man kein Wort über diesen Streifen verlieren. Er ist nicht lustig, auch nicht richtig traurig, lange Dialoge haben einen Ziehharmonika-Effekt auf die Handlung und lassen keinerlei Spannung aufkommen und ein leicht ironisches Ende ist von Anfang an absehbar. Die frustrierende Situation in Pflegeheimen ist auch hinlänglich bekannt und schon die Vor-Acht-Uhr Serien haben ausgiebig etwaige kriminelle Machenschaften in diesem Milieu geschildert. Die Alten werden je nach körperlicher bzw. geistiger Konstitution entmündigt oder ruhig gestellt. Also nichts Neues, alles wie gehabt! Nur dass hier einmal Exbulle und Heiminsasse in einer Person zu ermitteln versucht…
      Neben den beiden Altstars wären noch erwähnenswert Micheline Presle, die ihre Klapprigkeit nur mühsam überspielen kann und Yolande Moreau, die wie immer schauspielerisch überzeugt. Hier gelingt ihr der Spagat zwischen mütterlich-liebevoller Pflegerin und ebenso mitfühlender potentieller Mörderin. Sie ist unaufdringlich diabolisch präsent. Manchmal sind es halt die wichtigen Nebenrollen, die einen Film anschauenswert machen.
    • 09.06.2011 Bewertung:
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