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  • Jaffa

    Drama | Frankreich 2009
  • Originaltitel:
    Jaffa
    Genre:
    Drama
    Produktionsland:
    Frankreich 2009
    Länge:
    100 Minuten

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    • | KURZINHALT

    • Reuven, der Vater von Mali und Meir, besitzt in Jaffa eine Autowerkstatt, in der auch seine Kinder arbeiten, und die der Sohn eines Tages übernehmen soll. Reuven hat ihn schon mal zum Werkstattleiter gemacht, ist aber enttäuscht von der Arbeitshaltung des Sohnes. Zum Glück hat er seine beiden Mechaniker Hassan und dessen Sohn Toufik. Mali und Toufik haben seit Jahren eine Liebesbeziehung zueinander, die sie aus Angst vor den Reaktionen ihrer Familien verheimlichen: Als Mali schwanger wird, beschließen die beiden heimlich zu heiraten. Wegen Meirs Arbeitshaltung - er ist einfach faul -, kommt es immer wieder zu Konflikten zwischen Vater und Sohn. Meir ist neidisch auf den Respekt, den der Vater den beiden arabischen Mechanikern entgegenbringt. Aus Eifersucht und Rachegelüsten kommandiert Meir die beiden herum, bis Toufik eines Tages der Kragen platzt: Es kommt zu einer Schlägerei, bei der Meir tödlich verunglückt. Toufik wird festgenommen und wegen Totschlags verurteilt. Verletzt vom Verhalten ihres Verlobten, bricht Mali den Kontakt zu ihm ab und täuscht eine Abtreibung des gemeinsamen Kindes vor. Neun Jahre später wird Toufik aus der Haft entlassen und meldet sich bei Mali. Nachdem sie ihm gestanden hat, dass er Vater einer Tochter ist, will Mali endlich auch ihren Eltern die Wahrheit sagen - doch die verstoßen daraufhin ihre Tochter. Mali beschließt, der Beziehung zu dem Vater ihres Kindes eine zweite Chance zu geben ...
    •  
    • | CAST & CREW

    Regie:   Keren Yedaya
    Buch:   Illa Ben Porat  
    Musik:   Shushan
    Kamera:   Pierre Aim
    Produzent:   Jerome Bleitrach  
    Darsteller:   Dana Ivgy als Mali  
      Moni Moshonov als Reuven  
      Ronit Elkabetz als Osnat  
      Hussein Yassin Mahajneh als Hassan  
      Lily Ivgy als Shiran  
      Mahmood Shalaby als Toufik  
      Roy Assaf als Meir  
    • | USERKOMMENTARE

    • 8martin| Israelis kontra Palästinenser
    • Ein eindrucksvolles, realistisches Familiendrama, das die Problematik der Region in eindrucksvoller Form darstellt. Wenn ein Israeli einen Palästinenser beschäftigt, gibt’s Probleme, wenn dann noch Liebe mit im Spiel ist, kann es in einer Katastrophe enden. Regisseurin Keren Yedaya hat mit ihren beiden Lieblingsschauspielerinnen (Dana Ivgy und Ronit Elkabetz) einen ihrer besten Filme abgeliefert. Durch dialogarme Szenen entsteht eine explosive Atmosphäre. Bedeutsame Blicke und Gesten sagen mehr als Worte. Und es ist nur eine Frage der Zeit, wann die Lunte an das Pulverfass gehalten wird. Als das geschieht, ändert sich alles und bezieht den Zuschauer emotional mit ein durch unerwartete Wendungen. Wenn latenter Hass und schlummernde Vorurteile an die Oberfläche gespült werden, kann eine Familie zerbrechen. Und dann bietet uns Yedaya einen orakelmässigen Schluss an, wie er nicht besser aus Delphi hätte kommen können: die beiden zentralen Figuren als Vertreter der Israelis und der Palästinenser beobachten sich am Strand, sie sehen sich, reden aber nicht miteinander…
      Nachdenkenswerte Schilderung in Spielfilm-Format trifft den zerstörerischen Nagel auf den Betonkopf.
    • 22.07.2011 Bewertung:
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