Mittwoch | 30. Mai 2012 | 05:13 Uhr
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    • | KURZINHALT

    • Der aufstrebende, aber erfolglose Filmemacher Shuji hat sich in den Kopf gesetzt, das Kino zu revolutionieren, und fordert eine radikale Umkehr des Publikumsgeschmacks zurück zum qualitativ überlegenen klassischen Kino. Frustriert sucht er Trost bei seinen Vorbildern Kurosawa, Ozu und Mizoguchi.

      Eines Tages wird er von zwei Schlägern zu einer alten Boxhalle gebracht, die jetzt als Yakuza-Zentrale dient. Dort erfährt er, dass sein Bruder Shingo große Darlehen von der Yakuza erhalten hat, um seine Filme zu finanzieren. Da er das Geld nicht zurückzahlen konnte, wurde er umgebracht. Nun liegt es an Shuji, die Schulden zu begleichen. Dafür fällt ihm nichts Besseres ein, als sich und seine Bauchmuskeln gegen Geld als menschlichen Punchingbball zur Verfügung zu stellen.

      Shuji übersteht das perverse Spiel, das sich zum Hit in der Yakuza-Gang entwickelt, indem er an die Filme seines Lebens denkt. Die hübsche Yoko, die die Punching-Session organisiert, unterstützt ihn, kann sein Leiden aber irgendwann nicht mehr mitansehen. Sie wird durch den Yakuza Hiroshi ersetzt, der die Sache noch größer und erfolgreicher aufzieht.

      Als der Termin für die Rückzahlung der Schulden in greifbare Nähe rückt, erfindet der Yakuza-Boss weitere Verbindlichkeiten. Shujis Kräfte schwinden zusehends, und er ahnt nicht, dass ihm sein härtester Kampf noch bevor steht.
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    • Wertung: stern stern stern stern stern

      | FILMKRITIK

    • Shuji liebt Filme, und ganz offenbar tut dies auch Regisseur Amir Naderi, der mit Shuji eine Art Alter Ego-Figur geschaffen hat. Wenn Shuji durch die Straßen von Tokio zieht und per Megaphon gegen die künstliche Blockbusterkultur wettert, gegen all die austauschbaren Plastikfilme, mit denen die Multiplexe gefüttert werden; oder wenn er, als Teil eines Filmprojekts, sich selbst aufnimmt an den Gräbern der Großen des japanischen Kinos und Kurosawa, Mizocuhi, Ozu – buchstäblich – anbetet: Dann spricht er natürlich im Namen seines Regisseurs. Der, gebürtiger Iraner und seit 25 Jahren in den USA ansässig, verbeugt sich mit diesem Film – seinem ersten auf japanischem Boden – vor den Klassikern insbesondere des Fernost-Kinos.
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    • | SZENENBILDER

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    • | CAST & CREW

    Regie:   Amir Naderi
    Buch:   Yuichi Tazawa als Writer  
      Amir Naderi als Writer  
      Shinji Aoyama als Writer  
    Kamera:   Keiji Hashimoto
    Produzent:   Eric Nyari als Producer  
      Shohreh Golparian als Producer  
      Regis Arnaud als Producer  
      Engin Yenidunya als Producer  
      Yuji Sadai als Producer  
    Darsteller:   Hidetoshi Nishijima als Shuji  
      Takako Tokiwa als Yoko  
      Takashi Sasano als Hiroshi  
      Shun Sugata als Masaki  
      Denden als Takagaki  
      Takuji Suzuki als Nakamichi  
      Satoshi Nikaido als Shingo  
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