Mittwoch | 30. Mai 2012 | 05:25 Uhr
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    • | KURZINHALT

    • Adam Gibson ist ein glücklicher Familienvater und Helicopterpilot. Er übernimmt den Auftrag, den Topmanager Michael Tucker zu einem Snowboardausflug zu fliegen. Dieser Tag verändert sein ganzes Leben, denn als er in sein trautes Heim zurückkehrt, sieht er sich selbst auf seiner Geburtstagsparty feiern. In seinem Wohnzimmer agiert nun sein Klon. Doch so einfach gibt sich Gibson nicht geschlagen. Es beginnt eine Jagd nach den Verbrechern, die gegen alle Regeln der Ethik verstoßen.
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    • | KURZKRITIK

    • Der Actionstreifen von Roger Spottiswoode lebt vor allem durch seine Spezialeffekte und dem Hauptdarsteller Arnold Schwarzenegger. Die Story hat wenig Neues zu bieten, jedoch wird dieser Mangel durch die vielen Actionszenen und die technisch wirklich gelungenen Aufnahmen recht schnell unwichtig. Trotz der wenig tiefsinnigen Story, stellt sich hier die in der Realität so oft diskutierte Frage, wo wohl die Grenzen der menschlichen Ethik gesetzt werden und was passiert, wenn man diese missachtet?
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    • Wertung: stern stern stern stern stern

      | FILMKRITIK

    • Nachdem er sich in "End of Days" die Hysterie um den Jahrtausendwechsel zu Nutze machte, greift der langsam alternde Actionstar Arnold Schwarzenegger wieder auf ein brisantes Thema zurück. Denn kaum ein Bereich der modernen Forschung ist so umstritten und erhitzt so sehr die Gemüter wie die Möglichkeit des Klonens. Nachdem es ja bereits möglich ist, Tiere zu klonen, scheint das Szenario von "The Sixth Day", dessen Titel sich auf den in der Bibel beschriebenen sechsten Tag der Schöpfungsgeschichte, an welchen Gott den Menschen erschuf, zurückführen lässt, nicht mehr reine Utopie, sondern bereits bedrohlich realitätsnah zu sein.
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    • | SZENENBILDER

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    • | CAST & CREW

    Regie:   Roger Spottiswoode
    Buch:   Marianne Wibberley als Writer  
      Cormac Wibberley als Writer  
    Musik:   Trevor Rabin
    Kamera:   Pierre Mignot
    Produzent:   Arnold Schwarzenegger als Producer  
      Jon Davison als Producer  
      Mike Medavoy als Producer  
    Darsteller:   Terry Crews als Vincent  
      Wanda Cannon als Katherine Weir  
      Colin Cunningham als Tripp  
      Robert Duvall als Dr. Griffin Weir  
      Sarah Wynter als Talia Elsworth  
      Rodney Rowland als P. Willey  
      Wendy Crewson als Natalie Gibson  
      Michael Rapaport als Hank Morgan  
      Michael Rooker als Robert Marshall  
      Tony Goldwyn als Michael Drucker  
      Arnold Schwarzenegger als Adam Gibson  
      Taylor Anne Reid als Clara Gibson  
    • | USERKOMMENTARE

    • Graf Dooku| Richtig gut
    • THE 6TH DAY ist ein gelungener Film, der bei wiederholtem Ansehen sogar noch dazu gewinnt. Mit früheren Schwarzenegger Filmen, die überwiegend harte Action lieferten, ist er zwar nicht vergleichbar. Solange man aber nicht mit einer entsprechenden Erwartungshaltung an den Film herangeht, funktioniert er ausgezeichnet und leistet sich keine erheblichen Schwächen.

      Neben dem zentralen Thema Klonen wird hier mit viel Liebe zum Detail eine "nahe Zukunft" zum Leben erweckt. Dies geschieht so beiläufig, dass alles völlig glaubhaft erscheint. Die Klon-Problematik kommt zunächst harmlos daher, später wird dann das ganze zynische Kalkül offenbar. Beliebige Reproduzierbarkeit nicht nur des menschlichen Körpers sondern der kompletten Persönlichkeit eines Menschen, das ist praktisch die Formel für ewiges Leben! Wer über diese Möglichkeit verfügt, der kann andere in völlige Abhängigkeit bringen und somit unglaubliche Macht ausüben.

      Als Vision einer letztlich menschenverachtenden Zukunft steht THE 6TH DAY in der Tradition des Genre-Klassikers BLADE RUNNER. Eine gewisse Verwandtschaft ist insofern zu erkennen, obwohl beide Filme aus verschiedenen Zeiten kommen und sich auch im Stil deutlich unterscheiden.

      Die Handlung ist spannend ausgestaltet und auch bei den Charakteren hat man sich Mühe gegeben. Nicht zuletzt durch eine ganze Reihe stark besetzter Nebenrollen und entsprechend entwickelter Charaktere gewinnt die Geschichte an Tiefe.

      Was hätte man besser machen können? Was kann man dem Film - wenn überhaupt - vorwerfen? Insgesamt gesehen wäre wohl eine noch düsterere Gestaltung dieser Zukunftswelt dem Thema durchaus angemessen gewesen. Andererseits kann man die gewählte Form auch als die realistischere ansehen. Einzig das "Happy End" erscheint etwas zu bequem.
    • 17.02.2005 Bewertung:
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    • | Userwertung

    Wertung: 5.0/10 (11 votes)

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