Abschlussfeier an der High School. Die meisten Schüler feiern den Eintritt in die neue Lebensphase mit dem Besuch eines Freizeitparks und stellen dabei allerlei Blödsinn an. Alte Feindschaften werden erneuert, Beziehungen aufgebrochen und so die Figuren etabliert.
Vor einer rasanten Achterbahnfahrt hat Wendy Christenson (Mary Elizabeth Winstead) die Vision eines fatalen Unfalls. Sie versucht ihre Freunde zum Aussteigen zu bewegen und schafft es, einige von ihnen zu retten, denn die Achterbahnwagen verunglücken tatsächlich.
Mit dem Schrecken davon gekommen schreiben es die Überlebenden einem Merkwürdigen Zufall zu, dass Wendy ihnen das Leben retten konnte. Bald jedoch muss Wendy feststellen, dass es um die Überlebenden nicht sonderlich gut bestellt ist: Der Tod spielt ein grausames Spiel mit ihnen.
Zusammen mit einem Freund, Kevin Fischer (Ryan Merriman), findet sie heraus, dass sie alle sterben sollen. In den Fotos vom Rummel sind Hinweise auf ihre Todesursachen zu finden. Wendy und Kevin versuchen nun, ihre Freunde zu retten. Doch erst müssen diese davon überzeugt werden, dass Wendy und Kevin die Wahrheit sagen. Nicht jeder glaubt Ihnen – mit folgenschweren Konsequenzen.
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| FILMKRITIK
Auch in Final Destination 3 werden die Protagonisten mit dem sicheren Tod konfrontiert und wir stellen fest: mit geringfügiger Variation des Themas können wir noch viele weitere Sequels zu Final Destination erleben. Dabei ist Final Destination 3 durchaus sehenswert: Die Achterbahnfahrt am Anfang ist spaßig und Aufregend und das Spiel mit Zuschauererwartungen zwischen Realität und Visionen lässt nichts zu wünschen übrig.
Die für das Genre üblichen, schlechten Darsteller schaffen dem auch keinen Einhalt. Das ist es schließlich, was wir erwarten: dumme amerikanische Teenager, die von etwas zu alten Schauspielern verkörpert werden. (Wurde das nicht schon in Scary Movie thematisiert?)
So wie der Tod mit der Achterbahnfahrt am Anfang ziemlich schnell beginnt, wird er mit der Zeit immer langsamer. Da er eine Liste der zu Sterbenden abarbeitet, mutet der Film bald wie eine lose Szenenfolge mit lockerem dramatischen Zusammenhang und einem Hauch von Suspense an. Belohnt wird der Zuschauer mit gelegentlichen blutigen Spladdereffekten: Zerplatzende Köpfe, verunstaltete Gesichter und verbrennende Blondinen sind zweifelsohne die filmischen Highlights. Wer eine Freude an ekelerregenden Effekten hat, für den wird sich das Warten lohnen. Allerdings empfiehlt es sich, den Film dann im voll besetzten Kino anzusehen, damit die Stimmung wenigstens etwas aufkocht.
Um uns bei Laune zu halten, gönnt uns Final Destination 3 auch ab und zu etwas schwarzen Humor, wie zum Beispiel mit einem Jumpcut von zwei Sonnenbänken (in dem besagte Blondinen verbrennen) zu zwei Särgen (in denen diese dann enden). Natürlich darf auch ein gewisser Hauch "Erotik" nicht fehlen und bevor das Flammeninferno beginnt, sehen wir noch einmal vier pralle Brüste durchs Bild schwabbeln.
Einfallsreicher hingegen sind die verschiedenen Mechanismen mit denen der sichere Tod in Gang gesetzt wird. Immer wieder wird jedes Detail gezeigt, das die Protagonisten ins Verderben führt. Ob nun die Ratte ein Kabel zerbeißt oder Wasser auf den Sicherungskasten Tropft. Wir erhalten Suspense auf Kosten der Glaubwürdigkeit; doch zum Glück hält Final Destination 3 den Zuschauer immer am rechten Zeitpunkt den Zuschauer vom Denken ab.
Überraschender Weise schafft es also so ein Sequel ohne viel Potenzial, dennoch zu unterhalten und als simples Popcorn-Movie zu funktionieren.
| FAZIT
Klassische Popcorn-Unterhaltung aus Hollywoods Filmfabrik.
| BEWERTUNG
Dieser Film erreichte auf einer Skala von 0 - 5 Punkten (5 = sehr gut) folgende Wertung