Mittwoch | 30. Mai 2012 | 16:07 Uhr
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  • FILMDETAILS | A Map of the World
  • A Map of the World

    Drama | USA 1999
  • Originaltitel:
    A Map of the World
    Genre:
    Drama
    Produktionsland:
    USA 1999
    Länge:
    125 Minuten
    FSK:
    ab 12 Jahren
    Auszeichnungen:
    Golden Globe: 1 x nominiert  

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    • | KURZINHALT

    • Alice ist eine Außenseiterin. Als sie mit ihrer Familie aufs Land zieht, findet sie Halt in der Freundschaft mit der sanften Theresa. Doch die Welt der beiden ungleichen Frauen bricht zusammen, als Theresas jüngste Tochter in dem See auf Alices Farm ertrinkt. Von Schuldgefühlen geplagt, verfällt Alice in tiefe Depressionen. Wenig später folgt ein zweiter Schicksalsschlag: Alice wird wegen Kindesmissbrauch angeklagt. Es gibt keinen Beweis ihrer Schuld, aber die Familie wird trotzdem geächtet. Während ihr Ehemann Howard verzweifelt kämpft, um mit dieser Situation fertig zu werden, findet Alice im Gefängnis für sich selbst einen neuen Weg ...
    •  
    • | SZENENBILDER

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    • | CAST & CREW

    Regie:   Scott Elliott
    Buch:   Polly Platt  
      Jane Hamilton  
      Peter Hedges  
    Musik:   Pat Metheny
    Kamera:   Seamus McGarvey
    Darsteller:   Sara Rue als Debbie  
      Kayla Perlmutter  
      Dara Perlmutter  
      Nicole Ari Parker  
      Louise Fletcher als Nellie  
      Aunjanue Ellis als Dyshett  
      Chloe Sevigny als Carole MacKessy  
      Sigourney Weaver  
      Arliss Howard  
      Julianne Moore  
      David Strathairn  
      Bruklin Harris  
    • | USERKOMMENTARE

    • 8martin| Superfrau Sigourney
    • Der deutsche Titel hält die Spannung unter Verschluss, weil er das Ende bereits wertend vorwegnimmt und der des Originals kommt so oft vor, wie der Stundenzeiger innerhalb eines Tages an der Zwölf verübertickt. Der Versuch, ein Bild einer amerikanischen Provinzstadt zu zeichnen, will nicht so recht gelingen. Es kommt einfach keine Atmosphäre auf. Zu viele Nebenaspekte versperren den Durchblick und die Figuren - außer Sigourney Weaver natürlich - sind schablonenhaft. Der Ehemann zum Beispiel (farblos David Strathairn) und die beste Freundin (schwach Julianne Moore, trotz Tränen) sollten eigentlich Hauptstützen sein, zumal da ja noch eine Unachtsamkeit der Hauptschuldigen einem Kind den Tod brachte. Die allgemeine Ablehnung der Nachbarn ergeht sich in den üblichen Klichés und das Verhältnis zwischen Ehemann und bester Freundin wird erwartet und dann doch abgebrochen. Selbst die lieben Kleinen, deren Verhaltensweise Tennessee Williams einmal mit ’halslosen Monstern’ verglichen hat, sind am Ende lammfromm und lieben ihre Eltern. So scheint wohl die Botschaft die zu sein, dass ein echter Amerikaner sich nicht unterkriegen lässt. Er kittet seine Familie. rettet seine Ehe, verkauft Haus und Hof und fängt irgendwo wieder neu an. Kleine juristische Plänkeleien übersteht er mühelos. Aber der Supermann ist er ja eigentlich wirklich nicht, denn er tut nur das was ihm Mutti Weaver sagt, denn die weist allen immer schon den Weg. Es bleibt eine amerikanische Schmonzette, die am amerikanischen Traum weiterbastelt.
    • 18.08.2011 Bewertung:
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