Donnerstag | 31. Mai 2012 | 00:44 Uhr
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  • Töte Amigo

    Western | Italien 1966
  • Originaltitel:
    Quien sabe?
    Genre:
    Western
    Produktionsland:
    Italien 1966
    Länge:
    118 Minuten
    FSK:
    ab 18 Jahren

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    • | KURZINHALT

    • Das Finale der Revolution, blutig und rot, lodert über Mexiko. Menschen werden zu Spielbällen der Gesetzlosigkeit. Morgen-Appell in einer Kaserne der Regierungstruppen: Auf der Mauer erscheint plötzlich die Ge-stalt EI Santo (Klaus Kinski). - Die Kutte flattert im Sturm, die langen Haare peitschen über sein Gesicht, das Kruzifix um seinen Hals ist der blasphemische Protest eines Mannes, der seinem Glauben auf seine Weise zu dienen meint... "In nomine patris - im Namen des Vaters!" Unter der Kutte zieht seine Hand die Granate hervor. Dann stürmen die Revolutionäre in den Kasernenhof, unter ihnen EI Chuncho (Gian Maria Volonté) und Bill (Lou Castel), der geheimnisvolle EI Gringo, der Amerikaner, der sich der mordenden und brandschatzenden Horde angeschlossen hat. El Chuncho und sein Haufen plündern Züge, überfallen Forts und Garnisonen der Regierungstrup-pen, berauben Munitionsdepots. Sie sammeln Waffen, um sie an den Revolutionsgeneral Elias zu verkaufen. Verbrannte Erde hinterlassen sie als Spur ihres Weges durch ein Land, dem das Schicksal keine Chance gewährt hat. Es lebe Mexiko, das ist der Schlachtruf, das ist das Glaubensbekenntnis beider Seiten, der lega-len und der illegalen Revolutionäre; es lebe Mexiko, und unter dem Donner der Geschütze und dem Wimmern der Sterbenden versinkt ein ganzes Land in Agonie...
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    • | SZENENBILDER

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    • | CAST & CREW

    Regie:   Damiano Damiani
    Buch:   Salvatore Laurani  
      Franco Solinas  
    Musik:   Luis Enriquez Bacalov
    Kamera:   Toni Secchi
    Produzent:   Bianco Manini  
    Darsteller:   Andrea Checchi  
      Gian Maria Volonte  
      Lou Castel  
      Spartaco Conversi  
      Martine Beswick  
      Klaus Kinski  
    • | USERKOMMENTARE

    • 8martin| Der arme Revolutionär
    • Hier nahm sich der politischer Regisseur Damiano Damiani die mexikanische Revolution zum Hintergrund der Handlung und schaffte eine äußerst unterhaltsame politische Parabel im Stil eines Italowestern. Es geht einerseits um viel Geld und andererseits um die Ideale der Revolution. Chuncho (großartig Gian Maria Volonté) der brutale Anführer von Freiheitskämpfern muss sich für das eine oder das andere entscheiden und sich außerdem mit einem undurchsichtigen amerikanischen (sic!) Gringo (supercool Lou Castel) auseinandersetzen. Diese Figur ist für die anhaltende Spannung verantwortlich, denn man ahnt, dass der etwas vorhat. Der Revolutionär muss abwägen zwischen Freundschaft und Dankbarkeit, zwischen Verrat seiner Ideale und dem Streben nach Reichtum. Mehrere ausweglose Situationen sind zu überstehen, bevor das überraschende aber durchaus ehrenwerte Ende kommt. Damianis Held widersteht den Verlockungen des Goldes auch wenn „leben manchmal schlimmer ist als sterben.“
    • 07.11.2010 Bewertung:
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