Donnerstag | 31. Mai 2012 | 06:03 Uhr
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  • Fitzcarraldo

    Abenteuer | Deutschland 1981
  • Originaltitel:
    Fitzcarraldo
    Genre:
    Abenteuer
    Produktionsland:
    Deutschland 1981
    Länge:
    151 Minuten
    FSK:
    ab 12 Jahren
    Auszeichnungen:
    Golden Globe: 1 x nominiert   BAFTA: 1 x nominiert  

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    • | KURZINHALT

    • Der exzentrische Brian Sweeney Fitzcarraldo ist von der Idee besessen, mitten in dem un-berührten Amazonas-Dschungel ein großes Opernhaus zu bauen. Von den Ersparnissen seiner Freundin, der Bordell-Besitzerin Molly, kauft Fitzcarraldo einen alten Flussdampfer. Damit will er in ein unerschlossenes Kautschukgebiet schippern, um dort das Geld für den Bau zu erwirtschaften. Kautschuk gilt als das Gold des Urwalds. Um die gefährlichen Stromschnellen einer Flussmündung zu umgehen, entwickelt der Besessene einen atem-beraubenden Plan: Hunderte von Indios sollen das riesige Schiff über eine unpassierbare Urwaldhöhe transportieren...
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    • Fitzcarraldo: Trailer

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    • | CAST & CREW

    Regie:   Werner Herzog
    Buch:   Werner Herzog  
    Musik:   Popol Vuh
    Kamera:   Thomas Mauch
    Produzent:   Werner Herzog  
    Darsteller:   Grande Otelo als Stationsvorsteher  
      Huerequeque Bohorquez als Huerequeque  
      Paul Hittscher als Kapitän  
      Claudia Cardinale  
      Miguel A. Fuentes  
      Klaus Kinski  
      Jose Lewgoy  
    • | USERKOMMENTARE

    • 8martin| Schiff über Land
    • Von den vielen Herzog-Filmen ist dies hier wohl der am ehesten Publikumskompatible, und zwar für ein breites Publikum. Zumindest ist es ein farbenprächtiges und bildgewaltiges Epos mit einem unglaublich präsenten Klaus Kinski und einer nicht minder beeindruckenden Claudia Cardinale, die allerdings nur in einer kleineren Rolle glänzen kann. Kinski spielt den Fitzcarraldo nicht, er ist Fitzcarraldo. Ideal gecastet verkörpert er den pragmatischen Träumer. Der bekanntlich ja Berge versetzen kann bzw. ein Schiff über Land. Neben dem unglaublichen Act steht das Verhältnis zu den Eingeborenen im Mittelpunkt. Hier geht Herzog sehr sensibel vor. Die Sprachbarrieren überwinden die Indios durch wortlose, permanente Gegenwart und der Zuschauer erahnt mit Kinski ihre Absichten. Die Ungeheuerlichkeit des Unternehmens vergleicht Kinski mit dem Umstand wie ’wenn eine Kuh übers Kirchendach springt’. Dies ist ingenieurtechnisch durchaus nachvollziehbar weil optisch überzeugend. Chorgesänge verleihen dem Projekt eine gewisse Feierlichkeit. Die Spannung entsteht durch den Gegensatz von Kultur und Natur (Caruso im Dschungel!) - an und für sich unvereinbare Gegensätze. Man versteht sich nicht, aber man kooperiert irgendwie. Europäer und Indios sind letztendlich gleichberechtigt.
      Als Idee zeitlos monumental, als Film fast ein Wunder.
    • 21.11.2011 Bewertung:
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