feuerball| Start einer der besten Filmreihen aller Zeiten
Fluch der Karibik bringt den Zuschauern eine neue,einzigartige Form des Piratenfilmes der sowohl mit seiner Handlung, seiner Action, seinem Humor als auch mit schauspielerischen Leistungen (vor allem Johnny Depp) voll punkten kann...
Bevor ich den zweiten Teil schauen gehe, musste ich natürlich den Erstling wieder anschauen. Mit diesem Film hat Gore Verbinski mit Hilfe von Jerry Bruckheimers Geldbeutel den Piratenfilm eindeutig wieder belebt und damit gleichzeitig sicherlich einen sehr unterhaltenden Film abgeliefert. Johnny Depp spielt dabei womöglich bisher die Rolle seines Lebens. Zumindest kennen ihn nun auch die hinterletzten Kids und auch solche, die sich für Filme sonst nicht die Bohne interessieren. Diesen „Ruhm“ hat er aber mit dieser Darstellung redlich verdient. Wie er Jack Sparrow verkörpert ist ganz grosse Klasse. Vor allem gegen Ende dreht er dann wieder ein bisschen auf. Anfangs fiel er mir nämlich nicht besonders speziell auf. Orlando Bloom dagegen neigt zum anderen Pol. Er mimt die Rolle des jungen Waffenschmiedes nicht wirklich herausragend. Naja, lassen wir ihn. Ich fand ihn irgendwie noch nie wirklich gut und holt wenigstens die weiblichen Zuschauer in die Kinos. Könnte man von Keira Knightley umgekehrt auch behaupten, aber sie ist halt wirklich ein Augenschmauss. Geoffrey Rush’s aufgesetztes Agieren ist auch Geschmackssache. Er spielt sicherlich nicht schlecht, aber wie er hier dargestellt wird, ist manchmal fast schon ein wenig peinlich gekünstelt. Definitiv nicht mein Lieblingsbösewicht, aber dennoch ganz OK. Jonathan Pryce seh ich immer gern und hier als Governor mit der Perücke ist er köstlich. Wo der Film aber eben bei den Schauspielerdarstellungen am meisten punktet ist Johnny Depp. Hebt alle Defizite der anderen Akteure wieder auf. Bei der Action kann der Film, natürlich dank Jerry Bruckheimer als Produzent, vollends überzeugen. Brachiale Actionsequenzen und Kamerafahrten die sich perfekt mit dem Musikscore verstehen. Dieser ist ebenfalls aller erste Sahne und treibt den Film bei der Action richtig mit. Dieser Soundtrack ist definitiv schon die halbe Miete für die Action. Jedoch ist sie absolut unblutig gehalten. Kein Wunder; wo Disney steht ist auch Disney drin. Ein wenig mehr Härte bei der Action hätte ich durchaus gerne gesehen. Aber dann wäre die ab 12 Freigabe wohl nicht mehr möglich gewesen. Ein paar Witze dürfen natürlich auch nicht fehlen, genauso wenig wie Selbstironie. Vor allem Johnny Depp als Jack Sparrow überzeugt in diesen Situationen.
Pirates of the Caribbean ist ganz einfach ein Film fürs Auge. Die Story ist nämlich wirklich dünn und ist hier und da vielleicht auch nicht ganz so dicht wie so manches Piratenschiff. Aber was den Film eben so nach vorne treibt, sind die grosse Action, der grosse Soundtrack und der nicht minder grosse Johnny Depp. Ich freu mich nun auf den zweiten Teil und hoffe auf ein ähnlich mitreissendes Tempo wie hier.
wer kennt sie nicht die alten klassischen motive (3-4 master, kolonialsoldaten, einsame karibische inselbuchten, schätze, halunken in spelunken) der piratenfilme und geschichten.
diese haben jeher die phantasien vieler kinder erfreut und die gedanken beflügelt, so dass viele bengel mal selber solche abenteuer erleben wollen. von daher gibt es erstmal auch nur einen klischeehaften berufswunsch, nämlich "pirat"! proportional zum alter ändert sich dann das anvisierte ziel hin zum piloten, lokführer, astronauten oder gutem alten polizisten. (du, wie wird man eigentlich polizei...)
die berufsgruppen gelten natürlich auch für frauen, bin aber zu faul immer ein /in dahinter zu klemmen. und während früher in der karibik gesetzlose ihr unwesen getrieben haben, sitzen heute auf den exotischen offshore-plätzen einige briefkästenfirmen, um mit vollen segeln steuern zu schonen. (neuer berufswunsch: wie wird man mogul...) tja, die zeiten ändern sich und so wird hier kein altes heroisches abenteuer besungen, sondern ein neumodischer abenteuer-humor-action-mix gezeigt...
berufspirat jack sparrow (johnny depp) verfolgt mit will turner (o.bloom) den durchtriebenen bösewicht barbarossa, weil dieser die governeurstochter elisabeth (turners heimliche liebe) gekidnappt und die black pearl (ehemaliges schiff von sparrow) gekapert hat. er möchte nun mit hilfe der schönen frau einen alten aztekischen fluch brechen, der auf ihm und seinen männern liegt. die knaben sind nämlich ganz ungklücklich darüber, dass sie untote sind, die ihr wahres ich erst bei mondschein präsentieren...
neben den guten effekten (skelette) liegt das (haupt)augenmerk noch auf j.depp, der mit seiner tollen darstellung (trunksüchtiger/durchgeknallter pirat) fast den ganzen film selbst schultert. alle anderen nebenrollen kommen nicht ausdrucksstark herüber und wirken fatal eindimensional. der film bietet einige humorvolle slapstick momente (meist situatuonen mit sparrow) und unterhält einen dann, gepaart mit kleineren actionszenen, doch ganz okay. allerdings hat er in der mitte einige hänger und wirkt manchmal seelenlos...
Endlich mal wieder ein Piratenfilm! Nach langer Zeit des Wartens und der Enttäuschung über "Die Piratenbraut" kommt nun wieder ein verheissungsvoller Film aus dem Hause Disney.
Nach einer Attraktion in den Disneys Studios erzählt der Film die Geschichte des Piraten namens Jack Sparrow (Johnny Depp), der nichts anderes im Kpf hat, als sein ehemaliges Schiff, die Black Pearl, wieder zu erobern. Diese ist nun im Besitz des Piraten Barbossa (Geoffrey Rush) der widerrum versucht ein Medaillon wieder zu bekommen, durch das der Fluch aufgehoben wird, dem die Crew der Black Pearl erlegen ist. Das Medaillon ist im Besitz von Elizabeth, der Tochter eines Gouvernours. Nachdem Elizabeth von den Piraten entführt worden ist, machen sich Jack Sparrow und und der Schmied Will Turner auf den Weg sie zu retten. Doch bis dahin kommen noch einige Wendungen in der Story.
Die Story ist sicherlich nichts aussergewöhnliches, und eigentlich für einen Blockbuster recht gewöhnlich. Alles ist recht vorhersehbar. Richtig begeistern kann von Anfang an Johnny Depp der den Piraten Jack Sparrow wirklich sehr exzentrisch spielt. Er gibt sich leicht tuntig (in der Originalfassung soll er eher betrunken klingen) und agiert auch dementsprechend. Doch damit hat er die Lacher auf seiner Seite. Der Film ist auch eigentlich eher als eine Abenteuerkomödie zu sehen, als als furchteinflössende Piratengeschichte. Die wirklich gut gemachten CGI Effekte von ILM der verwesten Piraten bringen einen gewissen "Gruselfaktor" ins Spiel. Doch hauptsächlich bezieht der Film seine Atmosphäre von Gore Verbinskis (The Ring) Stil. Alles ist recht düster und nebelig gehalten. Das bildet einen schönen Kontrast zum subtilen, hauptsächlich auf Dialogen basierenden, Humor. Doch an einigen Stellen wäre hier weniger mehr gewesen. Vor allem die Szenen mit den beiden Piraten (der eine mit dem Glasauge) wirken sehr aufgesetzt und haben einen eher sehr kindischen Humor. Doch trotz der recht guten "Monkey Island" Atmosphäre kommt irgendwie keine rechte Spannung auf. Vor allem in der ersten Hälfte des Films gibt es erhebliche Längen, die vor allem beim zweiten Mal schauen Probleme machen könnten. Ein weiterer negativer Punkt ist der Score von Klaus Badelt. Hier wurde fast 1 zu 1 von Hans Zimmers "Pearl Harbor", "The Rock" und "Gladiator" geklaut. An sich ja nicht schlecht. Aber hier passt der Sound meiner Ansicht nach nicht wirklich. Alles wirkt ein wenig zu überzogen und zu bombastisch. Quasi Hans Zimmer für Arme. Wie für ein Blockbuster Film üblich gibt es visuell gar nichts auszusetzen. Gute CGI Effekte, die nicht zu übertrieben sind, wie bei anderen Filmen dieses Sommers, alles passt sehr gut zusammen, und es gibt wirklich einige schöne Weitwinkelaufnahmen in der Karibik. Auch die rasanteren Szenen wurden recht gut umgesetzt und stehen den Actionszenen anderer Bruckheimer Filme in nichts nach.