Selten hat mich ein Film so dermaßen gelangweilt. 90 Minuten lang passiert fast nichts. Hin und wieder wird mal jemand erschossen oder in die Luft gejagt. Ansonsten kann man zusehen, wie sich ein paar Yakuza-Mitglieder mit doofen Spielchen die Zeit vertreiben.
Minimalismus in allen Ehren, aber es sollte am Ende trotzdem ein vernünftiger Film herauskommen. Vielleicht bin ich ja - nachdem ich von Kitano bisher nur "Battle Royale" kannte - mit total falschen Erwartungen an den Film herangegangen. Diesen Film könnte ich nur mit sehr schlechtem Gewissen weiterempfehlen.
Irgendwie werde ich mit Kitano nicht sonderlich warm. Kitanos Minimalismus konnte mich bisher lediglich in "Dolls" überzeugen. Denn dort gab es wenigstens einen wahren Bilderreigen. Auch Sonatine hat seine starken Momente, allerdings habe ich mich während des gesamten Films gefragt "Wozu das alles?". Der Film bietet eigentlich absolut nichts was sonderlich spannend, lustig oder skurril ist. Aber irgendwie isser doch recht abgedreht. Es ist echt erstaunlich wie der Film es schafft langweilig zu sein, und trotzdem auf irgendeine Art und Weise zu faszinieren. Für Kintano Fans sicherlich ein Muss, aber für jeden anderen nicht sonderlich zu empfehlen.
19.02.2005
Bewertung:
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