Donnerstag | 31. Mai 2012 | 06:21 Uhr
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  • FILM REVIEW | Mein Name ist Eugen
  • Mein Name ist Eugen

    Abenteuer, Familie, Komödie | Schweiz 2005
  • | INHALTSANGABE

  • Eugen droht die Strafe seines strengen Vaters, wenn er weiter Unsinn macht.
    Wrigley droht das Internat in Einsiedel, wenn er länger etwas mit „diesem Eugen“ zu schaffen hat. Und Eduard und Bäschteli wollten eigentlich nur Spaß im Pfadilager haben.

    Aber Eugen und Wrigley haben andere Pläne mit ihnen, sie wollen den Schatz vom Titicacasee finden. Eine geheime Karte, so wird gemunkelt, befindet sich irgendwo in dem Mietshaus wo Eugen wohnt. Früher wohnte dort nämlich der berühmte „König der Lausbuben“, Fritzi Bühler, und der hat sie dort verloren.

    Die Karte ist schnell gefunden, aber ohne den mittlerweile erwachsenen Fritzi Bühler schaffen es die Jungs nicht, bis nach Südamerika zu kommen, also muss der erst in Zürich gefunden werden. Von Bern aus ist Zürich vor allem mit dem Fahrrad aber recht weit entfernt. Das Fresspaket vom Bäschteli hilft aber durchzuhalten.
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      • | FILMKRITIK

      • Angesiedelt ist dieser Film im Jahr 1964 und beruht auf dem gleichnamigen Klassiker der Schweizer Kinder- und Jugendliteratur. Man hat gerade Angst vor dem Atomkrieg und der erste Mensch ist noch nicht auf dem Mond gelandet.

        Die vier Jungs bilden eine klassische Kombination aus dem Frechen, dem Feigen, dem Dicken und dem Hübschen. Alle vier merken auf dem Weg, dass man zusammen halten muss, wenn man auch noch so unterschiedlich ist.

        Die vier erleben mehr als alle Jungs zusammen, die sie im Pfadilager hinter sich gelassen haben. Die Eltern haben dafür kein Verständnis und lassen eine landesweite Suche starten und der reiche Vater vom Bäschteli setzt eine Belohnung von 15 000 Franken aus. Damit bringt er die Jungs aber mehr in Gefahr als dass er ihnen helfen würde.

        Der Film ist eine Schweizer Produktion, die hochdeutsch synchronisiert wurde. Nur die Namen sind, zum Glück, geblieben und sorgen immer wieder für lustige Überraschungen. Bäschteli, Rülpsi und Fritzi sorgen fasst für mehr Lacher als die Handlung selbst.

        Das altmodische Setting des Films wird durch eine zeitgemäße Umsetzung der filmischen Mittel an die heutige Zeit angenähert. Schnelle Schnitte, Spielereien mit Zeitraffern, eingeblendeten Schriften und Pfeilen, die auf besondere Dinge hinweisen, wollen den Film für die heutige Jugend konsumierbar machen, mit der Hoffnung, dass auch heute noch Lausbubengeschichten gefragt sind.

        Die Macher betonen, und dies ist den Bildern auch anzusehen, dass weder Kosten noch Mühe gescheut wurden um den Film hoch qualitativ auf die Leinwand zu bringen. Alleine die Postproduktion dauerte elf Monate.

        Das episodenhafte Buch sollte in eine filmisch verwertbare Form gebracht werden, aber vor lauter Klamauk und hektischen Schnitten die mit der Erzählerstimme von Eugen zusammengehalten werden verliert man irgendwann das Interesse an den Abenteuern der vier Jungs.

        Dennoch gibt es einige lustige Momente, vor allem Wortwitze („Vroni der Schlafwagen rollt an“), die Schrulligkeit der Helvetismen und auch der Hintergrund der verschiedenen Schweizer Landschaften machen den Film streckenweise unterhaltsam und zu einem visuellen Erlebnis.
      • | FAZIT

      • Lausbubengeschichte aus einer anderen Zeit, die mit teilweise bombastischen filmischen Effekten an die Sehgewohnheiten der heutigen Jugend angepasst werden soll. Streckenweise recht lustig.
      • | BEWERTUNG

      • Dieser Film erreichte auf einer Skala von 0 - 5 Punkten (5 = sehr gut) folgende Wertung
      • Gesamtwertung:
      • Autor: Simone Polier

      • | Userwertung

      Wertung: 0.0/10 (0 votes)

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