Amanda, eine arbeitswütige und überaus erfolgreiche Cutterin aus L.A. stellt fest, dass ihr Freund sie betrogen hat. Nachdem sie ihn wutschnaubend hinausgeworfen hat, wünscht sie sich nichts sehnlicher als eine Luftveränderung, Ruhe und männerfreie Ferien.
Im Internet stößt sie auf eine Wohnungstauschbörse und damit auf Iris, die in einem Vorort von London wohnt. Zufälligerweise ist Iris in einer ganz ähnlichen Lage wie Amanda. Denn sie ist nach wie vor unsterblich in ihren Exfreund und Kollegen Jasper verliebt, von dem sie gerade erfahren hat, dass er demnächst heiraten wird. Ein wenig Abstand von ihrem Leben kann also auch Iris gut gebrauchen.
Und da sich beide Frauen auf Anhieb gut verstehen, beschließen sie, für zwei Wochen ihre Wohnungen und damit in gewisser Weise auch ihr Leben, zu tauschen. Nach dem überstürzten Aufbruch findet sich die luxusverwöhnte Amanda in einem verschneiten kleinen Cottage wieder, von dem sie schon nach wenigen Stunden genug hat, bis plötzlich Iris’ Bruder Graham auf der Bildfläche erscheint.
Und Iris? Die landet im sonnigen L.A. in einer riesigen Villa und kann ihr Glück zunächst kaum fassen. Schnell findet sie in ihrem Nachbarn, dem fast neunzigjährigen legendären Drehbuchautor Arthur und dem charmanten Komponisten Miles neue Freunde und neues Selbstvertrauen. Zumindest solange, bis sich Jasper wieder in ihr Leben drängt.
Und obwohl beide Frauen eigentlich nur Ferien machen wollten, wird sich ihr Leben in nur zwei Wochen grundlegend verändern.
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| FILMKRITIK
Alle Jahre wieder schneit uns eine Romantic-Comedy ins Kino, die gute Laune macht, weil sie eine Welt präsentiert, in der man wirklich gerne leben möchte. Und da in „The Holiday“ gleich zwei gleichrangige Handlungsebenen miteinander verwoben werden, ist die Auswahl an Sehnsuchtsorten und Identitifikationsfiguren gleich besonders groß.
Die Darsteller gibt es zum Beispiel in den Varianten romantisch, sexy, lustig und charmant. Und so darf sich der Zuschauer von Kate Winslet verzaubern, von Cameron Diaz verführen, von Jack Black unterhalten und von Jude Law anschmachten lassen. Er darf sich in ein gemütliches verschneites Cottage zurückziehen oder sich im sonnigen Luxus L.A.s der Hollywood-Nostalgie hingeben.
Es wurde sorgfältig darauf geachtet, dass die Handlung nicht von Tränen durchnässt wird. Humorvolle Einlagen, gekonnte Dialoge und kleine Überraschungen sorgen für kontinuierliche Unterhaltung. Hochkarätige Schauspieler und eine betont traumhafte Ausstattung bewirken ein Übriges.
„The Holiday“ ist der große Weihnachts-Liebesfilm dieses Jahres. Zuerst ist alles herrlich kompliziert und tragisch, aber dann bekommt jede das Glück, das sie verdient. Und wenn jemand der Meinung ist, die Realität sähe anders aus, für den Zeitraum von zwei Stunden darf das in diesem Fall einfach egal sein.
| FAZIT
Eine romantische Liebeskomödie für die Weihnachtszeit mit hohem Unterhaltungswert und hochkarätiger Starbesetzung.
| BEWERTUNG
Dieser Film erreichte auf einer Skala von 0 - 5 Punkten (5 = sehr gut) folgende Wertung