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  • Die Liebenden des Polarkreises

    Unterhaltung | Spanien 1999
  • Originaltitel:
    Los Amantes del Circulo Poalar
    Genre:
    Unterhaltung
    Deutschlandstart:
    26.10.2000
    Produktionsland:
    Spanien 1999
    Verleih:
    Movienet Film
    Länge:
    104 Minuten
    FSK:
    ab 12 Jahren

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    • | KURZINHALT

    • Ana und Otto lernen sich als Kinder kennen und fühlen sich schon sehr früh zueinander hingezogen. Ihre ledigen Eltern begegnen sich auf dem Schulhof der Kinder und verlieben sich ineinander. Als sie zusammenziehen werden aus Ana und Otto Stiefgeschwister. Sie wachsen zu jungen Menschen heran; ihre Liebe ist weiter gewachsen bis sich ihre Wege nach dem Tod von Anas Mutter trennen. Es beginnt die Suche der beiden Liebenden nach einander, doch das Schicksal ist noch launenhafter als man erahnen kann.
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    • | KURZKRITIK

    • Wie schon der Filmtitel verheißt, befinden sich Ana und Otto in einem Kreis. Gefangen im "Schicksalskreis ihres Lebens" müssen sie bis zum Polarkreis reisen, um wieder die gleiche Umlaufbahn zu finden. Gleichzeitig zeigt Julio Medem durch Parallelmontagen visualisiert, wie unkalkulierbar und unaufhaltsam sich die Fäden des Schicksals kreuzen oder verfehlen können. Der Film ist eine wunderbare Geschichte einer großen Liebe aber auch eine philosophische Abhandlung über das Schicksal und den Zufall des Lebens, des Aufeinandertreffens und des Verfehlens.
    •  
    • | SZENENBILDER

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    • | CAST & CREW

    Regie:   Julio Medem
    Buch:   Julio Medem  
    Musik:   Alberto Iglesias
    Kamera:   Gonzalo F. Berridi
    Produzent:   Txarly Llorente  
    Darsteller:   Najwa Nimri  
      Kristel Diaz als Ana, als Frau  
      Beate Jensen  
      Victor Hugo Oliveira  
      Sara Valiente  
      Peru Medem  
      Maru Valdivielso  
      Nancho Novo  
      Fele Martinez  
      Nacho Novo als Ottos Vater  
    • | USERKOMMENTARE

    • 8martin| Ewige Liebe
    • Der Regisseur Julio Medem ist ein Magier. Er verzaubert mit einer Liebesgeschichte, die eigentlich nie zu Ende geht. Es ist eine gekonnte Aneinanderreihung von Zufällen – oder ist es doch Schicksal? Immer wieder treffen die beiden Liebenden sich fast, sie sitzen hinter einander, ohne sich zu sehen – Ana riecht zwar Ottos Tabak und wundert sich. Dabei werden auch wundersame Bilder eingesetzt, wie bergauf Skifahren oder es werden Begebenheiten wiederholt - wenn auch mit anderen Personen - wie drei Zusammenstöße mit einem roten Bus oder ein abgesprungener Fallschirmspringer hängt in den Bäumen und wird gerettet.
      Die Geschichte erstreckt sich über mehrere Generationen und spielt in verschiedenen Ländern und zu verschiedenen Zeiten. Sie wird abwechselnd aus der Sicht von Ana und Otto erzählt. Beide versuchen sich immer wieder zu treffen, zuletzt in einem Haus, das exakt auf der Grenzlinie des Polarkreises steht. Sie verläuft mitten hindurch.
      Und dann der grandiose Schluss! Was für ein gekonntes Ende. Nachdem elf Kapitel abwechselnd die Überschrift ’Ana’ beziehungsweise ’Otto’ tragen, heißt das Schlusskapitel ’Otto in Anas Augen’. Und das wird genial in ein Bild umgesetzt. Unvergesslich! Diese Liebesgeschichte wird so eindrucksvoll dargestellt, dass sie einen gleich zu Beginn für sich einnimmt. Es liegt wohl auch an der besonderen Erzählweise, die verblüfft, ergreift und Sympathien weckt.
    • 22.10.2008 Bewertung:
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