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    Drama, Biografie | USA 2004
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      • | H. Hughes Lebenslauf

      • • Geboren 1905, zu Beginn des 20. Jahrhunderts, in Houston, Texas, als einziges Kind von Howard Robard Hughes, einem Öl-Sucher, der ein beträchtliches Vermögen durch das Patent einer Felsen-Durchbohrenden Ölpumpe machte. Die Mutter Allene Gano Hughes war eine Erbin aus Dallas, die Howard beibrachte, sich nicht mit Menschen abzugeben, die Keime verbreiten könnten. Ironischerweise verlor Hughes durch eine Kinderkrankheit einen Großteil seines Hörvermögens und wurde durch permanente Geräusche in seinem Ohr geplagt

        • Sein Genie offenbarte Howard früh in Mathematik und mechanischen Ingenieurtätigkeiten. Mit 11 hatte er den ersten drahtlosen Rundfunkempfänger in Houston konstruiert.

        • Mit 14 bekam Howard seine erste Flugstunde: eine lebenslange Passion war geboren. Als Kind erklärte er, einmal der beste Pilot der Welt werden zu wollen, der beste Filmemacher und der reichste Mann - diese Obsessionen sollten ihn ein Leben lang begleiten.

        • 1922 starb Allene Hughes, zwei Jahre später Howards Vater. Mit 18 war Howard Waise und Erbe eines Millionenvermögens.

        • 1925 kämpfte Howard um die Kontrolle der Firma seines Vaters, Hughes Tool. Da er noch nicht 21 war, musste er vor Gericht eine Volljährigkeitserklärung erwirken. Er setzte den Antrag durch und wurde Chef der Firma, doch statt sie zu führen setzte er sich ins Hollywood des Jazz-Zeitalters ab und startete eine Karriere als Regisseur, finanziert von seiner Firma.

        • Während der späten 20er Jahre arbeitete er fieberhaft an “Hell’s Angels”, für den er die größte private Flugflotte der Welt akquirierte. Viele der Stunts führte er selbst durch, brach sich dabei das Jochbein. Sein Drang zur Perfektion führte dazu, dass er am Ende der Dreharbeiten beschloss, den kompletten Film noch einmal zu drehen, um die neueste technische Errungenschaft einzusetzen: den Ton. Der Film kostete schließlich die bis dato – und nach dem Börsencrash von 1929 besonders – unvorstellbare Summe von $3,8 Millionen.

        • “Hell’s Angels” kam 1930, zur Zeit der Großen Depression, in die Kinos und war ein durchschlagender Erfolg. Er machte Jean Harlow zum Superstar und hat heute noch Kult-Klassiker-Status. Die Filme “The Age for Love” (1931), “The Front Page” (1931), “Cock of the Air” (1932), der legendäre “Scarface” (1932) und “Sky Devils” (“Teufelsflieger”, 1932) folgten.

        • Hughes entwickelte eine unglaubliche Leidenschaft für die Fliegerei und glaubte an sie als Industrie der Zukunft. 1932 gründete er Hughes Aircraft und stellte die besten Ingenieure ein, um neue Maßstäbe in Geschwindigkeit und Effizienz zu erzielen.

        • 1935 stellte Hughes einen neuen Geschwindigkeitsrekord auf, mit 352 mph im H-1 Flugzeug, das er konstruiert hatte. Ein Jahr später folgte ein weiterer Rekord mit einem transkontinentalen Flug, von Los Angeles nach New Jersey in 9 Stunden und 27 Minuten.

        • Einer seiner berühmtesten Flüge, im Juli 1938, führte in drei Tagen, 19 Stunden und 17 Minuten um die Welt – ein neuer Rekord. Bei seiner Rückkehr wurde er mit einer Konfetti-Parade am Broadway gefeiert.

        • In den späten 30er und frühen 40er Jahren war Hughes eine Hollywood-Legende geworden, mit einer Vielzahl von Affären, darunter mit Bette Davis, Ginger Rogers, Rita Hayworth und, am wichtigsten, Katharine Hepburn, mit der ihn eine dreijährige Beziehung verband, sowie mit Ava Gardner, deren turbulente Beziehung sich mit Unterbrechungen über zwei Jahrzehnte erstreckte.

        • 1939 kaufte Hughes eine Mehrheit der TWA Aktien und übernahm die Fluggesellschaft. Ein Abkommen mit Lockheed ermöglichte es, deren Ingenieure mit dem geheimen Design eines neuen, schnelleren und komfortableren Flugzeugs zu beauftragen. Das Resultat war The Constellation, die über ein Jahrzehnt lang erfolgreich eingesetzt wurde.

        • Während des Zweiten Weltkriegs hoffte Hughes, aus seiner Firma Hughes Aircraft einen bedeutenden Zulieferer für die Kriegsflotte zu machen, doch seine experimentellen Maschinen konnten nicht den gewünschten Durchbruch erzielen.

        • Mitte der 40er Jahre begann Hughes, als Ausdruck seiner Kriegsunterstützung, mit dem Bau des größten Flugzeugs der Geschichte, das Großteils aus Holz bestehen sollte. Bekannt unter dem mythischen Titel The Hercules machte es auch als “Spruce Goose”, also „Fichten-Gans“, von sich reden.

        • 1943 produzierte Hughes den Western “The Outlaw” (“Geächtet”) mit Jane Russell, bei dem er auch Regie führte. Der speziell entwickelte Push-up-BH, den Russell trug, führte zum Verbot des Films und einem erbitterten Kampf mit der Zensur.

        • Gerüchten zufolge soll Hughes 1944 den ersten von mehreren Nervenzusammenbrüchen erlitten haben, erste Anzeichen einer zwangshaften Verhaltensstörung und tief sitzenden Paranoia werden festgestellt.

        • 1946 crashte er mit seiner XF-11 in ein Haus in Beverly Hills. Die schweren Verletzungen, die er dabei erlitt, quälten ihn für den Rest seines Lebens.

        • 1947 kündigte Senator Owen Brewster vom Senate War Investigating Committee, ein enger Freund von Hughes größtem Rivalen bei Pan Am, Juan Trippe, ein Untersuchungsverfahren gegen Hughes wegen Korruptionsverdacht an. Als Hughes zurückschlug und verkündete, Brewster hätte ihn illegal zu Verhandlungen mit PanAm gedrängt, wurde das Verfahren eingestellt.

        • Später im gleichen Jahr flog Hughes die Hercules bei ihrem Jungfernflug, der ihr einziger bleiben sollte. Das Flugzeug hält bis heute den Rekord der längsten Flügelspannweite.

        • 1953 gründete Hughes das Howard Hughes Medical Institute, eine der größten Non-Profit-Institutionen seiner Art in den USA.

        • Das Jet-Zeitalter war endgültig angebrochen, und 1956 kauften Hughes und TWA eine Staffel Boing 707.

        • 1958 gab Hughes sein letztes öffentliches Interview, danach mied er die Presse zwei Jahrzehnte lang.

        • 1961 expandierte er weiter, Hughes Space and Communications wurde gegründet, wo kommerzielle Satelliten entwickelt und gebaut wurden, darunter der erste synchrone Kommunikationssatellit der Welt, Syncom.

        • 1966 verkaufte Hughes seine Anteile an TWA für $546 Millionen und zog nach Las Vegas, wo er Hotels, Casinos und Land erwarb. Gerüchte seines exzentrischen Benehmens begannen weite Kreise zu ziehen, und als das Desert Inn Hotel, in dem er lebte, ihn vor die Tür setzen wollte, kaufte er es einfach und führte dort sein zurückgezogenes Leben weiter.

        • 1973 wurde Hughes in die Aviation Hall of Fame aufgenommen, war aber zu krank, um der Zeremonie beizuwohnen.

        • Im April 1976 starb Howard Hughes auf einem Flug von Acapulco, Mexiko. Gerüchten zufolge war sein Vermögen $2 Millionen wert, wurde aber von der IRS auf $360 Millionen geschätzt. Er hatte sich so verändert, dass der Gerichtsmediziner Fingerabdrücke nehmen musste, um sicher zu gehen, dass der Tote wirklich Howard Hughes war.

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