Donnerstag | 31. Mai 2012 | 07:28 Uhr
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  • X-Men 3: Der letzte Widerstand

    Action, Science Fiction | Großbritannien / Kanada / USA 2006
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      • | Über die Produktion - 3

      • Um die unzähligen eindrucksvollen Effekte realisieren zu können, holten sich die Filmemacher Unterstützung von einigen der besten Visual Effects-Firmen des Landes, darunter WETA Digital Ltd., die für ihre Arbeit an KING KONG („King Kong“, 2005) und der HERR DER RINGE-Trilogie mit dem Oscar ausgezeichnet wurde. WETA war für große Teile der Alcatraz-Szene sowie für die besonderen Fähigkeiten von Dark Phoenix verantwortlich. Auch Framestore CSC, eine Londoner Firma, arbeitete an der Golden Gate-Sequenz. Weitere Firmen, die an der Verwirklichung der Effekte beteiligt waren, waren die Moving Picture Company, Hydraulics und Klesier-Walczak, die mithalfen, Mystique zum Leben zu erwecken.

        Für die Eröffnungsszene, ein Flashback, griff John Bruno auf eine „Verjüngungs-Software“ mit dem Namen LOLA zurück. „Die Software wurde bereits zuvor in anderen Filmen verwendet. Allerdings kam sie dort immer nur kurz zum Einsatz. Wir aber haben uns dazu entschlossen, die Software gleich für die ersten vier Minuten unseres Films zu benutzen.

        Mithilfe des Programms konnten wir Professor X und Magneto um 20 Jahre verjüngen und eine Reise in die Vergangenheit wagen,“ so Bruno. Die Software benutzt 3-D-Masken und legt sie über das Gesicht der Schauspieler, um sie so jünger wirken zu lassen.

        Neben den digitalen Effekten spielten auch die tatsächlichen Sets eine wichtige Rolle. Auf einem 40.000 qm2 großen Gelände in Vancouver, auf dem zuvor eine Holzfirma gestanden hatte, schuf die Crew riesige Sets, die zusammen 25.000 qm2 umfassten. An dem einen Ende des Geländes wurde die fast 80 Meter lange Golden Gate Bridge aufgebaut und von beiden Seiten mit einem 15 Meter hohen Bluescreen eingefasst. Ein anderes Megaset stand am anderen Ende des Geländes: Alcatraz Island.

        86 Stromgeneratoren waren nötig, um die Sets zu betreiben. (zum Vergleich: X2 benötigte für seine Outdoorsets 54 Generatoren) Laienhaft ausgedrückt ist das die Energiemenge, die man für 176.000 60-Watt-Glühbirnen benötigt. „Alles sieht so wahnsinnig natürlich aus ... und wunderschön,“ so Kameramann Dante Spinotti (THE INSIDER („Insider“, 1999); L.A. CONFIDENTIAL („L.A. Confidential“, 1997)), der bereits zweimal für den Oscar nominiert war.

        Set-Ausstatter Edward Verreaux’ Konzept zielte auf einen eleganten Realismus ab. „Im Film passiert sehr viel Fantastisches, deshalb dachte ich, und Brett Ratner war derselben Meinung, dass die Sets im Gegensatz dazu sehr realistisch gehalten werden sollten“, so Verreaux.

        X-MEN: DER LETZTE WIDERSTAND kehrt an viele der legendären Drehorte der ersten beiden Filme zurück, darunter der X-Jet, Xavier’s School, die einzigartigen Gänge unter den Klassenzimmern und Alkali Lake, wo Jean Grey in X2 ihren Tod fand. „Wir wollten dem Stil der ersten beiden Filme treu bleiben. Die Vorgabe war, in der Welt, die in den ersten beiden Filmen etabliert wurde, zu bleiben, sie aber gleichzeitig noch schöner, interessanter und eindrucksvoller zu machen. Dabei half uns auch die Story selbst, und so entstand eine Art apokalyptische Landschaft,“ so Verreaux.

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