Donnerstag | 31. Mai 2012 | 07:32 Uhr
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  • Mission: Impossible 3

    Thriller, Action, Abenteuer | Deutschland / USA 2006
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      • | Über das Team

      • Zum I.M.F.-Team gehören neben Ethan Hunt diesmal Luther Stickell (Ving Rhames) – der einzige, der neben Hunt bei allen drei Missionen dabei war – sowie Declan (Jonathan Rhys Meyers), Zhen (Maggie Q), und Lindsey (Keri Russell). Laurence Fishburne spielt Brassel, den Direktor der Impossible Mission Force, und Billy Crudup ist Brassels rechte Hand Musgrave.

        Ving Rhames nimmt erneut seine Rolle als Computerexperte Luther Stickell auf, doch diesmal, so Rhames, wird die Beziehung zwischen Luther und Ethan sehr viel eingehender betrachtet. „In den beiden ersten Filmen haben sie niemals über ihr Privatleben geredet”, sagt Rhames. „Diese beiden Männer sind Kollegen und Freunde und diesmal reden sie auch über Dinge, über die Freunde miteinander reden. Das ist es, was J.J. gemacht hat – er hat diese Leute zu normalen Menschen gemacht, jenseits dessen, was sie als Job machen.”

        Rhames bemerkt, dass Abrams Regiestil in mancher Hinsicht dem eines anderen Regisseurs ähnelt, mit dem er zusammen gearbeitet hat. „Er erinnert mich an Quentin Tarantino”, sagt der Schauspieler. „Und die jugendliche Energie, die er mit an den Drehort bringt, ist für Schauspieler ansteckend.”

        Jonathan Rhys Meyers kommt als Transportexperte Declan ins Team. Egal, ob es ums Fliegen, Fahren, Segeln, Gleiten geht, um Hubschrauber oder Motorboote: Er ist der richtige Mann für den Job – abgesehen vielleicht von ein paar persönlichen Marotten. „Declan ist ein ziemlich durchgeknallter Ire”, sagt Rhys Meyers, der zuletzt für seine Hauptrolle in Woody Allens „Match Point” begeisterte Kritiken bekam. „Er gehört zur nächsten Generation der I.M.F. und Ethan bereitet ihn auf seine Laufbahn vor. Er ist risikobereit. Eine Eigenschaft, die Ethan bei seinen Teammitgliedern mag.”

        Außerdem ist Declan ein Chamäleon und kann sich mühelos fast jeder Situation anpassen: „In der einen Minute ist er ein italienischer Lieferant, in der nächsten ein sonderbarer amerikanischer Tourist, und dann auf einmal ein Wachmann im Vatikan”, so Rhys Meyers. „Es fällt ihm sehr leicht, in andere Rollen zu schlüpfen.”

        Maggie Q kommt als einer von Asiens größten Martial-Arts-Stars zu „Mission: Impossible III”. Nach ihrem Filmdebüt mit dem Hongkong-Kassenerfolg „Gen-Y Cops” gab Maggie an der Seite von Jackie Chan ihr US-Debüt in „Rush Hour 2”.

        Die geborene Hawaiianerin genoss ihren Status in der asiatischen Metropole, als das Angebot für „M:i:III” kam. „Ich hatte 8 Jahre in Hongkong gelebt und war nicht auf der Suche nach einem amerikanischen Film”, sagt sie. „Und jetzt spiele ich meine erste amerikanische Hauptrolle gleich in einem gigantischen Tom Cruise-Film. Die Maßstäbe sind viel größer als in Hongkong. Die Rückkehr nach Amerika war ein echter Kulturschock für mich.”

        „Zhen ist eine knallharte Frau – sie redet nicht, sie handelt”, beschreibt Maggie ihren Charakter. „Sie arbeitet im Hintergrund. Während Ethan an der Front steht, sorgt sie im Hintergrund dafür, dass alles wie geplant funktioniert.”

        Um sich auf die Rolle vorzubereiten, unterzog sich Maggie einem konsequenten Trainingsprogramm. Neben Ausdauer und Beweglichkeit, trainierte sie speziell auch Kraft, um Muskeln aufzubauen. Außerdem hatte sie Martial-Arts-Stunden und Box-Training. „Beim Filmkampf muss man alles können”, sagt sie. „Du kannst dich nicht spezialisieren, denn oft genug muss man sich wie ein Chamäleon innerhalb kürzester Zeit auf einen anderen Kampfstil einstellen, weil es in einer bestimmten Szene vielleicht gerade besser aussieht.”

        Obwohl sie Chan und andere asiatische Martial-Arts-Stars kennen gelernt hat, die bereit waren, ihre Gesundheit für ihre Filme aufs Spiel zu setzen, war sie von Tom Cruises Bereitschaft beeindruckt, seine Stunts selber zu machen. „Ich habe mit Jackie Chan gearbeitet und wenn man ihn beobachtet, ist einem sofort klar, dass er in einer Kung Fu-Schule aufgewachsen ist. Er war in einem Zirkus. Er hatte eine harte Kindheit und er ist ein harter Kerl. Es gibt keinen Zweifel, dass er all diese Dinge selber machen kann. Wenn ich allerdings Tom die gleichen Dinge machen sehe, ist das fast unglaublich. Tom hat sich immer wieder einen großen Respekt bei den Stuntleuten und dem Action-Choreographen verdient, weil sie genau wissen, wie schwierig das alles ist. Tom hat eine unbeschreibliche Energie – beim Spielen natürlich, aber eigentlich sogar in jeder Situation und bei jeder Herausforderung.” Keri Russell, die vorher in Abrams erster Fernsehserie „Felicity” eine Hauptrolle hatte, spielt hier die Rolle von Lindsey Ferris, dem einzigen Agentenlehrling, der die nötigen Fähigkeiten hat, um von Ethan als neues Mitglied der I.M.F. bestätigt zu werden.”

        „Keri ist die Größte”, sagt Abrams. „Ich habe seit ‚Felicity’ nicht mehr mit ihr gearbeitet und war ich begeistert über diese Möglichkeit. Sie ist eine Inspiration. Sie hat so etwas vorher noch nie gemacht, doch so wie sie sich an die Arbeit mit der Waffe und den Stunts gemacht hat, zeigte mir, dass sie zu allem fähig ist. Tom war ihr eine große Hilfe bei der Vorbereitung auf die Actionszenen und die Stuntarbeit. Er gab ihr die Tipps für das Timing, den Rhythmus, und er gab ihr das Selbstvertrauen, das sie für die Stunts brauchte.”

        Im Film gibt es eine Szene, in der Russells Rolle Lindsey sich mit Ethan im Stockkampf übt. „Das Training hat großen Spaß gemacht”, sagt Russell. „Ich habe viereinhalb Monate mit den Stuntleuten trainiert. Das sind unglaubliche Athleten. Wir haben geboxt und ich habe den Stockkampf gelernt. Es war ziemlich cool.”

        Für Laurence Fishburne wurde mit seiner Rolle in „Mission: Impossible III” ein Kindheitstraum wahr. „Als wir Kinder waren, war das die Serie, für die wir extra nach Hause gerannt sind”, sagt er. „Wir haben Impossible Mission Force gespielt und so getan, als wären wir Geheimagenten. Wir hatten technisches Spielzeug und wir haben die coole Musik vor uns hin gesummt. Und jetzt darf ich der Boss sein, der Typ über Mr. Phelps. Ich bin der Typ, der die Umschläge verschickt. Was könnte besser sein?”

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