Donnerstag | 31. Mai 2012 | 10:39 Uhr
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  • In den Schuhen meiner Schwester

    Drama, Komödie | USA 2005
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      • | Über die Produktion

      • Die Dreharbeiten zu IN DEN SCHUHEN MEINER SCHWESTER begannen in Los Angeles und wurden in Philadelphia und Delray Beach, Florida, fortgesetzt. Zum Kernteam, das Curtis Hansons Visionen umsetzte, zählten Produktionsdesigner Dan Davis, Kameramann Terry Stacey und Kostümbildnerin Sophie de Rakoff.

        "Ich habe noch nie mit einem Regisseur gearbeitet, der sich so um die Details kümmert wie Curtis," erzählt de Rakoff. "Alles ist auf die Sichtweise seiner Figuren ausgerichtet. Er kommt zu jeder Anprobe, nimmt alle Fotografien ab. Ein sehr interessanter Prozess. Die Kostüme sind ein Instrument die Charaktere weiterzuentwickeln und helfen, die Geschichte zu erzählen."

        Für Maggies Kostüme galt es, die Sexualität ihrer Figur in Kleidern auszudrücken, die quasi nichts kosten durften. Ihrer rastlosen Existenz entsprechend mussten sie außerdem in den großen Müllsack passen, der ihr schließlich als Koffer diente. De Rakoff suchte nach gestylten, billigen Stücken, die man gut kombinieren und zu verführerischen Outfits zusammenstellen konnte. Das wiederkehrende Motiv ihrer Garderobe sind begrenzte Mittel und unbegrenzte Lust am Stylen, die zeigen, dass man mit limitiertem Einkommen nicht zum Modemuffel werden muss.

        Rose war das Gegenteil: Geld ohne Ende, aber kein persönlicher Stil. "Maggie und Rose haben unterschiedliche Stärken und Schwächen," sagt de Rakoff. "Ich glaube, die meisten Frauen können sich mit entweder der einen oder der anderen identifizieren, denn sie repräsentieren die entgegengesetzten Pole des Mode-Spektrums."

        Dann gibt es natürlich noch die teuere Schuh-Sammlung. "Der Schuhschrank ist wie ein eigenständiger Charakter," lacht die Designerin. "Beide Mädchen haben sicher zehn verschiedene Paare, die sie in unterschiedlichen Umgebungen immer wieder anziehen. Sie tragen alles, von Flip Flops bis zu Jimmy Choo, Nine West, Stuart Weitzman, Chanel und Christian LaCroix."

        Zwei der wichtigsten Sets, Roses Wohnung und Ellas Villa, wurden von Produktiondesigner Designer Dan Davis auf einer Konzertbühne in Los Angeles errichtet. "Auch wenn Roses Wohnung nicht nach einem bestimmten Apartment gestaltet ist, ist sie doch typisch für die quadratischen Ausmaße und die Innenausstattung von Wohnungen in dem Gebäude, das wir für die Außenaufnahmen gefilmt haben. Wir haben ein Fenster in Roses Wohnzimmer und eines in dem Gebäude in Philadelphia angepasst, und viele Details der Innenausstattung sind sehr ähnlich."

        Jennifer Weiner war überrascht von der Genauigkeit des Sets, als sie in Los Angeles den Dreh einer Szene mit Toni Collette verfolgte. "Es war verblüffend," erinnert sich die Schriftstellerin, "ich betrat eine Bühne und befand mich mitten in der exakten Nachbildung einer Wohnung, die ich in Philadelphia besucht hatte. Jedes Detail stimmte, bis zum Briefschlitz aus Messing."

        Andere Locations fand das Team in Florida, wo Ella Hirsh in einem Wohnheim für "aktive Senioren" lebt. Ellas Zuhause wurde in Abbey Delray South errichtet. In dem weitläufigen Alterswohnsitz in Delray Beach fand sich eine allein stehende Villa am Rande der gemeinschaftlichen Einrichtungen. Dan Davis hält fest: "Der Komplex hatte alles, was wir brauchten: Häuser, Swimming Pools, Pfade, einen Speisesaal, Korridore - die perfekte Umgebung. Es hatte Charakter." Davis errichtete eine erfundene Inneneinrichtung der Villa auf einer Bühne in Los Angeles. Die Außenaufnahmen und Aufnahmen der Gemeinschaftsräume entstanden allesamt on location in Florida.

        Viele der Bewohner von Abbey Delray South wurden als Komparsen im Film eingesetzt. Vor Beginn der Dreharbeiten wurden Videoaufnahmen von über 400 Senioren zwischen 65 und 92 aufgezeichnet. Mehr als 300 Senioren wurden schließlich während der Dreharbeiten beschäftigt.

        Ebenso verfuhr man in Briney Breezes, einem anderen Senioren-Wohnheim in Boynton Beach, wo die Tanztee-Szene gefilmt wurde. Viele der Bewohner von Briney waren begeistert über die Gelegenheit, ihre tänzerischen Fähigkeiten an der Seite von Shirley MacLaine unter Beweis stellen zu können. Hanson ist überzeugt, dass die Schauspieler in ihrem "dritten Frühling" - viele von ihnen Schauspiel-Novizen - die Realität dieser Szenen erhöhten.

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