Mittwoch | 30. Mai 2012 | 20:02 Uhr
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  • FILMDETAILS | The Da Vinci Code - Sakrileg
  • The Da Vinci Code - Sakrileg

    Thriller, Drama, Mystery | USA 2006
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      • | Produktion: Die Optik

      • THE DA VINCI CODE – SAKRILEG wurde an zahlreichen Originalschauplätzen in Europa gefilmt, außerdem an mehreren Sets in den Pinewood und den Shepperton Studios.

        Obwohl die Produktion im Pariser Louvre drehen durfte, musste die Grande Galerie im Studio nachgebaut werden. Nur so war es möglich, Actionszenen zu drehen, ohne die unschätzbaren Kunstwerke zu gefährden. Zu diesem Zweck konstruierte Szenenbildner Allan Cameron Teile des Museums in der „James-Bond-Halle“ der Pinewood Studios vor den Toren Londons. „Mir war von Anfang an klar, dass wir zumindest einen kleinen Teil des Louvre nachbauen müssen“, erzählt Cameron. „Aber als wir dann in den Louvre kamen, fürchteten wir um das Parkett – von den kostbaren Gemälden ganz zu schweigen. Nach einigen Besuchen in Paris beschlossen wir, doch einen größeren Abschnitt des Museums in Pinewood nachzubilden. Mir persönlich machte das natürlich mehr Spaß, als vor Ort zu drehen! Aber mein Bühnenbildner James Gemmill musste 150 Bilder aus dem Louvre kopieren, wobei er sich ganz exakt an den Orginalen des Museums orientierte. Wir ließen eigens Marmor herstellen, der zu dem im Louvre passte. Mein Tischler fertigte Dielen aus ähnlichem Furnier wie der Fußboden der Grande Galerie. Diese wurden dann abfotografiert, auf Plastikfolie gedruckt und auf dem Studioboden ausgelegt.“

        Die Orginal-Gemälde wiederum wurden digital fotografiert, vergrößert und nochmals übermalt. Zum Teil wurden sie an die Wand projiziert und von Gemmill übermalt. „James hat sich so exakt wie möglich an die berühmten Vorbilder gehalten. Er weiß alles über Glasuren und Aufbringungstechniken. Sogar die Oberfläche der Gemälde wirkt jetzt ziemlich realistisch.“

        „Ich versuchte jedem Bild die richtige Textur zu geben“, fügt Gemmill hinzu. „Wir können zwar nicht immer die Originaltechnik benutzen, aber die Beschaffenheit ist ungemein wichtig. Das ist eben der feine Unterschied, wenn in einem Film ein Bild an der Wand hängt und man sofort sieht, dass es bloß ein Druck ist und kein Gemälde. Spätestens wenn sich das Licht darauf bricht, ist die Struktur zu erkennen. Man sollte sich also Mühe damit geben.“

        Eine Reihe weiterer Sets entstand in den Shepperton Studios im Südwesten Londons, so auch das Innere der Kirche Saint-Sulpice und eine Reihe von Zimmern des Château Villette – Leigh Teabings Residenz. „Wir wollten im Film das echte Château zeigen und hatten großes Glück, dass wir die Dreherlaubnis bekamen“, sagt Cameron. „Aber die Bibliothek, die Küche und das Arbeitszimmer mussten wir im Studio nachbauen. Diese Ausstattung hat besonders viel Spaß gemacht, da sie eine beachtliche Anzahl von Requisiten beinhaltete.“

        „Natürlich haben wir uns bei unseren Sets an die Architektur des Châteaus gehalten“, fährt Cameron fort, „die schönen Schnitzereien, den Stuck. Wir haben das ganze Zubehör übernommen, damit es wirklich bewohnt aussieht. Das Arbeitszimmer und die Bibliothek, Teabings Höhle, spiegeln seinen Charakter wider. Wir haben lauter Gegenstände ausgewählt, die Teabing sich selbst ausgesucht hätte.“

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