Mittwoch | 30. Mai 2012 | 20:02 Uhr
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  • The Da Vinci Code - Sakrileg

    Thriller, Drama, Mystery | USA 2006
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      • Die Werke Leonardo da Vincis: Die Kunst und THE DA VINCI CODE – SAKRILEG

        „Das letzte Abendmahl“

        In Dan Browns THE DA VINCI CODE – SAKRILEG liefert Sir Leigh Teabing (IAN MCKELLEN) eine eigenwillige Interpretation des legendären Kunstwerks. Leonardo da Vinci begann sein Werk, eine Auftragsarbeit seines Gönners Ludovico Sforza, Herzog von Mailand, im Jahre 1495 und beendete es 1498. „Das letzte Abendmahl“ ist ein Fresko, das da Vinci direkt auf die Wand des Refektoriums Santa Maria delle Grazie in Mailand malte.

        „Das letzte Abendmahl“ misst 4,60 x 8,80 m und hält jenen Moment fest, nachdem Jesus seinen Jüngern verkündet hat, dass einer von ihnen ihn verraten wird. Die natürliche Darstellung der Reaktionen – von Überraschung, Bestürzung bis hin zu Judas’ völlig ausdruckslosem Gesicht – war seinerzeit revolutionär. Das Bild ist anachronistisch, aber Tisch, Tafeltuch, Stühle und Essbesteck sehen so aus, wie sie im 15. Jahrhundert von Mönchen benutzt worden sein könnten.

        Leonardo ordnete die Jünger in vier Gruppen à drei Personen an. Christus sitzt in der Mitte, etwas abgerückt. Aus der Perspektive des Betrachters sieht man ein zentrales Dreieck, das auf dem Kopf steht und wiederum gebildet wird aus zwei weiteren Dreiecken. Zu Jesus` Rechten (vom Betrachter aus links) sieht man die feminine Figur eines jungen Apostels– und der Schlüssel zur schockierendsten Enthüllung des DA VINCI CODE.

        Unglücklicherweise verwendete Leonardo für sein Fresko nicht die herkömmliche Technik, nämlich Tempera –Farben auf nassem Gemäuer. Stattdessen malte er direkt auf die trockene Wand. 1556 schrieb der Historiker Vasari, dass sich der Zustand von da Vincis Meisterwerk so stark verschlechtert hatte, dass nur noch Umrisse zu erkennen waren.


        Die „Mona Lisa“

        Da Vincis „Mona Lisa“ ist wohl eines der berühmtesten Gemälde, das jemals gemalt wurde. Leonardo begann das Porträt der geheimnisvollen Dame mit dem unergründlichen Lächeln 1503 und hat vermutlich mehrere Jahre daran gearbeitet. Als sich Leonardo drei Jahre vor seinem Tod in die Dienste des französischen Königs Franz I. begab, nahm er seine „Mona Lisa“ mit. Das Gemälde wurde zum ersten Mal im Schloss Fontainebleau ausgestellt, dann in Versailles und schließlich im Louvre, wo die schöne Unbekannte bis heute, von Panzerglas beschützt, Millionen Bewunderer anlächelt. Sie ist zweifellos die größte Attraktion des Museums.

        Viele Jahre lang war das Bildnis unter dem Namen „La Gioconda“ bekannt: Man nahm an, dass es sich bei Leonardos Modell vermutlich um Elisabetta, die dritte Gattin des Florentiner Kaufmanns Francesco del Giocondo handelte. Trotzdem ist das Gemälde nach wie vor Gegenstand wilder Spekulationen. Manche halten „Mona Lisa“ gar für ein Selbstporträt da Vincis, andere für die Mätresse eines Medici-Fürsten.

        Schauspieler Jean Reno ist schon fast sein ganzes Leben in ihr Antlitz verliebt: „Ich kehre immer wieder zur Mona Lisa zurück“, schwärmt er. „Sie hat einen ganz besonderen Zauber: Wenn du dich abwendest, scheinen ihre Augen dir zu folgen. Ich sehe diesen Austausch zwischen Bild und Betrachter als eine Art Parfüm, denn er ist berauschend. Andere mögen sagen, dass ihr Lächeln diese eigentümliche Ausstrahlung erzeugt. Für mich sind es ihre Augen.“

        „Die ‚Mona Lisa‘ ist hypnotisierend, fesselnd und regt zum Nachdenken an“, stimmt Howard zu. „ Deshalb eignet sich gerade die ‚Mona Lisa‘ so gut als Markenzeichen und als Bild, das man sofort mit THE DA VINCI CODE – SAKRILEG verbindet. Nicht nur, weil da Vinci sie geschaffen hat, sondern weil ihre rätselhafte Natur perfekt die Thematik des Films reflektiert.“


        „Die Felsgrottenmadonna“

        1483 erhielt Leonardo den Auftrag, das Mittelstück für ein Altargemälde zu malen. Es existieren zwei Versionen der „Felsgrottenmadonna“; das Original, auf Leinwand, hängt im Louvre. Eine später angefertigte Kopie, auf Holz, befindet sich in der Sammlung der National Gallery in London. Beide zeigen die Jungfrau Maria mit Jesus und Johannes dem Täufer als Kinder sowie dem Erzengel Uriel.

        Auch dieses Gemälde – im Englischen auch „Madonna of the Rocks“ genannt – hat eine Schlüsselfunktion in THE DA VINCI CODE – SAKRILEG.

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