Mit seiner Hauptrolle in CASIN¬O ROYALE gehört Daniel Craig nun auch zu der Elite von Schauspielern, die den perfekten, maßgeschneiderten Smoking des Superspions James Bond tragen dürfen. Von den beiden langjährigen Bond-Franchise-Produzenten Michael G. Wilson und Barbara Broccoli wird Craig als einer der „maßgeblichen britischen Schauspieler seiner Generation“ beschrieben. Craig fühlt sich geehrt, die legendäre Rolle des MI6-Agenten zu spielen, aber er war auch speziell vom Drehbuch zu CASINO ROYALE angetan, da es aus einer besonderen emotionalen Bandbreite besteht und sich der Charakter des James Bond im Verlauf des Films erst entwickelt.
„In diesem Film ist James Bonds Charakter tiefgründiger – so wie Ian Fleming ihn ursprünglich beschrieben hat“, so der Schauspieler. „Wir beginnen ganz am Anfang von Bonds Karriere, als er noch seine Ecken und Kanten hat. Er ist Einzelgänger, der sich ungern mit anderen Menschen einlässt. Im Verlauf des Films wird er jedoch zugänglicher.“
Während ihrer umfangreichen Suche nach dem neuen Hauptdarsteller des 21. Bond-Films dieser erfolgreichen Franchise-Serie griffen Broccoli und Wilson auf eine bewährte Herangehensweise zurück. „Als wir für die Rolle des Bond vorsprechen ließen, baten wir die Schauspieler, eine Szene aus dem Film From Russia With Love (James Bond 007: Liebesgrüße aus Moskau, 1964) zu spielen, in der Bond das erste Mal auf Tatiana Romanova trifft“, sagt Wilson. „Diese Szene hat alles, was man über einen potenziellen Bond wissen muss: Dramatik, Romantik und Action.“
Nach Broccolis Aussage bestand Craig den Test mit Bravour: „Nachdem wir ihn gesehen hatten, war Daniel die erste Wahl für James Bond. Er ist charismatisch, vielseitig und sexy. Die Rolle birgt eine große Herausforderung, aber er hat uns bewiesen, dass er ein unglaublicher Bond ist.“
Zu Craigs früheren Arbeiten zählen Munich, (München, 2005), Road To Perdition (Road to Perdition, 2002) und Lara Croft: Tomb Raider (Lara Croft: Tomb Raider, 2001). Er drehte gerade in Baltimore, als er die Nachricht erhielt, dass er die begehrte Rolle erhalten hat. „Ich war gerade alleine, also ging ich auch alleine aus, um etwas zu trinken und zu feiern. Ich konnte natürlich nicht in eine Bar gehen und den Gästen sagen: ,Ich bin James Bond!‘ Sie hätten mich möglicherweise rausgeschmissen oder hätten ein Krankenhaus angerufen, um mich abholen zu lassen.“
Als ihm bewusst wurde, was auf ihn zukommt, war er bestrebt, sich auf die Rolle vorzubereiten. Im Wissen um die physischen Herausforderungen, die ihn erwarten würden, begann der Schauspieler mit einem strengen Fitnessprogramm. Das Ergebnis zahlte sich aus, als die Produktion in den Modrany Studios außerhalb von Prag begann. Die erste Szene, die er drehte, war eine rasante Verfolgungsszene, in der Bond den vermeintlichen Bombenattentäter Mollaka bis in die Botschaft von Nambutu jagt.
„Ich wollte so viel wie möglich von den Actionszenen selbst machen, so dass das Publikum sieht, dass ich das bin und das Ganze real ist“, sagt Craig. „Ich hatte das Gefühl, dass ich zu einem Sportler werden muss und dazu gehörte auch, sich Verletzungen einzufangen und dennoch weiterzumachen, auch wenn es schmerzhaft sein würde. Gary Powell und sein Stuntteam haben einen fantastischen Job gemacht, um zu garantieren, dass alles so sicher wie möglich war, aber dennoch: Wenn man Bond spielt und keinerlei Blessuren abbekommt, dann hat man irgend etwas nicht richtig gemacht.“
„Daniel wird für das Publikum eine Entdeckung sein“, sagt Regisseur Martin Campbell voraus, der auch schon Pierce Brosnan in dessen Debüt GoldenEye (James Bond 007: GoldenEye, 1995) inszenierte. „Er verbindet Härte mit Charme und Sinn für Humor. Und da diese Geschichte sich viel mehr mit dem Charakter von Bond beschäftigt, sind seine Tiefe und seine Bodenständigkeit perfekte Bestandteile für diese Rolle. Außerdem ist er in großartiger Form und konnte dies in den Actionszenen exzellent beweisen.“
Craig gibt dieses Kompliment zurück und lobt Campbell dafür, dass er es geschafft habe, Cast und Crew zu motivieren und viel wichtiger, die positive Anspannung am Set auf die Leinwand zu übertragen. „Martin feuert jeden an. Offensichtlich braucht man aber auch diese Form von Energie sowohl für die Actionsequenzen als auch für die stilleren, aber dennoch genauso dramatischen Szenen wie das Pokerturnier.“